<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Heute Israel, morgen wir!</title>
	<atom:link href="http://korrektheiten.com/2009/05/22/heute-israel-morgen-wir/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://korrektheiten.com/2009/05/22/heute-israel-morgen-wir/</link>
	<description>Antitotalitäre, ideologiekritische, islamkritische politische Essays</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Sep 2010 23:15:56 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Marti</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/05/22/heute-israel-morgen-wir/comment-page-1/#comment-2511</link>
		<dc:creator>Marti</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 08:02:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1265#comment-2511</guid>
		<description>Ich kann Roman nur beipflichten: Ich habe in den letzen Monaten recht intensiv mit entschiedenen Christen mit unterschiedlichen Hintergründen, darunter auch etliche Evangelikale, zusammengearbeitet: Die mesiten haben eine recht positive Einstellung zu Israel, manchmal sind sogar enthusiastische Israelsfans, sie regelmäßig &quot;Israel-Stände&quot; in Fußgängerzonen aufbauen und sich für alles begiestern, was aus Israel kommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann Roman nur beipflichten: Ich habe in den letzen Monaten recht intensiv mit entschiedenen Christen mit unterschiedlichen Hintergründen, darunter auch etliche Evangelikale, zusammengearbeitet: Die mesiten haben eine recht positive Einstellung zu Israel, manchmal sind sogar enthusiastische Israelsfans, sie regelmäßig &#8220;Israel-Stände&#8221; in Fußgängerzonen aufbauen und sich für alles begiestern, was aus Israel kommt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roman</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/05/22/heute-israel-morgen-wir/comment-page-1/#comment-2510</link>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 22:31:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1265#comment-2510</guid>
		<description>Zum Thema NT und Anti-Judaismus im Christentum. Ich kann hier nur für die evangelikale Bewegung sprechen und nach meinen (zugegebenermaßen begrenzten) Erfahrungen herrscht hier das genaue Gegenteil von Anti-Judaismus oder Anti-Semitismus... Und Versuche die Juden zu missionieren sehe ich auch nicht unbedingt als Zeichen für Hass! Obwohl politisch korrekten Ohren das natürlich ein Gräuel ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema NT und Anti-Judaismus im Christentum. Ich kann hier nur für die evangelikale Bewegung sprechen und nach meinen (zugegebenermaßen begrenzten) Erfahrungen herrscht hier das genaue Gegenteil von Anti-Judaismus oder Anti-Semitismus&#8230; Und Versuche die Juden zu missionieren sehe ich auch nicht unbedingt als Zeichen für Hass! Obwohl politisch korrekten Ohren das natürlich ein Gräuel ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: apokryphe</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/05/22/heute-israel-morgen-wir/comment-page-1/#comment-2509</link>
		<dc:creator>apokryphe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 19:22:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1265#comment-2509</guid>
		<description>Stichwort: &quot;Urteilsfähigkeit&quot;

Ohne sowas kommen wir alle nicht weiter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stichwort: &#8220;Urteilsfähigkeit&#8221;</p>
<p>Ohne sowas kommen wir alle nicht weiter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/05/22/heute-israel-morgen-wir/comment-page-1/#comment-2508</link>
		<dc:creator>Manfred</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2009 18:59:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1265#comment-2508</guid>
		<description>@ Thatcher:

Es ist natürlich problematisch, Menschen aufgrund von Blogkommentaren zu beurteilen. Antisemitismus jedenfalls ist die Eigenschaft einer Ideologie, nicht der Person, die der Ideologie anhängt.

Trotzdem muss ich mir bis zu einem gewissen Grade ein Bild von den Personen machen, die hier kommentieren. Du weißt ja, dass ich, anders als zum Beispiel Kewil, nicht Kommentare aussiebe, sondern Kommentatoren. Ich betrachte die Kommentatoren als Co-Autoren meines Blogs, und da lasse ich nur solche Leute zu, zu denen ich Vertrauen habe. Vertrauen heißt unter anderem das Vertrauen darin, dass man meinen Blog nicht zweckentfremdet, um irgendwelche Agenden durchzusetzen, die mit meinen unvereinbar sind. Kommentatoren, die das versuchen, zwingen mich nämlich, solange ich sie schreiben lasse, ständig zu Reaktionen; d.h. Ich muss Zeit und Sorgfalt in meine eigenen Kommentare zu Themen investieren, die ich in meinem Blog gar nicht erörtert haben will.

