<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Liberale und solche, die sich bloß so nennen</title>
	<atom:link href="http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/</link>
	<description>... sind rechts. Links ist dort, wo der Regen von unten nach oben fällt.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 12:53:17 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
	<item>
		<title>Von: Das LGF-Syndrom &#124; Manfreds politische Korrektheiten</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2018</link>
		<dc:creator>Das LGF-Syndrom &#124; Manfreds politische Korrektheiten</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 19:46:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2018</guid>
		<description>[...] Liberale und solche, die sich bloß so nennen [...] </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Liberale und solche, die sich bloß so nennen [...] </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: BeforeDawn</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2017</link>
		<dc:creator>BeforeDawn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 12:41:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2017</guid>
		<description>@Karsten + Rayson:
Angesichts der Stärke des Tobaks, den insbesondere Du, K., hier verbreitest, mache ich mir doch die Mühe, einiges zu entgegnen:

1. Wenn Du hier Leuten, die wie Manfred denken, Hass unterstellst, ist das derartig absurd, dass Dein Motiv zu dieser Unterstellung wiederum nur Hass sein kann.

2. Wenn jemand fordert, die Zahl der Muslime in Deutschland möge doch bitte begrenzt bleiben, dann fordert er nicht &quot;ethnische Säuberungen&quot;, sondern nur das, was bis vor kurzem als Ausdruck des gesunden Menschenverstandes galt, jetzt aber plötzlich in Europa, nicht aber in Afrika, im Orient und in Asien als Rassismus gilt, nämlich eine möglichst große Stabilität und Homogenität in der Zusammensetzung der Gesellschaft. Ich persönlich sehe es so: Ich bin in Deutschland geboren, habe mein bisheriges Leben in Deutschland unter Deutschen verbracht, und ich will, dass das so bleibt. Das ist mein Recht, es gibt keine demokratische Legitimation, daran etwas zu ändern. Würde ich mich unter Anatoliern wohler fühlen als unter Deutschen, zöge ich dorthin und übernähme die dortigen Denkweisen und Gebräuche (z. B. bei Hochzeiten). Ein Recht auf freie Migration, wie es jetzt von nicht wenigen als Menschenrecht postuliert wird, ist legalisierter Hausfriedensbruch.

3. Wo Manfred von &quot;Clans&quot; und &quot;Stämmen&quot; gesprochen hat, hatte er natürlich die Welt als ganze im Auge, nicht aber speziell deutsche Großstadtpopulationen. Dir wird vielleicht nicht entgangen sein, dass z. B. für Iraker Stamm und Clan auch jetzt noch die primäre Identifikationsgröße sind: das gleiche gilt praktisch für die gesamte Welt außerhalb der westlichen Industrieländer. Es gibt aber selbst in Deutschland noch Menschen, bei denen die Stammeszugehörigkeit ein Teil der Identität ist - wenn auch meist kein prominenter Teil mehr -. Bist Du schon mal in Bayern gewesen? Oder am Oberrhein und im Schwarzwald bei den &quot;Allemannen&quot;? Ich bin übrigens ein Westfale, der sehr bedauert, dass in seiner Gegend das westfälische Platt ausgestorben ist. Ich finde, die deutsche Hochsprache muss nicht auch noch verdrängt werden. (Tja, solche Leute gibt es noch!)

4)R.: Brauchst Du wirklich die Wissenschaft, um zu erkennen, dass die Erziehung eines Jungen durch zwei Lesben vielleicht seiner männlichen Identitätsbildung abträglich sein könnte? Vielleicht hast Du schon gemerkt, dass es inzwischen Leute gibt, die auch schon die fast ausschließliche schulische Erziehung der Jungen durch weibliche Lehrkräfte für bedenklich halten?
Wie weit muss man von allen guten Geistern
verlassen sein, um in dieser Frage nicht aus sich selbst heraus zu der richtigen Einsicht zu kommen? Und: hast Du auch schon mal davon gehört, dass Wissenschaftler käuflich sind? (Allerdings: Volker Beck ist &quot;durch neuere wissenschaftliche Erkenntnisse&quot; zu der Einsicht gelangt, dass es verfehlt wäre, das Projekt der Legalisierung der Pädophilie weiter zu betreiben.)

5)Eure Ausführungen sind auch mir der klare Beweis, dass der Liberalismus Eurer Couleur ein geschlossenes, zum Fundamentalistischen neigendes Denksystem ist: Ihr seid Ideologen. Konservatismus ist hingegen keine Ideologie in diesem Sinne, weil sie von der Realitätserfahrung auf ein funktionierendes Staats- und Gesellschaftssystem schließt, und nicht von einem vorgefassten Ideal ausgehend eine Gesellschaftsveränderung durchsetzen will.

