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Eine Pressemitteilung und was sie zu bedeuten hat

Pressemitteilung der Berliner Polizei, 28.6.09, 10.30 Uhr

Junge Frau durch Schuss leicht verletzt

In der vergangenen Nacht ist eine junge Frau in Charlottenburg durch einen Schuss aus einer Waffe leicht verletzt worden. Zusammen mit zwei Freundinnen saß die 20-Jährige gegen 3 Uhr 45 in einem Wartehäuschen an einer Bushaltestelle am Hardenbergplatz, als ein dunkelbrauner „BMW“ vor ihnen anhielt. Der Beifahrer fragte, ob die wartenden Frauen nach Hause gebracht werden möchten. Als die Damen das Angebot ablehnten, nahm der Mann eine Waffe in die Hand und schoss zweimal. Hierdurch wurde die 20-Jährige leicht am Bein verletzt. (…) Das mit drei Männern besetzte Auto flüchtete…

Die Polizei macht zur mutmaßlichen Nationalität der Täter keine Angaben, und anscheinend hat sie auch eingesehen, dass das Signalwort “südländisch” mehr enthüllt als verschleiert.

Solche Angaben erübrigen sich auch: Man kann getrost hohe Summen darauf wetten, dass die Täter Moslems sind. Darüberhinaus lassen sogar die dürren Angaben der polizeilichen Verlautbarung darauf schließen, dass es sich um einen wohlkalkulierten Gewaltakt handelt. Die Täter haben die Situation herbeigeführt; allem Anschein nach wussten sie genau, was sie tun würden, wenn die jungen Frauen es wagen sollte, sich ihnen zu verweigern. Und wahrscheinlich wären die Täter sogar beleidigt, wenn man ihn irgendwelches Unrechtsbewusstsein zutrauen würde.

Der Djihad gegen die Frauen geht einfach in eine neue Runde, und es ist zugleich ein Krieg gegen die Gesellschaft. Sie haben zuerst ihren eigenen Frauen, Töchtern, Schwestern mit brutaler Gewalt klargemacht, dass die Menschenrechte für sie, die Frauen, nicht gelten. (Niemand sollte sich Ilusionen darüber machen, dass die sogenannten “Ehrenmorde” nur die Spitze eines Eisbergs von Brutalität sind.) Der Erfolg dieser Bemühungen lässt sich an der wachsenden Verbreitung von Kopftüchern ablesen (auch Gesichtsschleier sind im Trend, und sogar Burkas kann man besichtigen, wenn auch bisher nur vereinzelt).

Jetzt sollen die “deutschen Schlampen” dieselbe Lektion lernen. “Schlampe” ist, wer sich ohne männliche Begleitung, noch dazu in nichtorientalischer Kleidung, in der Öffentlichkeit zeigt und zum Beispiel öffentliche Verkehrsmittel benutzt. Frauen, die solches tun, dies die Botschaft der Schüsse vom Bahnhof Zoo, haben sexuell zur Verfügung zu stehen.

So funktioniert Islamisierung: Es genügt, wenn die Gewalt muss von Wenigen ausgeht, sie muss nur eine Botschaft enthalten. Solange offenkundig ist, dass sie nur diejenigen bedroht, die sich entgegen dem islamischen Kodex verhalten, erreicht sie das Ziel der Einschüchterung.

Denn was tun junge Frauen, die nicht in eine solche Situation geraten wollen? Sie gehen ohne männliche Begleitung nicht mehr in die Öffentlichkeit. Genau dies, nämlich

die Selbstislamisierung der nichtislamischen Mehrheit

ist Ziel und Zweck dieser Art von Gewalt. Und wahrscheinlich auch ihr Ergebnis.