Es geht also nicht um die Frage, was &lt;strong&gt;&lt;i&gt;überhaupt
&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; öffentlich geäußert werden darf – insofern hinkt Dein Vergleich mit der Political Correctness -, sondern einzig und allein darum, was &lt;strong&gt;&lt;i&gt;ich in meinem Blog&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; dulde. Das ist insofern etwas völlig anderes, als es ja jedem Menschen freisteht, seinen eigenen Blog zu gründen – das kostet nichts und dauert nur ein paar Minuten, und dort kann er vertreten, was er will, und seinerseits entscheiden, welche Kommentare und Kommentatoren er duldet. Ich bin da strikt gegen jede Zensur, sowohl gegen staatliche, als auch – und dies erst recht – gegen private. Was aber &lt;strong&gt;&lt;i&gt;hier           &lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; vertreten werden kann, das entscheide ich. Bestimmten politischen Ideologien und Agenden steht mein Blog nicht zur Verfügung.

Das gilt nicht nur für Antisemitismus (obwohl der mich zugegebenermaßen ganz besonders anwidert), es gilt auch für militanten Atheismus (Wer glaubt, gegenüber konservativen Christen brauche er nicht tolerant zu sein, ist hier fehl am Platze), es gilt natürlich für islamistische Kommentatoren (wobei ich die nicht daran hindern werde, sich hier um Kopf und Kragen zu reden :D  ), für linkstotalitäre Positionen (nach meinem Baader-Meinhof-Artikel wollte mir einer die RAF als edle Befreiungsbewegung verkaufen, und beklagte sich bitterlich über meine „Zensur“, weil ich seinen Schwachsinn nicht durchgehen ließ) - und zum linken Totalitarismus, den ich hier nicht dulde, gehört auch jene Sorte „Liberalismus“, die nur Gleichgesinnte toleriert. Auch allzu eitlen Selbstdarstellern, speziell pseudointellektuellen linken Quatschköpfen, gebe ich hier kein Forum.

&lt;blockquote&gt;„Weiterhin wird das Label &#039;antisemitisch&#039; gern ungeachtet dessen Berechtigung auf jede Äußerung bezogen, die das - gar nicht von religiösen Motiven bestimmte - Handeln jüdischer Menschen kritisieren will. Damit wird die Bezeichnung &#039;antisemitisch&#039; endgültig zur Keule...“&lt;/blockquote&gt;

Es stimmt, dass das oft so ist, und dass es als Teil der Political Correctness auch bekämpfenswert ist, aber Du wirst hier in meinem Blog kein Beispiel dafür finden. Ich benutze den Vorwurf des Antisemitismus nicht, um etwa Kritik an Israel niederzubügeln.

Wenn ich aber nach einer Erklärung dafür suche, warum zum Beispiel Law-and-Order-Konservative plötzlich über die Legitimität von Terrorismus nachdenken und ihr Herz für die Hamas entdecken, oder

wenn linke  Atheisten sich für rechtsradikale Fundamentalisten begeistern (also ebenfalls ihr Herz für die Hamas entdecken),

wenn also bei der Beurteilung Israels bzw. seiner Feinde offensichtlich andere Maßstäbe angelegt werden als an vergleichbare Konflikte,

wenn die theoretische Inkonsistenz solcher Positionen nur auf der Basis antisemitischer Denkfiguren überbrückbar ist,

dann halte ich es für vertretbar, das Vorliegen eines antisemitischen Weltbildes zu unterstellen.

(Allenfalls wäre zu diskutieren, ob man bei den Linken Abstriche machen muss, weil die ja den ganzen Westen einschließlich des eigenen Volkes hassen. Deren Antisemitismus ist dann Teil eines Weltbildes, das sich gegen Alles richtet, was dem totalitären linken Weltveränderungswahn widersteht.)

&lt;blockquote&gt;„Welche faire Chance hätte ein bibeltreuer Christ gegen den (gewollt oder ungewollt rufschädigenden) Vorwurf des Antisemitismus heute überhaupt?“ &lt;/blockquote&gt;

Unter dem Diktat der Political Correctness hat er natürlich gar keine, weil letztere ihre politischen „Wert“-Vorgaben auf nichtpolitische Lebensbereiche in totalitärer Manier durchzusetzen versucht. Insofern hat ein konservativer Christ gegen den Vorwurf des Antisemitismus sowenig Chancen wie gegen den der „Islamophobie“, der „Homophobie“, des „Fundamentalismus“ usw. (Aber wie ich oben schon in meiner Antwort an Rika geschrieben habe: Heutzutage wäre es geradezu eine Schande, &lt;strong&gt;&lt;i&gt;nicht&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; als „Fundamentalist“ zu gelten.)