6)Als langjähriger Pädagoge sage ich einfach mal: Klares Denken und Sprechen ist prinzipiell erlernbar, wenn auch vielleicht nicht für alle; man muss nur erstmal die ideologische Realitätsresistenz und Voreingenommenheit ablegen, die einem ein falsches Menschenbild vorgaukeln. -
Wo man das lernen kann? Nun, z. B. hier, auf diesem Blog.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karsten + Rayson:<br />
Angesichts der Stärke des Tobaks, den insbesondere Du, K., hier verbreitest, mache ich mir doch die Mühe, einiges zu entgegnen:</p>
<p>1. Wenn Du hier Leuten, die wie Manfred denken, Hass unterstellst, ist das derartig absurd, dass Dein Motiv zu dieser Unterstellung wiederum nur Hass sein kann.</p>
<p>2. Wenn jemand fordert, die Zahl der Muslime in Deutschland möge doch bitte begrenzt bleiben, dann fordert er nicht &#8220;ethnische Säuberungen&#8221;, sondern nur das, was bis vor kurzem als Ausdruck des gesunden Menschenverstandes galt, jetzt aber plötzlich in Europa, nicht aber in Afrika, im Orient und in Asien als Rassismus gilt, nämlich eine möglichst große Stabilität und Homogenität in der Zusammensetzung der Gesellschaft. Ich persönlich sehe es so: Ich bin in Deutschland geboren, habe mein bisheriges Leben in Deutschland unter Deutschen verbracht, und ich will, dass das so bleibt. Das ist mein Recht, es gibt keine demokratische Legitimation, daran etwas zu ändern. Würde ich mich unter Anatoliern wohler fühlen als unter Deutschen, zöge ich dorthin und übernähme die dortigen Denkweisen und Gebräuche (z. B. bei Hochzeiten). Ein Recht auf freie Migration, wie es jetzt von nicht wenigen als Menschenrecht postuliert wird, ist legalisierter Hausfriedensbruch.</p>
<p>3. Wo Manfred von &#8220;Clans&#8221; und &#8220;Stämmen&#8221; gesprochen hat, hatte er natürlich die Welt als ganze im Auge, nicht aber speziell deutsche Großstadtpopulationen. Dir wird vielleicht nicht entgangen sein, dass z. B. für Iraker Stamm und Clan auch jetzt noch die primäre Identifikationsgröße sind: das gleiche gilt praktisch für die gesamte Welt außerhalb der westlichen Industrieländer. Es gibt aber selbst in Deutschland noch Menschen, bei denen die Stammeszugehörigkeit ein Teil der Identität ist &#8211; wenn auch meist kein prominenter Teil mehr -. Bist Du schon mal in Bayern gewesen? Oder am Oberrhein und im Schwarzwald bei den &#8220;Allemannen&#8221;? Ich bin übrigens ein Westfale, der sehr bedauert, dass in seiner Gegend das westfälische Platt ausgestorben ist. Ich finde, die deutsche Hochsprache muss nicht auch noch verdrängt werden. (Tja, solche Leute gibt es noch!)</p>
<p>4)R.: Brauchst Du wirklich die Wissenschaft, um zu erkennen, dass die Erziehung eines Jungen durch zwei Lesben vielleicht seiner männlichen Identitätsbildung abträglich sein könnte? Vielleicht hast Du schon gemerkt, dass es inzwischen Leute gibt, die auch schon die fast ausschließliche schulische Erziehung der Jungen durch weibliche Lehrkräfte für bedenklich halten?<br />
Wie weit muss man von allen guten Geistern<br />
verlassen sein, um in dieser Frage nicht aus sich selbst heraus zu der richtigen Einsicht zu kommen? Und: hast Du auch schon mal davon gehört, dass Wissenschaftler käuflich sind? (Allerdings: Volker Beck ist &#8220;durch neuere wissenschaftliche Erkenntnisse&#8221; zu der Einsicht gelangt, dass es verfehlt wäre, das Projekt der Legalisierung der Pädophilie weiter zu betreiben.)</p>
<p>5)Eure Ausführungen sind auch mir der klare Beweis, dass der Liberalismus Eurer Couleur ein geschlossenes, zum Fundamentalistischen neigendes Denksystem ist: Ihr seid Ideologen. Konservatismus ist hingegen keine Ideologie in diesem Sinne, weil sie von der Realitätserfahrung auf ein funktionierendes Staats- und Gesellschaftssystem schließt, und nicht von einem vorgefassten Ideal ausgehend eine Gesellschaftsveränderung durchsetzen will.</p>
<p>6)Als langjähriger Pädagoge sage ich einfach mal: Klares Denken und Sprechen ist prinzipiell erlernbar, wenn auch vielleicht nicht für alle; man muss nur erstmal die ideologische Realitätsresistenz und Voreingenommenheit ablegen, die einem ein falsches Menschenbild vorgaukeln. -<br />
Wo man das lernen kann? Nun, z. B. hier, auf diesem Blog.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: submarine</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2016</link>
		<dc:creator>submarine</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 12:23:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2016</guid>
		<description>Mir stellt sich der Kamm.
Die sogenannten Liberalen haben den „neuen (sozialistischen) Menschen“ à la Habermas voll verinnerlicht.Die Tragik daran ist, dass es ihnen nicht einmal mehr bewusst ist. Gehirnwäsche pur hat gewirkt. Generation Blöd in voller Aktion.
Die  Ich-Identität  bezieht der „neue Mensch“ natürlich nicht  mehr durch  seiner Familie, er
identifiziert sich weder über die Familie, noch über den Clan, die Nation oder den Staat, sondern ausschliesslich mit seinen jeweiligen  Kommunikationspartnern, wo auch immer.
Ha, ha, der Homo communicativus verdankt sich vollständig dem gesellschaftlichen Kollektiv, er ist alles durch die Gesellschaft und alles für die Gesellschaft. Homo communicativus bindet sich doch nicht an Glaubensinhalte oder Werte, auch nicht an antiquierte Moralnormen wie etwa die Zehn Gebote, er folgt ausschliesslich  den Verhaltenserwartungen des Kommunikationspartners.
Homo communicativus hat alle bisherigen Verhaltensnormen  als repressiv durchschaut und hinter sich gelassen.  Er hat sich befreit. Homo communicativus kennt nur eines: Ich muss mich so verhalten, wie es Andere von mir erwarten. Und da sich alle daran halten, stehen wir da, wo wir sind. Am Abgrund. Und morgen sind wir einen Schritt weiter.
Ich könnte kotzen (Entschuldigung).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir stellt sich der Kamm.<br />
Die sogenannten Liberalen haben den „neuen (sozialistischen) Menschen“ à la Habermas voll verinnerlicht.Die Tragik daran ist, dass es ihnen nicht einmal mehr bewusst ist. Gehirnwäsche pur hat gewirkt. Generation Blöd in voller Aktion.<br />
Die  Ich-Identität  bezieht der „neue Mensch“ natürlich nicht  mehr durch  seiner Familie, er<br />
identifiziert sich weder über die Familie, noch über den Clan, die Nation oder den Staat, sondern ausschliesslich mit seinen jeweiligen  Kommunikationspartnern, wo auch immer.<br />
Ha, ha, der Homo communicativus verdankt sich vollständig dem gesellschaftlichen Kollektiv, er ist alles durch die Gesellschaft und alles für die Gesellschaft. Homo communicativus bindet sich doch nicht an Glaubensinhalte oder Werte, auch nicht an antiquierte Moralnormen wie etwa die Zehn Gebote, er folgt ausschliesslich  den Verhaltenserwartungen des Kommunikationspartners.<br />
Homo communicativus hat alle bisherigen Verhaltensnormen  als repressiv durchschaut und hinter sich gelassen.  Er hat sich befreit. Homo communicativus kennt nur eines: Ich muss mich so verhalten, wie es Andere von mir erwarten. Und da sich alle daran halten, stehen wir da, wo wir sind. Am Abgrund. Und morgen sind wir einen Schritt weiter.<br />
Ich könnte kotzen (Entschuldigung).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2015</link>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 10:53:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2015</guid>
		<description>Das sind so die Mätzchen, mit denen sogenannte &quot;Liberale&quot; verfahren:

Ich beziehe Sippe, Clan und Stamm ein, um deutlich zu machen, dass solche Loyalitäten sich nicht nur auf den modernen Nationalstaat beziehen, sondern auch schon in Zeiten galten, als es den noch nicht gab, nur eben in Bezug auf andersgeartete Einheiten (weil mir sonst, wie es schon wiederholt geschehen ist, der Vorwurf gemacht wird, ich würde unhistorisch denken und anachronistisch heutige
Verhältnisse in die Vergangenheit zurückprojizieren), und was geschieht? Man unterstellt mir, ich wollte ethnische Säuberungen rechtfertigen! Widerlicher, verlogener und dreckiger gings wohl nicht?

Eigentlich sollte ich es damit bewenden lassen. Ich bin aber so gnädig, wenigstens kurz auf die anderen Punkte einzugehen:

&quot;Zur Diskussion gehört, dass man sich fragt, wie der Andere denkt, und versucht, eine Basis zu finden.&quot; Rayson ist nicht der erste Liberale, der irrigerweise glaubt, mein Blog sei Speaker&#039;s Corner. &lt;em&gt;Wenn&lt;/em&gt; er aber glaubt, eine Diskussion führen zu müssen (ich selbst lege keinen Wert darauf), dann sollte er in der Tat das tun, was Du empfiehlst, was er aber nicht tut, nämlich sich mit meinen Argumenten auseinandersetzen. Du selbst tust es übrigens auch nicht, Du  versuchst mir nur Dinge in den Mund zu legen, die ich nicht gesagt habe.

Es geht nicht um Gefühle, sondern um konkrete Solidaritätserwartungen. Weil das so ist, gibt es nichts zu &quot;beurteilen&quot;. Politische Loyalitäten wachsen über Jahrhunderte; in unserem Fall ist ihr primärer Bezugspunkt der Nationalstaat. In einer Demokratie muss das auch so sein, weil Demokratie als kollektive Selbstbestimmung konzipiert ist, und diese setzt einen unterstellbaren Konsens über die Existenz eines solchen Kollektivs voraus, das nicht einfach eine Summe von Individuen ist. Wo es keine Nation gibt, hören die Menschen nicht auf, sich gruppenweise zu definieren, nur dass die Gruppe dann eben nicht das Staatsvolk ist, sondern eine andere, in der Regel eine ethnisch definierte Teilmenge der Gesamtbürgerschaft. Handelt es sich dabei um eine Minderheit, so ist das Mehrheitsprinzip - und das  heißt: die Demokratie - nicht mehr zu legitimieren, weil die Minderheit dann mit Fug und Recht argumentieren kann, das Mehrheitsprinzip verletze ihr Recht auf Selbstbestimmung. Natürlich muss es nicht immer und unter allen Umständen der Nationalstaat sein (allerdings nur dann nicht, wenn man die Demokratie zur Disposition stellt), es gibt auch andere Solidargemeinschaften, die Gegenstand politischer Loyalitäten sein können; aus der Geschichte kennen wir zum Beispiel Sippen, Clans und Stämme, deren Existenz man aber nicht erwähnen darf, weil man sonst von sogennanten &quot;Liberalen&quot; (die keine sind, jedenfalls nicht im traditionellen Sinne, weil linkstotalitäre Demagogen bis vor wenigen Jahren noch nicht die Stirn hatten, sich ausgerechnet &quot;liberal&quot; zu nennen), als potenzieller Völkermörder verleumdet wird!