11 Kommentare zu „Eine Pressemitteilung und was sie zu bedeuten hat“

  • BeforeDawn:

    Das ist wirklich ´n Hammer! Eben wegen der zu befürchtenden Verhaltensänderungen der Frauen.
    Leider hat immer schon ein Großteil der Frauen es einfach hingenommen – schon vor der ´Kulturbereicherung´ – , dass man (man? – man!) sich als Frau zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten besser nicht aufhält, sie haben es eben von Kind an so gelernt. Und diejenigen jetzt, die das aufgrund ihrer Überzeugungen eigentlich und prinzipiell nicht mehr hinzunehmen bereit sind, schweigen – zumindest die meisten – , wenn die Übergriffe von “Ausländern” kommen.

    Hoffentlich werden diese “Umerzieher” gefasst, so dass vielleicht doch konkrete Informationen über ihre Herkunft usw.
    der Öffentlichkeit nicht ganz vorenthalten werden können.

    Aber was kann man dann tun? Informieren -
    abgeodnetenwatch – . . .

  • Roman:

    Zumindestens in diesem Bericht wird die Herkunft der Täter genannt:
    http://www.bz-berlin.de/tatorte/angeschossen-weil-sie-nein-sagte-article502837.html
    “Südländer”…

  • Thatcher:

    Gewalt und Tod werden wieder Teil unseres Alltags werden, und darauf sollte man besser vorbereitet sein – innerlich wie äußerlich. Man wird nicht gefragt, wie viele Jahre man in seine Grund-, Aus- und Fortbildung investiert hat, welchen Hochschulabschluß man hat, wieviel man verdient – man wird nonverbal nach seiner “Ehre” gefragt.
    Dass hier ein Problem besteht, ist unseren Zeitgenossen anscheinend gar nicht bewußt. Auch wenn die “Ehre” des Türken nur in seiner Fähigkeit besteht, fremde Frauen zu vergewaltigen und die eigenen Frauen in Stoffkäfige zu sperren, Gewalt anzudrohen und bei Gegenwehr sofort tödlich zuzuschlagen, sind durch diesen (pervertierten) Ehrbegriff Dinge berührt, die bei uns gar nicht mehr als von Bedeutung angesehen werden. Das war vor ’1968′ (in viel stärkerem Maße aber noch vor 1918; dazu die Ursachen herauszuarbeiten, fände ich hochspannend) noch ganz anders; in den akademischen und adligen Kreisen wurde wegen Beleidigungen auch noch blank gezogen oder sich wegen einer Frau duelliert. Wir glauben, diesen archaischen Code “überwunden” zu haben – und sehen jetzt tagtäglich, wie die Konsequenzen dieser Überwindung aussehen.
    Wer eine Frau/Freundin hat, sollte schon irgendetwas dagegen haben, daß andere Männer in ihr ungerührt ein zu jedermanns Verfügung stehendes Sexobjekt sehen.
    Wer Kinder hat, der sollte besser einen Plan haben, wenn diese auf dem Schulweg brutal und unter Demütigungen beraubt und als Dreckschristen und Schweinefresser verhöhnt werden.
    Wie sieht dieser Plan aus?
    Die unfähige/unwillige/weisungsgebundene Polizei rufen?
    Frei nach Habermas in einen herrschaftsfreien Diskurs eintreten, trotz Gelächters der Gegenseite?
    Gegen Gewalt hilft nun mal nichts… außer Gegengewalt.
    Wenn es nur ein Deutscher wagen würde, einen dieser maßlos arroganten Kulturzerstörer richtig zu verdreschen (was ja wegen deren standardmäßigem Rudelauftreten nur in der disziplinierten Gruppe möglich wäre) und zur Not eben auch zu t ö t e n – dann wären diese Leute eingeschüchtert, auch wenn sie natürlich herumjammern und vor Gericht wohl Recht bekommen würden.
    Die Fragen, die sich uns stellen, sind vier:
    - Würde ich meine Frau/Freundin/Tochter/Mutter schützen?
    - Würde ich im Fall des Falles Gewalt anwenden?
    - K ö n n t e  ich es überhaupt?
    - Wäre ich bereit, mich vor den Schranken des (Un-)Rechts dafür zu verantworten und ins Gefängnis zu gehen?
    Es ist belanglos, ob wir uns diese Fragen stellen  w o l l e n.  Es ist schon längst so, dass sich diese Fragen selbst stellen. Und der Beantwortung jeder dieser Fragen sollte sich kein Deutscher länger entziehen.