Es stimmt aber nicht, dass die Treue zum NT einen zum Antisemitismus zwingt. Ich falle nicht vom christlichen Glauben ab, wenn ich zum Beispiel die Verantwortung für das Todesurteil gegen Christus bei demjenigen verorte, der es gefällt hat, also bei Pilatus – und zwar  &lt;strong&gt;&lt;i&gt;nicht obwohl, sondern weil &lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; er ausweislich des NT &lt;strong&gt;&lt;i&gt;sehenden Auges ein Fehlurteil&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; gefällt hat. Ich falle nicht vom Glauben ab, wenn ich feststelle, dass die Pharisäer nichts mit der Kreuzigung zu tun hatten. Auch nicht, wenn ich feststelle, dass der Mob von Jerusalem in keiner Weise befugt war, sich zum Sprecher des jüdischen Volkes aufzuschwingen. Erst recht nicht, wenn ich das Gleichnis vom Samariter als Argument  &lt;strong&gt;&lt;i&gt;für und nicht gegen &lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; die jüdische Ethik und die grundlegende Gemeinsamkeit jüdischer und christlicher Ethik ins Feld führe. Ich finde, dass gerade ein sehr am  &lt;strong&gt;&lt;i&gt;Text       &lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; des NT orientiertes christliches Selbstverständnis dem Antijudaismus die theologische Grundlage entzieht. Jedenfalls wenn man sorgfältig unterscheidet zwischen dem, was der Text wirklich sagt, und historisch gewachsenen und teilweise zu ganzen Vorurteilssystemen ausgebauten Rezeptionsgewohnheiten andererseits.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Thatcher:</p>
<p>Es ist natürlich problematisch, Menschen aufgrund von Blogkommentaren zu beurteilen. Antisemitismus jedenfalls ist die Eigenschaft einer Ideologie, nicht der Person, die der Ideologie anhängt.</p>
<p>Trotzdem muss ich mir bis zu einem gewissen Grade ein Bild von den Personen machen, die hier kommentieren. Du weißt ja, dass ich, anders als zum Beispiel Kewil, nicht Kommentare aussiebe, sondern Kommentatoren. Ich betrachte die Kommentatoren als Co-Autoren meines Blogs, und da lasse ich nur solche Leute zu, zu denen ich Vertrauen habe. Vertrauen heißt unter anderem das Vertrauen darin, dass man meinen Blog nicht zweckentfremdet, um irgendwelche Agenden durchzusetzen, die mit meinen unvereinbar sind. Kommentatoren, die das versuchen, zwingen mich nämlich, solange ich sie schreiben lasse, ständig zu Reaktionen; d.h. Ich muss Zeit und Sorgfalt in meine eigenen Kommentare zu Themen investieren, die ich in meinem Blog gar nicht erörtert haben will.</p>
<p>Es geht also nicht um die Frage, was <strong><i>überhaupt<br />
</i></strong> öffentlich geäußert werden darf – insofern hinkt Dein Vergleich mit der Political Correctness -, sondern einzig und allein darum, was <strong><i>ich in meinem Blog</i></strong> dulde. Das ist insofern etwas völlig anderes, als es ja jedem Menschen freisteht, seinen eigenen Blog zu gründen – das kostet nichts und dauert nur ein paar Minuten, und dort kann er vertreten, was er will, und seinerseits entscheiden, welche Kommentare und Kommentatoren er duldet. Ich bin da strikt gegen jede Zensur, sowohl gegen staatliche, als auch – und dies erst recht – gegen private. Was aber <strong><i>hier           </i></strong> vertreten werden kann, das entscheide ich. Bestimmten politischen Ideologien und Agenden steht mein Blog nicht zur Verfügung.</p>
<p>Das gilt nicht nur für Antisemitismus (obwohl der mich zugegebenermaßen ganz besonders anwidert), es gilt auch für militanten Atheismus (Wer glaubt, gegenüber konservativen Christen brauche er nicht tolerant zu sein, ist hier fehl am Platze), es gilt natürlich für islamistische Kommentatoren (wobei ich die nicht daran hindern werde, sich hier um Kopf und Kragen zu reden <img src='http://korrektheiten.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />   ), für linkstotalitäre Positionen (nach meinem Baader-Meinhof-Artikel wollte mir einer die RAF als edle Befreiungsbewegung verkaufen, und beklagte sich bitterlich über meine „Zensur“, weil ich seinen Schwachsinn nicht durchgehen ließ) &#8211; und zum linken Totalitarismus, den ich hier nicht dulde, gehört auch jene Sorte „Liberalismus“, die nur Gleichgesinnte toleriert. Auch allzu eitlen Selbstdarstellern, speziell pseudointellektuellen linken Quatschköpfen, gebe ich hier kein Forum.</p>