O ja, es gibt also andere Möglichkeiten, Strukturen politischer Solidarität zu etablieren. Wer aber kein &quot;Liberaler&quot; und daher auch nicht bereit ist, nach dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, alle Geschichtsbücher in den Ofen zu stecken, weiß, mit welch unglaublichen Qualen der Übergang von vorgeschichtlichen Stammesgesellschaften zu antiken Hochkulturen, von dort zurück zum feudalen Personenverband, von diesem wiederum zum modernen Territorial- und Nationalstaat verbunden war. Und ist deshalb nicht bereit, vorhandene Strukturen zu zerstören und zerstören zu lassen, nur weil halbgebildete &quot;Liberale&quot; meinen, man könne es ins Ermessen des Einzelnen stellen, sich Solidaritätsstrukturen, die ihrer Natur nach im gesellschaftlichen Maßstab wechselseitig sein müssen, individuell selbst auszusuchen, und dabei den grundlegenden Unterschied zwischen einem Sportverein und einer Nation unter den Tisch fallen lassen.

Soviel nur im Telegrammstil. Und jetzt halte Dich bitte an Dein Versprechen: &quot;Ich werde Dich mit Sicherheit mit weiteren Kommentare verschonen, auch ohne darum von Dir explizit gebeten zu werden, Manfred.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind so die Mätzchen, mit denen sogenannte &#8220;Liberale&#8221; verfahren:</p>
<p>Ich beziehe Sippe, Clan und Stamm ein, um deutlich zu machen, dass solche Loyalitäten sich nicht nur auf den modernen Nationalstaat beziehen, sondern auch schon in Zeiten galten, als es den noch nicht gab, nur eben in Bezug auf andersgeartete Einheiten (weil mir sonst, wie es schon wiederholt geschehen ist, der Vorwurf gemacht wird, ich würde unhistorisch denken und anachronistisch heutige<br />
Verhältnisse in die Vergangenheit zurückprojizieren), und was geschieht? Man unterstellt mir, ich wollte ethnische Säuberungen rechtfertigen! Widerlicher, verlogener und dreckiger gings wohl nicht?</p>
<p>Eigentlich sollte ich es damit bewenden lassen. Ich bin aber so gnädig, wenigstens kurz auf die anderen Punkte einzugehen:</p>
<p>&#8220;Zur Diskussion gehört, dass man sich fragt, wie der Andere denkt, und versucht, eine Basis zu finden.&#8221; Rayson ist nicht der erste Liberale, der irrigerweise glaubt, mein Blog sei Speaker&#8217;s Corner. <em>Wenn</em> er aber glaubt, eine Diskussion führen zu müssen (ich selbst lege keinen Wert darauf), dann sollte er in der Tat das tun, was Du empfiehlst, was er aber nicht tut, nämlich sich mit meinen Argumenten auseinandersetzen. Du selbst tust es übrigens auch nicht, Du  versuchst mir nur Dinge in den Mund zu legen, die ich nicht gesagt habe.</p>
<p>Es geht nicht um Gefühle, sondern um konkrete Solidaritätserwartungen. Weil das so ist, gibt es nichts zu &#8220;beurteilen&#8221;. Politische Loyalitäten wachsen über Jahrhunderte; in unserem Fall ist ihr primärer Bezugspunkt der Nationalstaat. In einer Demokratie muss das auch so sein, weil Demokratie als kollektive Selbstbestimmung konzipiert ist, und diese setzt einen unterstellbaren Konsens über die Existenz eines solchen Kollektivs voraus, das nicht einfach eine Summe von Individuen ist. Wo es keine Nation gibt, hören die Menschen nicht auf, sich gruppenweise zu definieren, nur dass die Gruppe dann eben nicht das Staatsvolk ist, sondern eine andere, in der Regel eine ethnisch definierte Teilmenge der Gesamtbürgerschaft. Handelt es sich dabei um eine Minderheit, so ist das Mehrheitsprinzip &#8211; und das  heißt: die Demokratie &#8211; nicht mehr zu legitimieren, weil die Minderheit dann mit Fug und Recht argumentieren kann, das Mehrheitsprinzip verletze ihr Recht auf Selbstbestimmung. Natürlich muss es nicht immer und unter allen Umständen der Nationalstaat sein (allerdings nur dann nicht, wenn man die Demokratie zur Disposition stellt), es gibt auch andere Solidargemeinschaften, die Gegenstand politischer Loyalitäten sein können; aus der Geschichte kennen wir zum Beispiel Sippen, Clans und Stämme, deren Existenz man aber nicht erwähnen darf, weil man sonst von sogennanten &#8220;Liberalen&#8221; (die keine sind, jedenfalls nicht im traditionellen Sinne, weil linkstotalitäre Demagogen bis vor wenigen Jahren noch nicht die Stirn hatten, sich ausgerechnet &#8220;liberal&#8221; zu nennen), als potenzieller Völkermörder verleumdet wird!</p>
<p>O ja, es gibt also andere Möglichkeiten, Strukturen politischer Solidarität zu etablieren. Wer aber kein &#8220;Liberaler&#8221; und daher auch nicht bereit ist, nach dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, alle Geschichtsbücher in den Ofen zu stecken, weiß, mit welch unglaublichen Qualen der Übergang von vorgeschichtlichen Stammesgesellschaften zu antiken Hochkulturen, von dort zurück zum feudalen Personenverband, von diesem wiederum zum modernen Territorial- und Nationalstaat verbunden war. Und ist deshalb nicht bereit, vorhandene Strukturen zu zerstören und zerstören zu lassen, nur weil halbgebildete &#8220;Liberale&#8221; meinen, man könne es ins Ermessen des Einzelnen stellen, sich Solidaritätsstrukturen, die ihrer Natur nach im gesellschaftlichen Maßstab wechselseitig sein müssen, individuell selbst auszusuchen, und dabei den grundlegenden Unterschied zwischen einem Sportverein und einer Nation unter den Tisch fallen lassen.</p>
<p>Soviel nur im Telegrammstil. Und jetzt halte Dich bitte an Dein Versprechen: &#8220;Ich werde Dich mit Sicherheit mit weiteren Kommentare verschonen, auch ohne darum von Dir explizit gebeten zu werden, Manfred.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2014</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 22:16:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2014</guid>
		<description>So, nächste Runde.

Was ich jetzt schreibe, ist meine ganz persönliche Perspektive, kann aber in vergleichbaren Termini auch auf andere Personen in meinem Umfeld, meinem Bekanntenkreis und unter jenen, mit denen ich mir uneinig bin, übertragen werden.

Warum kein &quot;omnium contra omnes&quot;, warum nicht einmal ein &quot;pars contra toto&quot;?

Ich bin Mitglied meiner kleinen Familie, bestehend aus Mann und Schwiegermutter, für die ich wie ein Löwe kämpfen würde. Ich bin Mitglied einer Nachbarschaft, von denen ich manche mehr mag und manche weniger, die aber alle meine Nachbarn sind, für die ich Zweifelsfall da bin. Weil sie in meiner Nähe leben.

Ich gehöre diversen Vereinen an, in denen es zum Teil Sitte ist, jeden Sonntag die Nationalhymne zu singen. Zusammen bilden diese Vereine und viele Menschen um mich herum das Dorf, in dem ich lebe, und für das ich einstehen würde. In diesem Dorf schlafen noch etliche Menschen, ohne am Dorfleben teilzunehmen - trotzdem sind sie für mich wichtiger als andere Menschen.

Ich lebe in meiner Stadt, deren Menschen mir etwas bedeuten, ob sie nun in  Anatolien geboren sind, in Schweden oder in meinem Dorf. Ich lebe in einem Bundesland, das ich liebe. Ich lebe in einem Staat, an den ich glaube, und von dessen Idealen ich überzeugt bin. Die Menschen meines Kontinents teilen meine kulturellen Überzeugungen überwiegend, und sie scheinen mir näher als andere Menschen. Und alle Menschen auf der Welt sind Menschen, mit ähnlichen Empfindungen von Schmerz, von Liebe und den unterschiedlichen Loyalitäten, die ich geschildert habe.

Von unten nach oben Zuneigungen und Loyalitäten. Schwächer werdend, ja. Aber unten stark und voller Überzeugung. Nun fahre ich 400 Kilometer und treffe dort Menschen, die einem ähnlichen Verein angehören, und sie sind mir näher, als die Bewohner der benachbarten Orte. Wie soll ich da entscheiden? Und darf ich nicht froh sein, nicht entscheiden zu müssen?

Ich bin nicht deswegen Liberaler, weil ich glaube, dass das Individuum alle sozialen Bindungen ersetzen kann. Auch nicht deswegen, weil ich glaube, dass man alle sozialen Systeme von heute auf morgen durch neue ersetzen könnte. Meine liberale Überzeugung beruht auf der Wissen, dass jede soziale Bindung wertvoll ist, eben weil sie dem &quot;omnium contra omnes&quot; entgegenwirkt - dass ich aber nicht beurteilen kann, welche Bindungen es sind, die wirken.