  • Rucki:

    Was in Berlin recht ist, kann im muslimischen Jemen nur billig sein.

    Haben die jungen Frauen wirklich missioniert, obwohl sie kein arabisch konnten, oder bestand ihr todeswürdiges Vergehen eher in der Tatsache, Frau, hübsch, und unverschleiert zu sein.

  • Manfred:

    Also, normalerweise vermeiden christliche Missionare alles, was von den Einheimischen als unsittlich empfunden werden könnte. Dass die jungen Frauen ohne Kopftuch im Jemen unterwegs gewesen sein sollen, davon weiß ich nichts, und ich kann es mir auch nicht vorstellen.

  • Roman:

    Ich lese überall nur von “Missionierung”. Als ob das das gezielte Anstecken mit AIDS bedeutet! Da ist es natürlich nur verständlich dass der fromme Muslim mit Gewalt reagieren muss… Leicht überspitzt gesagt, aber das ist das Bild das man bekommt, wenn man das deutsche Medienecho liest.
    Dabei ist es nicht einmal erwiesen, dass irgendeiner dieser Leute überhaupt gezielt missioniert hat.  Denn ist es schon “Missionierung” wenn mich ein Muslim mit ehrlichem Interesse auf meinen christlichen Glauben anspricht und ich ihm seine Fragen beantworte? Vermutlich ist genau das passiert. (Im Jemen sind die Menschen nun mal sehr viel religiöser wie hier, haben kaum Kontakt mit Nicht-Muslimen und sind daher auch verständlicherweise eher an so einem Thema interessiert, wenn ihnen denn mal ein Christ über den Weg laufen sollte. Oder ist das denn soooo abwegig?)
    Auch ist das Führen von missionarischen Schriften kein Beweis, dass man gewillt ist arabische Bibeln im Stadtzentrum Saadas zu verteilen und Menschen – oder auch nur die eigenen Patienten – gezielt auf den Glauben anzusprechen. Könnte es nicht eher sein, dass diese angeblichen “missionarischen Schriften”, einfach nur dazu dienten, Antworten auf häufig von Muslimen gestellte Fragen zum Christentum zu liefern? Z.B. “Wie erkläre ich einem Muslim die Dreieinigkeit?” (Wenn er denn so danach fragt…)
    Womit man zum Problem kommt: Ist es einem Christ ernsthaft verboten, mit einem Muslim über das Christentum zu reden? (Gerade wenn die Initiative nicht vom Christen kommt?) Denn das beinhaltet die reale Gefahr, dass der Muslim gar überzeugt werden könnte…
    Für mich persönlich ist klar, dass diese Tat (auch ganz ohne Missionierungsverdacht) rein religiös motiviert ist. Dafür spricht ja auch, dass der einheimische Wachmann die Ausfahrt gezielt an die Täter verraten hat.
    Wer das nicht glaubt, dem empfehle ich einen Blick in den Irak, wo Christen auf ähnliche Weise massakriert werden. Missionieren die auch? Oder ist es ihr Unverständnis für die islamische Kultur? Oder warum sonst werden sie verfolgt – wenn nicht aus religiösen Gründen?

  • Rucki:

    Mein Kommentar kann vielleicht falsch verstanden werden.
    Ich erhebe keinen Vorwurf, dass die Bibelschülerinnen im Jemen missioniert haben, noch halte ich Missionierung als etwas verwerfliches. Die Presse und vor allem der Spiegel hat Vorwürfe nach Goebbelsmanier erhoben. (Täter-Opferumkehr) Mir ging es darum aufzuzeigen, dass der Grund  der Ermordung der jungen Frauen im Jemen  die ganz normale Frauenverachtung im Islam gewesen sein könnte, und somit Parallelen zum Fall oben aufweist.
    PS: Als gebürtiger Hesse bin ich froh, dass die Germanen von Bonifatius missioniert wurden und nicht von Mohammed.
     