<blockquote><p>„Weiterhin wird das Label &#8216;antisemitisch&#8217; gern ungeachtet dessen Berechtigung auf jede Äußerung bezogen, die das &#8211; gar nicht von religiösen Motiven bestimmte &#8211; Handeln jüdischer Menschen kritisieren will. Damit wird die Bezeichnung &#8216;antisemitisch&#8217; endgültig zur Keule&#8230;“</p></blockquote>
<p>Es stimmt, dass das oft so ist, und dass es als Teil der Political Correctness auch bekämpfenswert ist, aber Du wirst hier in meinem Blog kein Beispiel dafür finden. Ich benutze den Vorwurf des Antisemitismus nicht, um etwa Kritik an Israel niederzubügeln.</p>
<p>Wenn ich aber nach einer Erklärung dafür suche, warum zum Beispiel Law-and-Order-Konservative plötzlich über die Legitimität von Terrorismus nachdenken und ihr Herz für die Hamas entdecken, oder</p>
<p>wenn linke  Atheisten sich für rechtsradikale Fundamentalisten begeistern (also ebenfalls ihr Herz für die Hamas entdecken),</p>
<p>wenn also bei der Beurteilung Israels bzw. seiner Feinde offensichtlich andere Maßstäbe angelegt werden als an vergleichbare Konflikte,</p>
<p>wenn die theoretische Inkonsistenz solcher Positionen nur auf der Basis antisemitischer Denkfiguren überbrückbar ist,</p>
<p>dann halte ich es für vertretbar, das Vorliegen eines antisemitischen Weltbildes zu unterstellen.</p>
<p>(Allenfalls wäre zu diskutieren, ob man bei den Linken Abstriche machen muss, weil die ja den ganzen Westen einschließlich des eigenen Volkes hassen. Deren Antisemitismus ist dann Teil eines Weltbildes, das sich gegen Alles richtet, was dem totalitären linken Weltveränderungswahn widersteht.)</p>
<blockquote><p>„Welche faire Chance hätte ein bibeltreuer Christ gegen den (gewollt oder ungewollt rufschädigenden) Vorwurf des Antisemitismus heute überhaupt?“ </p></blockquote>
<p>Unter dem Diktat der Political Correctness hat er natürlich gar keine, weil letztere ihre politischen „Wert“-Vorgaben auf nichtpolitische Lebensbereiche in totalitärer Manier durchzusetzen versucht. Insofern hat ein konservativer Christ gegen den Vorwurf des Antisemitismus sowenig Chancen wie gegen den der „Islamophobie“, der „Homophobie“, des „Fundamentalismus“ usw. (Aber wie ich oben schon in meiner Antwort an Rika geschrieben habe: Heutzutage wäre es geradezu eine Schande, <strong><i>nicht</i></strong> als „Fundamentalist“ zu gelten.)</p>
<p>Es stimmt aber nicht, dass die Treue zum NT einen zum Antisemitismus zwingt. Ich falle nicht vom christlichen Glauben ab, wenn ich zum Beispiel die Verantwortung für das Todesurteil gegen Christus bei demjenigen verorte, der es gefällt hat, also bei Pilatus – und zwar  <strong><i>nicht obwohl, sondern weil </i></strong> er ausweislich des NT <strong><i>sehenden Auges ein Fehlurteil</i></strong> gefällt hat. Ich falle nicht vom Glauben ab, wenn ich feststelle, dass die Pharisäer nichts mit der Kreuzigung zu tun hatten. Auch nicht, wenn ich feststelle, dass der Mob von Jerusalem in keiner Weise befugt war, sich zum Sprecher des jüdischen Volkes aufzuschwingen. Erst recht nicht, wenn ich das Gleichnis vom Samariter als Argument  <strong><i>für und nicht gegen </i></strong> die jüdische Ethik und die grundlegende Gemeinsamkeit jüdischer und christlicher Ethik ins Feld führe. Ich finde, dass gerade ein sehr am  <strong><i>Text       </i></strong> des NT orientiertes christliches Selbstverständnis dem Antijudaismus die theologische Grundlage entzieht. Jedenfalls wenn man sorgfältig unterscheidet zwischen dem, was der Text wirklich sagt, und historisch gewachsenen und teilweise zu ganzen Vorurteilssystemen ausgebauten Rezeptionsgewohnheiten andererseits.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ruth</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/05/22/heute-israel-morgen-wir/comment-page-1/#comment-2507</link>
		<dc:creator>Ruth</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2009 14:00:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1265#comment-2507</guid>
		<description>Thatcher,