Dass aber &quot;Clan, Stamm, Sippe&quot; längst erledigt sind, das kann nun jeder sehen. Und wer sich zu diesen bekennt, der versucht, Realitäten des menschlichen Zusammenlebens zu ändern - sprich: Vertreibungen und ethnische Säuberungen zu begründen. Derjenige ist nicht einmal konservativ, sondern lediglich haßerfüllt. Und demjenigen spreche ich meine Kampfbereitschaft aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, nächste Runde.</p>
<p>Was ich jetzt schreibe, ist meine ganz persönliche Perspektive, kann aber in vergleichbaren Termini auch auf andere Personen in meinem Umfeld, meinem Bekanntenkreis und unter jenen, mit denen ich mir uneinig bin, übertragen werden.</p>
<p>Warum kein &#8220;omnium contra omnes&#8221;, warum nicht einmal ein &#8220;pars contra toto&#8221;?</p>
<p>Ich bin Mitglied meiner kleinen Familie, bestehend aus Mann und Schwiegermutter, für die ich wie ein Löwe kämpfen würde. Ich bin Mitglied einer Nachbarschaft, von denen ich manche mehr mag und manche weniger, die aber alle meine Nachbarn sind, für die ich Zweifelsfall da bin. Weil sie in meiner Nähe leben.</p>
<p>Ich gehöre diversen Vereinen an, in denen es zum Teil Sitte ist, jeden Sonntag die Nationalhymne zu singen. Zusammen bilden diese Vereine und viele Menschen um mich herum das Dorf, in dem ich lebe, und für das ich einstehen würde. In diesem Dorf schlafen noch etliche Menschen, ohne am Dorfleben teilzunehmen &#8211; trotzdem sind sie für mich wichtiger als andere Menschen.</p>
<p>Ich lebe in meiner Stadt, deren Menschen mir etwas bedeuten, ob sie nun in  Anatolien geboren sind, in Schweden oder in meinem Dorf. Ich lebe in einem Bundesland, das ich liebe. Ich lebe in einem Staat, an den ich glaube, und von dessen Idealen ich überzeugt bin. Die Menschen meines Kontinents teilen meine kulturellen Überzeugungen überwiegend, und sie scheinen mir näher als andere Menschen. Und alle Menschen auf der Welt sind Menschen, mit ähnlichen Empfindungen von Schmerz, von Liebe und den unterschiedlichen Loyalitäten, die ich geschildert habe.</p>
<p>Von unten nach oben Zuneigungen und Loyalitäten. Schwächer werdend, ja. Aber unten stark und voller Überzeugung. Nun fahre ich 400 Kilometer und treffe dort Menschen, die einem ähnlichen Verein angehören, und sie sind mir näher, als die Bewohner der benachbarten Orte. Wie soll ich da entscheiden? Und darf ich nicht froh sein, nicht entscheiden zu müssen?</p>
<p>Ich bin nicht deswegen Liberaler, weil ich glaube, dass das Individuum alle sozialen Bindungen ersetzen kann. Auch nicht deswegen, weil ich glaube, dass man alle sozialen Systeme von heute auf morgen durch neue ersetzen könnte. Meine liberale Überzeugung beruht auf der Wissen, dass jede soziale Bindung wertvoll ist, eben weil sie dem &#8220;omnium contra omnes&#8221; entgegenwirkt &#8211; dass ich aber nicht beurteilen kann, welche Bindungen es sind, die wirken.</p>
<p>Dass aber &#8220;Clan, Stamm, Sippe&#8221; längst erledigt sind, das kann nun jeder sehen. Und wer sich zu diesen bekennt, der versucht, Realitäten des menschlichen Zusammenlebens zu ändern &#8211; sprich: Vertreibungen und ethnische Säuberungen zu begründen. Derjenige ist nicht einmal konservativ, sondern lediglich haßerfüllt. Und demjenigen spreche ich meine Kampfbereitschaft aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2013</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 21:56:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2013</guid>
		<description>Ich werde Dich mit Sicherheit mit weiteren Kommentare verschonen, auch ohne darum von Dir explizit gebeten zu werden, Manfred.

Du hast Raysons Beitrag kaum gelesen. Du hast nicht versucht, die Grundlagen seines, unseres Denkens zu verstehen. Oder es ist Dir egal, das kann auch sein. Jedenfalls willst Du solche Sachen nicht hören. Aber wenn es um echte Diskussionen geht, dann reicht das einfach nicht, dann ist es nur Fresse aufmachen, ohne reden zu wollen. Zur Diskussion gehört, dass man sich fragt, wie der Andere denkt, und versucht, eine Basis zu finden.

Als Beispiel will ich das gerade mal mit Dir gemeinsam versuchen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass das, was jetzt im Iran geschieht, mich in ähnliche Gedankengänge gebracht hat.

Vorausgeschickt: Über PI spreche ich deswegen nicht, weil ich diese Site für unreflektiert aggressiv, für unsinnig und auf Klickzahlen gerichtet halte. Dass sie darüber hinaus radikal rechts sein mag, ist eigentlich kein Problem. Radikal (und nicht extrem!) rechte und linke Parteien, Websites und Meinungsäußerungen sind nun einmal Teil unseres Systems, das ich für eines der Besten und Ausgewogensten halte.

Jetzt aber zu Deinen Argumenten:

&lt;blockquote&gt;Wer keine Erklärung dafür anbieten kann, warum unsere Gesellschaft nicht in ihre Bestandteile zerfällt, nicht so aussieht wie während des Dreißigjährigen Krieges, nicht irgendwelchen gewaltdurchtränkten Drittweltslums ähnelt, nicht von Warlords regiert wird, nicht in einem Krieg aller gegen alle zerbricht; wer das alles vielmehr für ganz selbstverständlich hält, kann nicht verstehen, was ich hier schreibe!&lt;/blockquote&gt;

Ich habe eine Erklärung, aber die entspricht nicht Deiner: Ich glaube nicht, dass es nur das Volk ist. Ich glaube auch nicht, dass es nur die Familie ist. Weiterhin glaube ich, dass &quot;Clans&quot; und &quot;Stämme&quot; in unserer Zeit auch nur irgendeinen Sinn machen. Jedenfalls könnte niemand, den ich kenne, sagen, zu  welchem Clan oder Stamm er gehört. Vielleicht ausgenommen der Tatsache, dass ich heute zufällig las, dass ich wohl durch 1700 Jahre Vermischung mich dem Volk oder Stamm der Brukterer zugehörig fühlen sollte - und irgendwie eine Verbundenheit zu anderen &quot;Sachsen&quot; fühle, die mich regelmäßig lustige Bemerkungen in Richtung der mich umgebenden &quot;Franken&quot; machen lässt.