     
     

  • apokryphe:

    Ich möchte nicht in der Haut der Verantwortlichen dieser Bibelschule stecken. Diese Leute müssen gewusst haben, wie gefährlich der Jemen für Andersgläubige ist.

    Es ist gut und richtig, die christliche Botschaft zu vertreten und unter die Menschen zu bringen, aber mit Missionswerken jedweder Konfession hab ich so meine Probleme – es ist besser, mit seiner eigenen Person zu haften, als andere in unsichere Gebiete zu schicken!

  • Roman:

    @Rucki:
    Was diesen Gedanken angeht, spricht dieser Vorfall aus Saudi-Arabien Bände:
    http://www.welt.de/politik/article746963/Vergewaltigte_Frau_zu_90_Peitschenhieben_verurteilt.html
     
    Eine vergewaltigte Frau wird vom Gericht verurteilt. Und das ist definitiv kein Einzelfall.
    Nach islamischem Verständnis trägt die Frau eine Mit-Schuld. Weil sie alleine, d.h. ohne einen männlichen Verwandten unterwegs war, hat sie die Tat quasi provoziert. Das ist der selbe Gedanke wie in Manfreds Artikel: Nicht verschleiert = Schlampe.
    Frei nach “Wenn ein offen herumliegendes Stück Fleisch von den Hunde gefressen wird, sind nicht die Hunde schuld…”

  • BeforeDawn:

    Trost für die Opfer der Gewalttaten in Berlin: “Die Häufung in den letzten 10 Tagen ist nur Zufall!”

    http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/jeden-tag-werden-17-berliner-ausgeraubt-article503895.html

    Die SPD ist dennoch besorgt. Warum eigentlich?

  • BeforeDawn:

    Inzwischen noch aktueller – und um so weniger eine Lösung des Problems:

    Ratschläge der Berliner Polizei zum Verhalten bei Aggression im öffentlichen Raum: “Entziehen Sie sich der Situation!”

    http://www.deinkiez.de/easytool/et_dynamic/page_files/10124_download.pdf?1244979000

    Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, wann die Bundesregierung diese Ratschläge in Form einer Taschenkarte für alle Bürger ausgibt…

    Mehr Sympathien habe ich für das, was sich in Dänemark tut:

    http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/07/this-is-war.html#readfurther

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    Auszüge aus dem Buch und aus dem Vorwort von Papst Benedikt bei KAS-Aquädukt. Hier klicken.

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    Die FAZ kommentiert das Buch des pakistanischen Journalisten und Historikers Ahmed Rashid "Sturz ins Chaos: Afghanistan, Pakistan und die Rückkehr der Taliban", es sei

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    Nach der Lektüre von Rashids neuem Buch kann man viele intellektuelle Platzhalter, etwa die Phrase vom gemeinsamen Kampf gegen den Terror, nicht nur nicht mehr hören, man kann sie vor allem nicht mehr glauben: Terror in diesen Dimensionen gibt es ohne die Unterstützung durch Staaten nicht. So wie die jüngsten Forschungen zum Linksterrorismus der siebziger und achtziger Jahre die entscheidende Rolle östlicher Geheimdienste für Logistik, Finanzierung und Rekrutierung von Terroristen betonen, so macht auch Rashid klar, dass die Taliban ohne den pakistanischen Geheimdienst ISI nie diese seit 2006 zu beobachtende Renaissance erfahren hätten.

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    [Zur FAZ-Rezension hier klicken!]

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    Eine Rezension habe ich noch nicht gefunden, aber Titel und Autor sind fürwahr selbsterklärend.

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