als Pilotmen zum ersten Mal den Topos Juden=Christusmoerder erwaehnte, habe ich sehr gelassen reagiert und ihm keine antisemitische Haltung unterstellt. Durch wiederholtes Beharren auf seiner Sicht und Ignoranz der Argumente dagegen, hat er sich die Schublade aber redlich erarbeitet.

Juedische Ethik ist natuerlich nicht an Gene gebunden, so dass es auch juedische Verbrecher aller Art gibt, teilweise auch orthodox praktizierende Kriminelle. Im Judentum gibt es den Anspruch &quot;jeder Jude ist Buerge jedes Juden&quot;. Die Uebertretungen von einzelnen Juden gehen das juedische Kollektiv daher an, nicht zuletzt, weil Du Recht hast. Mindestens in der Vergangenheit konnten hoch platzierte Juden ein juedisches Kollektiv sehr gefaehrden. Hofjuden z.B. waren oft an eine Herrscherperson gebunden. Wechselte die Herrschaft oder musste der Herrscher aus politischen Gruenden einen Kurswechsel vollziehen, ging es dem Hofjuden an den Kragen, unabhaengig von ethischem oder unethischem Verhalten und die juedische Gemeinde litt in der Regel mit.

&quot;Gefaehrlich&quot; ist aber ein solcher, hoch platzierter Jude nicht an sich, sondern durch die antisemitische Grundstruktur in der Gesellschaft. Wenn protestantische Minister sich daneben benehmen, faellt das in der Regel nicht auf die protestantische Kirche zurueck...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thatcher,</p>
<p>als Pilotmen zum ersten Mal den Topos Juden=Christusmoerder erwaehnte, habe ich sehr gelassen reagiert und ihm keine antisemitische Haltung unterstellt. Durch wiederholtes Beharren auf seiner Sicht und Ignoranz der Argumente dagegen, hat er sich die Schublade aber redlich erarbeitet.</p>
<p>Juedische Ethik ist natuerlich nicht an Gene gebunden, so dass es auch juedische Verbrecher aller Art gibt, teilweise auch orthodox praktizierende Kriminelle. Im Judentum gibt es den Anspruch &#8220;jeder Jude ist Buerge jedes Juden&#8221;. Die Uebertretungen von einzelnen Juden gehen das juedische Kollektiv daher an, nicht zuletzt, weil Du Recht hast. Mindestens in der Vergangenheit konnten hoch platzierte Juden ein juedisches Kollektiv sehr gefaehrden. Hofjuden z.B. waren oft an eine Herrscherperson gebunden. Wechselte die Herrschaft oder musste der Herrscher aus politischen Gruenden einen Kurswechsel vollziehen, ging es dem Hofjuden an den Kragen, unabhaengig von ethischem oder unethischem Verhalten und die juedische Gemeinde litt in der Regel mit.</p>
<p>&#8220;Gefaehrlich&#8221; ist aber ein solcher, hoch platzierter Jude nicht an sich, sondern durch die antisemitische Grundstruktur in der Gesellschaft. Wenn protestantische Minister sich daneben benehmen, faellt das in der Regel nicht auf die protestantische Kirche zurueck&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thatcher</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/05/22/heute-israel-morgen-wir/comment-page-1/#comment-2506</link>
		<dc:creator>Thatcher</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 22:43:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1265#comment-2506</guid>
		<description>Ich finde, daß diese Versuche, Kommentatoren in Schubladen einzusortieren, immer sehr stören. Sei es der Artikel von Kewil oder sei es das Wirken von Ruth hier im Kommentarbereich. Zumal wenn die Schubladen dann noch so aufgeladen sind wie &quot;Neonazi&quot; oder &quot;Antisemit&quot;. Daß Juden in dem Punkt empfindlich sind, kann ich nachvollziehen, aber es ist ebenso der Hinweis berechtigt, daß damit den Diskussionen bestenfalls nicht weitergeholfen wird, in der Regel aber immer jemand beschädigt wird.