Nein, wirklich, Manfred, wenn wir über das von Dir angesprochene Problem reden wollen, dann sollten wir solche antiquierten Begriffe doch hinwegsehen und uns fragen, was heute wirklich die Zugehörigkeitsgefühle erzeugt, die Stämmen, Sippen und Clans längst verloren gegangen sind. Und weil ich nicht weiß, wieviele Zeichen Deine Kommentarfunktion mitmacht, klicke ich jetzt auch &quot;Senden&quot; und mache im nächsten Feld weiter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde Dich mit Sicherheit mit weiteren Kommentare verschonen, auch ohne darum von Dir explizit gebeten zu werden, Manfred.</p>
<p>Du hast Raysons Beitrag kaum gelesen. Du hast nicht versucht, die Grundlagen seines, unseres Denkens zu verstehen. Oder es ist Dir egal, das kann auch sein. Jedenfalls willst Du solche Sachen nicht hören. Aber wenn es um echte Diskussionen geht, dann reicht das einfach nicht, dann ist es nur Fresse aufmachen, ohne reden zu wollen. Zur Diskussion gehört, dass man sich fragt, wie der Andere denkt, und versucht, eine Basis zu finden.</p>
<p>Als Beispiel will ich das gerade mal mit Dir gemeinsam versuchen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass das, was jetzt im Iran geschieht, mich in ähnliche Gedankengänge gebracht hat.</p>
<p>Vorausgeschickt: Über PI spreche ich deswegen nicht, weil ich diese Site für unreflektiert aggressiv, für unsinnig und auf Klickzahlen gerichtet halte. Dass sie darüber hinaus radikal rechts sein mag, ist eigentlich kein Problem. Radikal (und nicht extrem!) rechte und linke Parteien, Websites und Meinungsäußerungen sind nun einmal Teil unseres Systems, das ich für eines der Besten und Ausgewogensten halte.</p>
<p>Jetzt aber zu Deinen Argumenten:</p>
<blockquote><p>Wer keine Erklärung dafür anbieten kann, warum unsere Gesellschaft nicht in ihre Bestandteile zerfällt, nicht so aussieht wie während des Dreißigjährigen Krieges, nicht irgendwelchen gewaltdurchtränkten Drittweltslums ähnelt, nicht von Warlords regiert wird, nicht in einem Krieg aller gegen alle zerbricht; wer das alles vielmehr für ganz selbstverständlich hält, kann nicht verstehen, was ich hier schreibe!</p></blockquote>
<p>Ich habe eine Erklärung, aber die entspricht nicht Deiner: Ich glaube nicht, dass es nur das Volk ist. Ich glaube auch nicht, dass es nur die Familie ist. Weiterhin glaube ich, dass &#8220;Clans&#8221; und &#8220;Stämme&#8221; in unserer Zeit auch nur irgendeinen Sinn machen. Jedenfalls könnte niemand, den ich kenne, sagen, zu  welchem Clan oder Stamm er gehört. Vielleicht ausgenommen der Tatsache, dass ich heute zufällig las, dass ich wohl durch 1700 Jahre Vermischung mich dem Volk oder Stamm der Brukterer zugehörig fühlen sollte &#8211; und irgendwie eine Verbundenheit zu anderen &#8220;Sachsen&#8221; fühle, die mich regelmäßig lustige Bemerkungen in Richtung der mich umgebenden &#8220;Franken&#8221; machen lässt.</p>
<p>Nein, wirklich, Manfred, wenn wir über das von Dir angesprochene Problem reden wollen, dann sollten wir solche antiquierten Begriffe doch hinwegsehen und uns fragen, was heute wirklich die Zugehörigkeitsgefühle erzeugt, die Stämmen, Sippen und Clans längst verloren gegangen sind. Und weil ich nicht weiß, wieviele Zeichen Deine Kommentarfunktion mitmacht, klicke ich jetzt auch &#8220;Senden&#8221; und mache im nächsten Feld weiter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: submarine</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2012</link>
		<dc:creator>submarine</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 20:00:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2012</guid>
		<description>Gewaltig wortgewaltig und doch subtil. Hach, welch ein Genuss zu lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gewaltig wortgewaltig und doch subtil. Hach, welch ein Genuss zu lesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2011</link>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 23:24:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2011</guid>
		<description>Sag mal, rayson, &lt;i&gt;&lt;strong&gt;muss&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt; man eigentlich Autist sein, um liberal zu sein, oder &lt;i&gt;&lt;strong&gt;erleichtert&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt; es die Sache nur? Ich bilde mir eigentlich ein, eine ganz klare deutsche Prosa zu schreiben. Ich bilde mir ein, es sei unmissverständlich, wenn ich schreibe:

&lt;blockquote&gt;Wer keine Erklärung dafür anbieten kann, warum unsere Gesellschaft &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; in ihre Bestandteile zerfällt,  &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; so aussieht wie während des Dreißigjährigen Krieges, &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; irgendwelchen gewaltdurchtränkten Drittweltslums ähnelt, &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; von Warlords regiert wird, &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; in einem Krieg aller gegen alle zerbricht; wer das alles vielmehr für ganz selbstverständlich hält,&lt;strong&gt; &lt;em&gt;kann nicht verstehen, was ich hier schreibe!&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/blockquote&gt;

Nun bitte, wo ist Deine Erklärung?

&lt;blockquote&gt;Linke Ideologien erkennt man als solche daran, dass sie der Frage, wie Gesellschaft &lt;em&gt;schlechthin&lt;/em&gt; funktioniert, aus dem Weg gehen. &lt;/blockquote&gt;

... und stattdessen gleich mit Individualrechten und liberalen Prinzipien anfangen. So wie Du.

Ich bin sicher, Du wirst es auch jetzt nicht verstehen, weil man ganz offensichtlich einen intellektuellen Defekt haben muss, um sich „liberal“ zu nennen, trotzdem bringe ich es für alle anderen Leser auf den Punkt:

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Es ist ganz und gar irrelevant, nach welchen meinetwegen noch so hehren liberalen Prinzipien eine Gesellschaft funktioniert, die in hundert Jahren mitsamt diesen Prinzipien verschwunden sein wird, weil deren Anwendung mit dem Fortbestand der sie hochhaltenden Gesellschaft nun einmal unvereinbar ist!&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;

Zumindest dann unvereinbar ist, wenn die Gegengewichte in Gestalt unter anderem von Nation und Religion wegfallen. Selbstverständlich schränken Solidargemeinschaften und die sie tragenden Strukturen die Freiheit des Einzelnen ein, was denn sonst?

Deine Position, mein Bester, ist folgende: Du findest die Existenz von Völkern in Ordnung, sofern sie keine politische Solidarität fordern, Du findest die Existenz von Nationen in Ordnung, solange sie nicht zwischen Zugehörigen und Nichtzugehörigen differenzieren. Und Du akzeptierst die Existenz von Religion, solange sie nicht die Beachtung von ethischen und sittlichen Prinzipien einfordert. Anders gesagt: Als Folklore ist das alles für Dich tolerierbar, aber in den genau &lt;i&gt;den &lt;/i&gt;Punkten, die ihren sozialen Wert und Gehalt ausmachen, sollen diese Strukturen aufhören zu existieren. Aber sonst bist Du nicht ihr Feind, höhö!

Ganz ehrlich, Rayson, ich habe wirklich Wichtigeres zu tun, als mich mit den dogmatischen Deklamationen von Autisten auseinanderzusetzen, die einen Gedanken jenseits ihrer eigenen Ideologie nicht nur nicht begreifen, sondern &lt;i&gt;&lt;strong&gt;nicht einmal wahrnehmen können, dass er überhaupt geäußert worden ist&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt;. (Und da verlangst Du, dass PI sorgfältiger begründet? Du, der Du auf solche Begründungen mit Kommentaren reagierst, durch die man sich als Blogger nur verarscht fühlen kann?)