Linke verwenden in Deutschland solche emotionalen Labels systematisch, um konservative Diskurse zu zerstören. Ihnen reicht dazu im Klima der linken Meinungshegemonie meist der Verdacht, gegen den es kein Mittel gibt. Daher argwöhne ich immer, dass es dabei weniger um &quot;verletzte Gefühle&quot;, &quot;eine gewisse Pikanterie&quot; o.Ä. geht, sondern um Diskurshoheit. So etwas sollten wir zu vermeiden versuchen; wie gesagt, bestenfalls bringt es nichts. Und überempfindlich sollten wir auch nicht sein; wir untereinander wollen uns doch weder schaden noch beleidigen. Die erstickende politische Korrektheit sollte hier, nachdem sie bereits überwunden wurde, nicht wieder eingeführt werden. Wir sollten über das Thema schreiben und nicht über die Mitkommentatoren mutmaßen.

Daß die Kritik des Neuen Testaments an der jüdischen Religion erstens historisch und zweitens aus der Position von Sektierern heraus geschrieben ist, ist klar. Da Christen sich aber nicht vom NT distanzieren können, ohne als Christen unglaubwürdig zu werden, bildet ein latent &quot;antisemitischer&quot; Text die Basis ihres Glaubens. Vielleicht war Jesus von Nazareth ja ein &quot;jüdischer Antisemit&quot; von der gleichen Sorte wie Uri Avneri oder Noam Chomsky? Das Judentum der damaligen Zeit hatte Dutzende, wenn nicht Hunderte Sekten, die sich gegenseitig verteufelten. Einzig die christliche weitete sich auf Nichtjuden aus und besteht bis heute. Welche faire Chance hätte ein bibeltreuer Christ gegen den (gewollt oder ungewollt rufschädigenden) Vorwurf des Antisemitismus heute überhaupt?

Weiterhin wird das Label &quot;antisemitisch&quot; gern ungeachtet dessen Berechtigung auf jede Äußerung bezogen, die das - gar nicht von religiösen Motiven bestimmte - Handeln jüdischer Menschen kritisieren will. Damit wird die Bezeichnung &quot;antisemitisch&quot; endgültig zur Keule, denn durch sie werden Leute jüdischer Herkunft oder jüdische Organisationen vor jeglicher, noch so ernstzunehmender Kritik abgeschirmt. Dabei ist zumindest die Mitwirkung mancher (nicht aller) jüdischer Banker in der momentanen Finanzkrise durchaus auch vor dem Hintergrund jüdischer Ethik kritikwürdig, oder etwa nicht?

Und weil es am Rande damit zusammenhängt, an Ruth die Frage: Gibt es Mechanismen im Judentum, die bewirken, daß die jüdische Ethik für Juden verbindlich ist, oder hängt das von der persönlichen Gottesfurcht allein ab? Ein einzelner Jude, der Gott nicht fürchtet und darauf in einer so fundamentalen Machtposition wie z.B. der US-Zentralbank unethisch handelt, kann für die Allgemeinheit sehr viel gefährlicher werden als der kleine &quot;Antisemit&quot; ohne jeglichen Einfluß, der darauf hinweist.

Ich werfe also die Frage auf, wo die Grenze zwischen religiös bedingten Besonderheiten des Christentums sowie berechtigter, nicht zu tabuisierender Kritik am Verhalten jüdischer Menschen und Organisationen einerseits und unzulässig verallgemeinderndem Judenhaß andererseits verläuft. &quot;Antisemitisch&quot; sollte dann nach der Klärung nur noch letzterer genannt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde, daß diese Versuche, Kommentatoren in Schubladen einzusortieren, immer sehr stören. Sei es der Artikel von Kewil oder sei es das Wirken von Ruth hier im Kommentarbereich. Zumal wenn die Schubladen dann noch so aufgeladen sind wie &#8220;Neonazi&#8221; oder &#8220;Antisemit&#8221;. Daß Juden in dem Punkt empfindlich sind, kann ich nachvollziehen, aber es ist ebenso der Hinweis berechtigt, daß damit den Diskussionen bestenfalls nicht weitergeholfen wird, in der Regel aber immer jemand beschädigt wird.</p>
<p>Linke verwenden in Deutschland solche emotionalen Labels systematisch, um konservative Diskurse zu zerstören. Ihnen reicht dazu im Klima der linken Meinungshegemonie meist der Verdacht, gegen den es kein Mittel gibt. Daher argwöhne ich immer, dass es dabei weniger um &#8220;verletzte Gefühle&#8221;, &#8220;eine gewisse Pikanterie&#8221; o.Ä. geht, sondern um Diskurshoheit. So etwas sollten wir zu vermeiden versuchen; wie gesagt, bestenfalls bringt es nichts. Und überempfindlich sollten wir auch nicht sein; wir untereinander wollen uns doch weder schaden noch beleidigen. Die erstickende politische Korrektheit sollte hier, nachdem sie bereits überwunden wurde, nicht wieder eingeführt werden. Wir sollten über das Thema schreiben und nicht über die Mitkommentatoren mutmaßen.</p>
<p>Daß die Kritik des Neuen Testaments an der jüdischen Religion erstens historisch und zweitens aus der Position von Sektierern heraus geschrieben ist, ist klar. Da Christen sich aber nicht vom NT distanzieren können, ohne als Christen unglaubwürdig zu werden, bildet ein latent &#8220;antisemitischer&#8221; Text die Basis ihres Glaubens. Vielleicht war Jesus von Nazareth ja ein &#8220;jüdischer Antisemit&#8221; von der gleichen Sorte wie Uri Avneri oder Noam Chomsky? Das Judentum der damaligen Zeit hatte Dutzende, wenn nicht Hunderte Sekten, die sich gegenseitig verteufelten. Einzig die christliche weitete sich auf Nichtjuden aus und besteht bis heute. Welche faire Chance hätte ein bibeltreuer Christ gegen den (gewollt oder ungewollt rufschädigenden) Vorwurf des Antisemitismus heute überhaupt?</p>
<p>Weiterhin wird das Label &#8220;antisemitisch&#8221; gern ungeachtet dessen Berechtigung auf jede Äußerung bezogen, die das &#8211; gar nicht von religiösen Motiven bestimmte &#8211; Handeln jüdischer Menschen kritisieren will. Damit wird die Bezeichnung &#8220;antisemitisch&#8221; endgültig zur Keule, denn durch sie werden Leute jüdischer Herkunft oder jüdische Organisationen vor jeglicher, noch so ernstzunehmender Kritik abgeschirmt. Dabei ist zumindest die Mitwirkung mancher (nicht aller) jüdischer Banker in der momentanen Finanzkrise durchaus auch vor dem Hintergrund jüdischer Ethik kritikwürdig, oder etwa nicht?</p>
<p>Und weil es am Rande damit zusammenhängt, an Ruth die Frage: Gibt es Mechanismen im Judentum, die bewirken, daß die jüdische Ethik für Juden verbindlich ist, oder hängt das von der persönlichen Gottesfurcht allein ab? Ein einzelner Jude, der Gott nicht fürchtet und darauf in einer so fundamentalen Machtposition wie z.B. der US-Zentralbank unethisch handelt, kann für die Allgemeinheit sehr viel gefährlicher werden als der kleine &#8220;Antisemit&#8221; ohne jeglichen Einfluß, der darauf hinweist.</p>
<p>Ich werfe also die Frage auf, wo die Grenze zwischen religiös bedingten Besonderheiten des Christentums sowie berechtigter, nicht zu tabuisierender Kritik am Verhalten jüdischer Menschen und Organisationen einerseits und unzulässig verallgemeinderndem Judenhaß andererseits verläuft. &#8220;Antisemitisch&#8221; sollte dann nach der Klärung nur noch letzterer genannt werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: submarine</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/05/22/heute-israel-morgen-wir/comment-page-1/#comment-2505</link>
		<dc:creator>submarine</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 21:08:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1265#comment-2505</guid>
		<description>@ Ruth

Wenn das Judentum einmal 150 Millionen Jahre alt ist wie der Archaeopteryx, könnte das vielleicht zutreffend sein.  :wink:

Ich denke nicht, dass man in Deutschland das Judentum als Fossil betrachtet, dennoch glaube ich, dass es ziemliche Berührungsängste auf deutscher Seite gibt.