Ich bitte Dich daher, mich mit weiteren schwachsinnigen Kommentaren zu verschonen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sag mal, rayson, <i><strong>muss</strong></i> man eigentlich Autist sein, um liberal zu sein, oder <i><strong>erleichtert</strong></i> es die Sache nur? Ich bilde mir eigentlich ein, eine ganz klare deutsche Prosa zu schreiben. Ich bilde mir ein, es sei unmissverständlich, wenn ich schreibe:</p>
<blockquote><p>Wer keine Erklärung dafür anbieten kann, warum unsere Gesellschaft <em>nicht</em> in ihre Bestandteile zerfällt,  <em>nicht</em> so aussieht wie während des Dreißigjährigen Krieges, <em>nicht</em> irgendwelchen gewaltdurchtränkten Drittweltslums ähnelt, <em>nicht</em> von Warlords regiert wird, <em>nicht</em> in einem Krieg aller gegen alle zerbricht; wer das alles vielmehr für ganz selbstverständlich hält,<strong> <em>kann nicht verstehen, was ich hier schreibe!</em></strong> </p></blockquote>
<p>Nun bitte, wo ist Deine Erklärung?</p>
<blockquote><p>Linke Ideologien erkennt man als solche daran, dass sie der Frage, wie Gesellschaft <em>schlechthin</em> funktioniert, aus dem Weg gehen. </p></blockquote>
<p>&#8230; und stattdessen gleich mit Individualrechten und liberalen Prinzipien anfangen. So wie Du.</p>
<p>Ich bin sicher, Du wirst es auch jetzt nicht verstehen, weil man ganz offensichtlich einen intellektuellen Defekt haben muss, um sich „liberal“ zu nennen, trotzdem bringe ich es für alle anderen Leser auf den Punkt:</p>
<p><em><strong>Es ist ganz und gar irrelevant, nach welchen meinetwegen noch so hehren liberalen Prinzipien eine Gesellschaft funktioniert, die in hundert Jahren mitsamt diesen Prinzipien verschwunden sein wird, weil deren Anwendung mit dem Fortbestand der sie hochhaltenden Gesellschaft nun einmal unvereinbar ist!</strong></em></p>
<p>Zumindest dann unvereinbar ist, wenn die Gegengewichte in Gestalt unter anderem von Nation und Religion wegfallen. Selbstverständlich schränken Solidargemeinschaften und die sie tragenden Strukturen die Freiheit des Einzelnen ein, was denn sonst?</p>
<p>Deine Position, mein Bester, ist folgende: Du findest die Existenz von Völkern in Ordnung, sofern sie keine politische Solidarität fordern, Du findest die Existenz von Nationen in Ordnung, solange sie nicht zwischen Zugehörigen und Nichtzugehörigen differenzieren. Und Du akzeptierst die Existenz von Religion, solange sie nicht die Beachtung von ethischen und sittlichen Prinzipien einfordert. Anders gesagt: Als Folklore ist das alles für Dich tolerierbar, aber in den genau <i>den </i>Punkten, die ihren sozialen Wert und Gehalt ausmachen, sollen diese Strukturen aufhören zu existieren. Aber sonst bist Du nicht ihr Feind, höhö!</p>
<p>Ganz ehrlich, Rayson, ich habe wirklich Wichtigeres zu tun, als mich mit den dogmatischen Deklamationen von Autisten auseinanderzusetzen, die einen Gedanken jenseits ihrer eigenen Ideologie nicht nur nicht begreifen, sondern <i><strong>nicht einmal wahrnehmen können, dass er überhaupt geäußert worden ist</strong></i>. (Und da verlangst Du, dass PI sorgfältiger begründet? Du, der Du auf solche Begründungen mit Kommentaren reagierst, durch die man sich als Blogger nur verarscht fühlen kann?)</p>
<p>Ich bitte Dich daher, mich mit weiteren schwachsinnigen Kommentaren zu verschonen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2010</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 20:38:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2010</guid>
		<description>Lieber Manfred,

ich verstehe ein wenig deinen Furor, möchte aber doch etwas Verständnis für die andere Seite wecken. Am besten tue ich das, was du mir indirekt vorschlägst, nämlich im Einzelnen auf deine Argumente einzugehen.

&lt;blockquote&gt;Am Ende landen freilich beide beim Totalitarismus, weil man die gesellschaftlichen Strukturen nicht zerschlagen kann, ohne irgendetwas funktional halbwegs Äquivalentes an ihre Stelle zu setzen, und das wird auch bei
den Liberalen der Staat sein &lt;/blockquote&gt;

&lt;blockquote&gt;Beide – und das ist entscheidend – sind Feinde der vorhandenen solidaritätsstiftenden Strukturen: Völker, Nationen, Familien, Religionen, Sitten – das alles steht unter Repressionsverdacht, und tatsächlich sind diese
Strukturen repressiv, jedenfalls gemessen am Maßstab des völlig ungebundenen Individuums.&lt;/blockquote&gt;

Mir ist rätselhaft, wie du auf diese Aussagen kommst. Kennst du Hayek?

&lt;blockquote&gt;Was wir in jüngerer Zeit aber erleben, ist eine Transformation des Liberalismus von dieser traditionellen Form (die man vielleicht eher als „Liberalität“ umschreiben sollte) zu einem klassisch totalitären linken Ismus. Unter den Verdacht „rechtsradikal“ zu sein, gerät in „liberalen“ Kreisen zwangsläufig, wer Patriot oder für den Papst oder überhaupt für ein konservatives Christentum oder gegen das Adoptionsrecht für schwule Paare ist.&lt;/blockquote&gt;

Nun, es gibt durchaus Liberale, die den Papst großartig finden. Allerdings hast du recht: Patriotismus, Christentum oder eine Einstellung gegen das Adoptionsrecht für schwule Paare sind keine Merkmale, die Liberale auszeichnen. Als Liberaler wird man die Freiheit des Einzelnen gegenüber allem anderen hochhalten. Man muss deswegen aber als Liberaler nicht notwendigerweise gegen die von dir genannten Institutionen sein, sondern nur da, wo sie eben diese
Freiheit einzuschränken drohen. Beim Patriotismus und beim Christentum (du weißt hoffentlich, wie ich dazu stehe) ist die Sache eindeutig: Sofern durch dein Eintreten für deine Nation und deinen Glauben kein anderer in seiner Freiheit
beschränkt wird, gibt es aus liberaler Sicht keinen Grund, irgendetwas dagegen zu haben. Wo aber der Patriotismus zur Benachteiligung allein aufgrund der Nationszugehörigkeit und das Christentum zur Benachteiligung allein aufgrund des
Glaubens führt, wird der Liberale sich dagegen wenden. Beim Adoptionsrecht für schwule Paare ist die Sache weniger eindeutig, da hier verschiedene Rechte gegeneinander abzuwiegen sind: das des adoptierenden Paares und das des Kindes. Sollte sich durch Forschung herausstellen, dass es für das Kind keinen Unterschied macht, welche Geschlechter diejenigen haben, die es aufziehen, wird man als Liberaler auch hier keinen Grund sehen, dieses Recht zu verweigern. Die
Frage ist allein, ob die Forschung schon so weit ist, und welchen Fehler man bei unklarer Lage am ehesten zu begehen bereit ist. Aber da schwingt so viel individuelle Ethik mit, dass dies nicht zum liberalen Lackmus-Test taugt.


&lt;blockquote&gt;Lieblingsfeind dieser Art von „Liberalen“ ist PI. Selbstredend hat noch niemand methodisch halbwegs sauber den Nachweis zu führen versucht, dass PI tatsächlich rechtsradikal sei&lt;/blockquote&gt;

Wenn du so anfängst, riskierst du natürlich eine PI-Debatte auf deinem Blog. Vielleicht wäre das das Schlechteste nicht, da PI selbst eine solche Debatte nie zulassen würde. Und damit kommen wir, was an dieser Stelle unvermeidlich ist, zu
meiner Kritik an PI. Ich habe nichts gegen Blogs, die einseitig auf die Gefahren der politischen Komponente des Islam aufmerksam machen. Aber ich habe etwas gegen Blogs, die mit manipulativen Mitteln arbeiten, Vorurteile schüren und
Kommentare löschen, die ihnen nicht nach dem Munde reden. Eine oft geäußerte Kritik an PI sind ja die Inhalte mancher Kommentare, und da lautet die gängige Rechtfertigung, dass die Betreiber des Blogs bei den vielen Meinungsäußerungen
nicht hinterher kommen, alle richtig zu würdigen. Aus meinen Beobachtungen aber weiß ich, dass dem nicht so ist: PI-kritische und irgendwie als links einzustufende Kommentare werden nämlich sehr kurzfristig gelöscht bzw. neuerdings gar nicht erst zugelassen. Wir können und müssen also davon ausgehen, dass wir in den Kommentarsektionen von PI genau die Meinungen finden, die von den Betreibern gutgeheißen werden.

Ich mache mir nicht die Mühe, PI als &quot;rechtsradikal&quot; zu etikettieren. Mir reicht, dass ich dieses Blog nicht mag und als Beleidigung meines Verstandes empfinde. Komischerweise habe ich bei deinen Beiträgen eher das gegenteilige Gefühl, obwohl sie in der Richtung vielleicht der von PI entsprechen.

&lt;blockquote&gt;Ich vermute, das kommt daher, dass sich unter heutigen “Liberalen” allzuviele in der Wolle gefärbte Ultralinke, speziell aus dem antideutschen Spektrum tummeln, sich bloß oberflächlich verbürgerlicht haben, heute den Kapitalismus genauso borniert und dogmatisch preisen wie gestern den Kommunismus, dabei ihre stalinistischen Denkstrukturen nie überprüft haben, ihren „Liberalismus“ als Heilslehre auffassen, weil sie ihrem Politikverständnis
nach gar nicht auf die Idee kommen können, dass politische Theorien etwas anderes sein könnten als Heilslehren, die einen legitimieren, nach Feinden Ausschau zu halten, mit deren Gedanken man sich allenfalls im Sinne der &quot;Feindaufklärung“ auseinandersetzt, und die, wenn sie sich ausgerechnet „liberal“ nennen, die Kunst des politischen Etikettenschwindels auf die Spitze treiben.&lt;/blockquote&gt;

Ein langer Satz, aber dadurch auch ein Kennzeichen der Güte deines Blogs... So unrecht hast du da gar nicht, speziell nicht hinsichtlich der Strategie der Antideutschen, aber deswegen muss man das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.