Wie es scheint, ist man auch auf jüdischer Seite skeptisch, speziell, wenn es um die Islamisierung Europas geht. Gerade heute habe ich einen Artikel aus 2006 von Frau Irene Runge gelesen, Euroislam und jüdische Identität, der mich nachdenklich werden liess.
http://www.juden-in-berlin.de/juedischer-kulturverein/korrespondenz/jkv-pdf/jkv2006-03.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ruth</p>
<p>Wenn das Judentum einmal 150 Millionen Jahre alt ist wie der Archaeopteryx, könnte das vielleicht zutreffend sein.  <img src='http://korrektheiten.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=':wink:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich denke nicht, dass man in Deutschland das Judentum als Fossil betrachtet, dennoch glaube ich, dass es ziemliche Berührungsängste auf deutscher Seite gibt.</p>
<p>Wie es scheint, ist man auch auf jüdischer Seite skeptisch, speziell, wenn es um die Islamisierung Europas geht. Gerade heute habe ich einen Artikel aus 2006 von Frau Irene Runge gelesen, Euroislam und jüdische Identität, der mich nachdenklich werden liess.<br />
<a href="http://www.juden-in-berlin.de/juedischer-kulturverein/korrespondenz/jkv-pdf/jkv2006-03.pdf" rel="nofollow" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.juden-in-berlin.de/juedischer-kulturverein/korrespondenz/jkv-pdf/jkv2006-03.pdf?referer=');">http://www.juden-in-berlin.de/juedischer-kulturverein/korrespondenz/jkv-pdf/jkv2006-03.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ruth</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/05/22/heute-israel-morgen-wir/comment-page-1/#comment-2504</link>
		<dc:creator>Ruth</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 16:00:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1265#comment-2504</guid>
		<description>Submarine,

aehm, ja. In Deutschland scheint man das Judentum fuer ein Fossil zu halten, ahenlich wie den Archeopterix.

Es handelt sich aber um eine lebende Religion mit praktizierenden Mitgliedern und falls es noch nicht ruebergekommen ist: Ich gehoere auch dazu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Submarine,</p>
<p>aehm, ja. In Deutschland scheint man das Judentum fuer ein Fossil zu halten, ahenlich wie den Archeopterix.</p>
<p>Es handelt sich aber um eine lebende Religion mit praktizierenden Mitgliedern und falls es noch nicht ruebergekommen ist: Ich gehoere auch dazu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ruth</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/05/22/heute-israel-morgen-wir/comment-page-1/#comment-2503</link>
		<dc:creator>Ruth</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 15:53:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1265#comment-2503</guid>
		<description>Pilotmen,

wie auch immer Du Dich einordnest, ich halte Dich fuer einen Antisemiten.

Dein Mutmassen ueber das Judentum entbehrt auch nicht der Pikanterie. Stell&#039; Dir vor, es gibt sehr viel Literatur, gerade auch Primaerquellen ueber diese Zeit. Der groesste Teil des Talmuds kann als solche betrachtet werden.

Ich werde mich aber hueten, Dir irgendwelchen Nachhilfeunterricht zu erteilen, hast Du ja bereits unter Beweis gestellt, dass Argumente an Deinem antisemitischen Weltbild abprallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Pilotmen,</p>
<p>wie auch immer Du Dich einordnest, ich halte Dich fuer einen Antisemiten.</p>
<p>Dein Mutmassen ueber das Judentum entbehrt auch nicht der Pikanterie. Stell&#8217; Dir vor, es gibt sehr viel Literatur, gerade auch Primaerquellen ueber diese Zeit. Der groesste Teil des Talmuds kann als solche betrachtet werden.</p>
<p>Ich werde mich aber hueten, Dir irgendwelchen Nachhilfeunterricht zu erteilen, hast Du ja bereits unter Beweis gestellt, dass Argumente an Deinem antisemitischen Weltbild abprallen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: submarine</title>
		<link>http://korrektheiten.com/2009/05/22/heute-israel-morgen-wir/comment-page-1/#comment-2502</link>
		<dc:creator>submarine</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 09:17:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.korrektheiten.com/?p=1265#comment-2502</guid>
		<description>Ich sehe gerade, dass der Link unvollständig ist. Hier ist er noch einmal.
http://www.judentum.org/talmud/traktate/sanhedrin/index.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe gerade, dass der Link unvollständig ist. Hier ist er noch einmal.<br />
<a href="http://www.judentum.org/talmud/traktate/sanhedrin/index.html" rel="nofollow" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.judentum.org/talmud/traktate/sanhedrin/index.html?referer=');">http://www.judentum.org/talmud/traktate/sanhedrin/index.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