Also: Natürlich gibt es sie, die sich &quot;liberal&quot; nennenden Gruppen, die selbst alles andere als liberal sind. Aber nicht alle, die Argumente gegen PI finden, gehören dazu. Das ist einfach der falsche Test.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Manfred,</p>
<p>ich verstehe ein wenig deinen Furor, möchte aber doch etwas Verständnis für die andere Seite wecken. Am besten tue ich das, was du mir indirekt vorschlägst, nämlich im Einzelnen auf deine Argumente einzugehen.</p>
<blockquote><p>Am Ende landen freilich beide beim Totalitarismus, weil man die gesellschaftlichen Strukturen nicht zerschlagen kann, ohne irgendetwas funktional halbwegs Äquivalentes an ihre Stelle zu setzen, und das wird auch bei<br />
den Liberalen der Staat sein </p></blockquote>
<blockquote><p>Beide – und das ist entscheidend – sind Feinde der vorhandenen solidaritätsstiftenden Strukturen: Völker, Nationen, Familien, Religionen, Sitten – das alles steht unter Repressionsverdacht, und tatsächlich sind diese<br />
Strukturen repressiv, jedenfalls gemessen am Maßstab des völlig ungebundenen Individuums.</p></blockquote>
<p>Mir ist rätselhaft, wie du auf diese Aussagen kommst. Kennst du Hayek?</p>
<blockquote><p>Was wir in jüngerer Zeit aber erleben, ist eine Transformation des Liberalismus von dieser traditionellen Form (die man vielleicht eher als „Liberalität“ umschreiben sollte) zu einem klassisch totalitären linken Ismus. Unter den Verdacht „rechtsradikal“ zu sein, gerät in „liberalen“ Kreisen zwangsläufig, wer Patriot oder für den Papst oder überhaupt für ein konservatives Christentum oder gegen das Adoptionsrecht für schwule Paare ist.</p></blockquote>
<p>Nun, es gibt durchaus Liberale, die den Papst großartig finden. Allerdings hast du recht: Patriotismus, Christentum oder eine Einstellung gegen das Adoptionsrecht für schwule Paare sind keine Merkmale, die Liberale auszeichnen. Als Liberaler wird man die Freiheit des Einzelnen gegenüber allem anderen hochhalten. Man muss deswegen aber als Liberaler nicht notwendigerweise gegen die von dir genannten Institutionen sein, sondern nur da, wo sie eben diese<br />
Freiheit einzuschränken drohen. Beim Patriotismus und beim Christentum (du weißt hoffentlich, wie ich dazu stehe) ist die Sache eindeutig: Sofern durch dein Eintreten für deine Nation und deinen Glauben kein anderer in seiner Freiheit<br />
beschränkt wird, gibt es aus liberaler Sicht keinen Grund, irgendetwas dagegen zu haben. Wo aber der Patriotismus zur Benachteiligung allein aufgrund der Nationszugehörigkeit und das Christentum zur Benachteiligung allein aufgrund des<br />
Glaubens führt, wird der Liberale sich dagegen wenden. Beim Adoptionsrecht für schwule Paare ist die Sache weniger eindeutig, da hier verschiedene Rechte gegeneinander abzuwiegen sind: das des adoptierenden Paares und das des Kindes. Sollte sich durch Forschung herausstellen, dass es für das Kind keinen Unterschied macht, welche Geschlechter diejenigen haben, die es aufziehen, wird man als Liberaler auch hier keinen Grund sehen, dieses Recht zu verweigern. Die<br />
Frage ist allein, ob die Forschung schon so weit ist, und welchen Fehler man bei unklarer Lage am ehesten zu begehen bereit ist. Aber da schwingt so viel individuelle Ethik mit, dass dies nicht zum liberalen Lackmus-Test taugt.</p>
<blockquote><p>Lieblingsfeind dieser Art von „Liberalen“ ist PI. Selbstredend hat noch niemand methodisch halbwegs sauber den Nachweis zu führen versucht, dass PI tatsächlich rechtsradikal sei</p></blockquote>
<p>Wenn du so anfängst, riskierst du natürlich eine PI-Debatte auf deinem Blog. Vielleicht wäre das das Schlechteste nicht, da PI selbst eine solche Debatte nie zulassen würde. Und damit kommen wir, was an dieser Stelle unvermeidlich ist, zu<br />
meiner Kritik an PI. Ich habe nichts gegen Blogs, die einseitig auf die Gefahren der politischen Komponente des Islam aufmerksam machen. Aber ich habe etwas gegen Blogs, die mit manipulativen Mitteln arbeiten, Vorurteile schüren und<br />
Kommentare löschen, die ihnen nicht nach dem Munde reden. Eine oft geäußerte Kritik an PI sind ja die Inhalte mancher Kommentare, und da lautet die gängige Rechtfertigung, dass die Betreiber des Blogs bei den vielen Meinungsäußerungen<br />
nicht hinterher kommen, alle richtig zu würdigen. Aus meinen Beobachtungen aber weiß ich, dass dem nicht so ist: PI-kritische und irgendwie als links einzustufende Kommentare werden nämlich sehr kurzfristig gelöscht bzw. neuerdings gar nicht erst zugelassen. Wir können und müssen also davon ausgehen, dass wir in den Kommentarsektionen von PI genau die Meinungen finden, die von den Betreibern gutgeheißen werden.</p>
<p>Ich mache mir nicht die Mühe, PI als &#8220;rechtsradikal&#8221; zu etikettieren. Mir reicht, dass ich dieses Blog nicht mag und als Beleidigung meines Verstandes empfinde. Komischerweise habe ich bei deinen Beiträgen eher das gegenteilige Gefühl, obwohl sie in der Richtung vielleicht der von PI entsprechen.</p>
<blockquote><p>Ich vermute, das kommt daher, dass sich unter heutigen “Liberalen” allzuviele in der Wolle gefärbte Ultralinke, speziell aus dem antideutschen Spektrum tummeln, sich bloß oberflächlich verbürgerlicht haben, heute den Kapitalismus genauso borniert und dogmatisch preisen wie gestern den Kommunismus, dabei ihre stalinistischen Denkstrukturen nie überprüft haben, ihren „Liberalismus“ als Heilslehre auffassen, weil sie ihrem Politikverständnis<br />
nach gar nicht auf die Idee kommen können, dass politische Theorien etwas anderes sein könnten als Heilslehren, die einen legitimieren, nach Feinden Ausschau zu halten, mit deren Gedanken man sich allenfalls im Sinne der &#8220;Feindaufklärung“ auseinandersetzt, und die, wenn sie sich ausgerechnet „liberal“ nennen, die Kunst des politischen Etikettenschwindels auf die Spitze treiben.</p></blockquote>
<p>Ein langer Satz, aber dadurch auch ein Kennzeichen der Güte deines Blogs&#8230; So unrecht hast du da gar nicht, speziell nicht hinsichtlich der Strategie der Antideutschen, aber deswegen muss man das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.</p>
<p>Also: Natürlich gibt es sie, die sich &#8220;liberal&#8221; nennenden Gruppen, die selbst alles andere als liberal sind. Aber nicht alle, die Argumente gegen PI finden, gehören dazu. Das ist einfach der falsche Test.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Doc Schmid</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2009</link>
		<dc:creator>Doc Schmid</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 22:03:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2009</guid>
		<description>@Pandora

was ist da jetzt die Message? Wird das irgendwann zum Porno?  Hab die ersten 5&#039; von den 40&#039; angeschaut und keine Lust mehr.

 :shock:  :sad:  :???:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Pandora</p>
<p>was ist da jetzt die Message? Wird das irgendwann zum Porno?  Hab die ersten 5&#8242; von den 40&#8242; angeschaut und keine Lust mehr.</p>
<p> <img src='http://korrektheiten.com/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt=':shock:' class='wp-smiley' />   <img src='http://korrektheiten.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':sad:' class='wp-smiley' />   <img src='http://korrektheiten.com/wp-includes/images/smilies/icon_confused.gif' alt=':???:' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Flash</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2008</link>
		<dc:creator>Flash</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 21:57:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2008</guid>
		<description>Die soziologischen Grundlagen einer funktionierenden Gesellschaft, wie sie im ersten Teil des Artikels erneut sehr gut beschrieben sind, waren (vermutlich) von 1870 bis 1918 absolute Selbstverständlichkeit.

Man kann dies aus Romanen, Erziehungsbnüchern usw. von damals sehr gut herauslesen.

Was wir jetzt haben, ist oftmals schon das blanke Gegenteil. Selbst in den 70ern galten noch gänzlich andere und weit konservativere Ansichten, man faßt sich an den Kopf, wenn man die Bücher liest. Es ist immens, welche Umerziehung/Gehirnwäsche stattgefunden hat, so daß man mit Jugendlichen überhaupt keine Basis mehr findet, wenn man politische oder soziologische Sachverhalte besprechen will.

So stehen die hiesigen Essays nahezu als Solitäre da, als Exotenansicht, die nur deswegen noch nicht das Etikett &quot;rechtsradikal&quot; bekommen hat, weil die mediale Aufmerksamkeit zu gering ist.

Zur Charakterisierung der Liberalen kann ich nur sagen, ich sehe die dazu passenden Schreiber und Kommentatoren direkt vor mir, wenn ich die Beschreibung lese. Und es trifft wieder mal genau ins Schwarze.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die soziologischen Grundlagen einer funktionierenden Gesellschaft, wie sie im ersten Teil des Artikels erneut sehr gut beschrieben sind, waren (vermutlich) von 1870 bis 1918 absolute Selbstverständlichkeit.</p>
<p>Man kann dies aus Romanen, Erziehungsbnüchern usw. von damals sehr gut herauslesen.</p>
<p>Was wir jetzt haben, ist oftmals schon das blanke Gegenteil. Selbst in den 70ern galten noch gänzlich andere und weit konservativere Ansichten, man faßt sich an den Kopf, wenn man die Bücher liest. Es ist immens, welche Umerziehung/Gehirnwäsche stattgefunden hat, so daß man mit Jugendlichen überhaupt keine Basis mehr findet, wenn man politische oder soziologische Sachverhalte besprechen will.</p>
<p>So stehen die hiesigen Essays nahezu als Solitäre da, als Exotenansicht, die nur deswegen noch nicht das Etikett &#8220;rechtsradikal&#8221; bekommen hat, weil die mediale Aufmerksamkeit zu gering ist.</p>
<p>Zur Charakterisierung der Liberalen kann ich nur sagen, ich sehe die dazu passenden Schreiber und Kommentatoren direkt vor mir, wenn ich die Beschreibung lese. Und es trifft wieder mal genau ins Schwarze.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pandora</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2007</link>
		<dc:creator>Pandora</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 20:38:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2007</guid>
		<description>Oha Thatcher! Dir würde ich das Video auch empfehlen... aber hol dir lieber erst ein Beißholz und nimm Deine Herztropfen.  :shock: ...Und dann sollte Manfred den Link tatsächlich besser rausnehmen... :!:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oha Thatcher! Dir würde ich das Video auch empfehlen&#8230; aber hol dir lieber erst ein Beißholz und nimm Deine Herztropfen.  <img src='http://korrektheiten.com/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt=':shock:' class='wp-smiley' />  &#8230;Und dann sollte Manfred den Link tatsächlich besser rausnehmen&#8230; <img src='http://korrektheiten.com/wp-includes/images/smilies/icon_exclaim.gif' alt=':!:' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2006</link>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 19:09:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2006</guid>
		<description>@ Rayson: Ich mache keinen Etikettenkrieg mit. Im Unterschied zu den von mir kritisierten &quot;Liberalen&quot; begründe ich sehr genau, &lt;i&gt;warum&lt;/i&gt; ihre Positionen mit dem, was hierzulande als liberal gilt, nichts zu tun haben, und im Gegensatz zu ihnen mache ich meine Argumente überprüfbar und damit kritisierbar, während die systematische Hetze gegen die konservative Islamkritik sich genau dadurch als solche, d.h. als systematische Hetze ausweist, dass sie zwar bei jeder Gelegenheit angebracht (offenbar, damit etwas hängenbleibt), aber niemals inhaltlich begründet wird. Wie das funktioniert, habe ich in dem Aufsatz &quot;Linker McCarthyismus&quot; beschrieben.

Du wirst schon entschuldigen, aber wenn ich sehe, welch demagogische Hetze hierzulande gegen PI und transatlantisch gegen Fjordman oder Robert Spencer getrieben wird, dann kann ich mir ausrechnen, wann ich an der Reihe bin. (Ich vertrete ja inhaltlich nichts wesentlich anderes, ich begründe es nur ausführlicher. Wenn PI dasselbe machen würde, gäbe es dort bald genauso wenig Leser wie hier.) Und deswegen werde ich nicht so tun, als ginge mich das nichts an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Rayson: Ich mache keinen Etikettenkrieg mit. Im Unterschied zu den von mir kritisierten &#8220;Liberalen&#8221; begründe ich sehr genau, <i>warum</i> ihre Positionen mit dem, was hierzulande als liberal gilt, nichts zu tun haben, und im Gegensatz zu ihnen mache ich meine Argumente überprüfbar und damit kritisierbar, während die systematische Hetze gegen die konservative Islamkritik sich genau dadurch als solche, d.h. als systematische Hetze ausweist, dass sie zwar bei jeder Gelegenheit angebracht (offenbar, damit etwas hängenbleibt), aber niemals inhaltlich begründet wird. Wie das funktioniert, habe ich in dem Aufsatz &#8220;Linker McCarthyismus&#8221; beschrieben.</p>
<p>Du wirst schon entschuldigen, aber wenn ich sehe, welch demagogische Hetze hierzulande gegen PI und transatlantisch gegen Fjordman oder Robert Spencer getrieben wird, dann kann ich mir ausrechnen, wann ich an der Reihe bin. (Ich vertrete ja inhaltlich nichts wesentlich anderes, ich begründe es nur ausführlicher. Wenn PI dasselbe machen würde, gäbe es dort bald genauso wenig Leser wie hier.) Und deswegen werde ich nicht so tun, als ginge mich das nichts an.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thatcher</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2005</link>
		<dc:creator>Thatcher</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 17:05:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2005</guid>
		<description>@Manfred:
Die Seite unterscheidet zwischen Free-Usern und Premium-Usern und bevorzugt letztere (denn die bezahlen schließlich). Unten links muss man auf den Button für Free-User klicken, dann muss man etwas warten, bis man den Download starten kann. Der dauert wieder etwas. Um das Medium sehen zu können, braucht man den RealPlayer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Manfred:<br />
Die Seite unterscheidet zwischen Free-Usern und Premium-Usern und bevorzugt letztere (denn die bezahlen schließlich). Unten links muss man auf den Button für Free-User klicken, dann muss man etwas warten, bis man den Download starten kann. Der dauert wieder etwas. Um das Medium sehen zu können, braucht man den RealPlayer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pandora</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/06/11/liberale-und-solche-die-sich-bloss-so-nennen/comment-page-1/#comment-2004</link>
		<dc:creator>Pandora</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 16:38:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1600#comment-2004</guid>
		<description>@ Manfred (17:19)
Klar funktioniert das!
1) Link anklicken
2) Es erscheint eine Seite mit 2 Tachometern auf
3) Auf den linken Knopf &quot;Free User&quot; klicken
4) Countdown von ca. 115 Sek. läuft
5) Nach Ablauf des Countdowns erscheint ein runder Button mit Pfeil - diesen anklicken
6) Der Download beginnt

(So oder so ähnlich funtioniert das bei allen Daten-Gräbern, respektieve File-Hostern)

Gerade noch geprüft - Link funtioniert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Manfred (17:19)<br />
Klar funktioniert das!<br />
1) Link anklicken<br />
2) Es erscheint eine Seite mit 2 Tachometern auf<br />
3) Auf den linken Knopf &#8220;Free User&#8221; klicken<br />
4) Countdown von ca. 115 Sek. läuft<br />
5) Nach Ablauf des Countdowns erscheint ein runder Button mit Pfeil &#8211; diesen anklicken<br />
6) Der Download beginnt</p>
<p>(So oder so ähnlich funtioniert das bei allen Daten-Gräbern, respektieve File-Hostern)</p>
<p>Gerade noch geprüft &#8211; Link funtioniert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

