Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Für CDU und CSU sind der EU-Beitritt der Türkei und die Islamisierung Deutschlands beschlossene Sache.

In meinem Artikel „Demographischer Djihad und der Selbstmord des deutschen Volkes“ habe ich dargelegt, dass der Anteil der Muslime an der Bevölkerung Deutschlands in den kommenden Jahren dramatisch zunehmen wird, und dass sie nach menschlichem Ermessen irgendwann in der zweiten Jahrhunderthälfte die Mehrheit stellen werden, sofern sich weder an der Geburtenrate der Einheimischen noch am Fortgang der Zuwanderung etwas ändert.

Grund genug, sich nach politischen Kräften umzusehen, die die demographische Islamisierung Deutschlands abwenden wollen. Man wird hier keiner Partei allzuviel Kompetenz zubilligen können, aber ein K.O.-Kriterium gibt es:

Wer den EU-Beitritt der Türkei befürwortet, hat es auf die Islamisierung Deutschlands und auf unser Ende als Nation abgesehen!

Dass wir über Linkspartei, SPD, erst recht die Grünen nicht zu diskutieren brauchen, versteht sich von selbst. Auch die FDP dürfen wir abschreiben: Deren Vorsitzender, der nach der Bundestagswahl gerne Deutschlands neuer Außenminister wäre, hat uns schon wissen lassen, dass er den EU-Beitritt der Türkei nicht zu blockieren gedenkt: Wenn er von einer „ergebnisoffenen“ Prüfung spricht, heißt das: Wenn die Türkei die Beitrittskriterien erfüllt, werden die Schleusen geöffnet. Ob sie sie erfüllt, liegt letztlich bei ihr. Das ist nichts, worauf man von Berlin aus Einfluss nehmen könnte.  Bemerkenswert allerdings, dass ein Duzfreund der Kanzlerin so redet. Es könnte die übliche Profilsucht der FDP sein – oder ein Versuchsballon.

Die Frage lautet: Wo stehen CDU und CSU?

Die Unionsparteien haben bisher stets betont, dass sie für eine „privilegierte Partnerschaft“ seien, also gegen einen Beitritt, und sie können ja auch kein Interesse an einem wachsenden türkischen Bevölkerungsanteil haben:

Bisher kamen die Stimmen muslimischer Migranten vor allem den linken Parteien, speziell den Sozialdemokraten zugute, und es besteht Anlass zu der Vermutung, dass die weitere Einwanderung wie auch Einbürgerung von Muslimen vor allem deshalb gerade von diesen Parteien gefördert wird, weil das Anwachsen einer überproportional von Sozialleistungen abhängigen Unterschicht gerade diejenigen Parteien begünstigen muss, die den Ausbau des Sozialstaats propagieren.

Umso bestürzender ist es, dass sich die Anzeichen verdichten, und zwar bis an die Schwelle zur Gewissheit, dass die Unionsparteien sehenden Auges eine Situation herbeiführen, in der ein Widerstand gegen den türkischen EU-Beitritt schon deshalb nicht möglich sein wird, weil die türkische Minderheit bis dahin stark genug sein wird, das Zünglein an der Waage zu bilden und in Deutschland als Königsmacher aufzutreten; und dass die Union den EU-Beitritt der Türkei und die zunehmende Islamisierung Deutschlands bereits nicht mehr als abzuwendendes Unheil, sondern als unabwendbares Faktum einkalkulieren.

Wenn die Bundeskanzlerin mehr Einbürgerungen fordert, wohl wissend, dass sie damit die Zahl potenzieller SPD-Wähler erhöht, dann hat sie eine Vorstellung, wie man diese Leute zu CDU-Wählern macht. Natürlich wird von interessierter Seite geflüstert, dass die Unionsparteien diese Wählergruppe nicht a priori abschreiben müssten. Da die islamische Religion konservativ-autoritäre Wertmuster begünstigt, verwundert es in der Tat nicht, dass etliche türkischstämmige Wähler, die hierzulande die Sozialdemokraten wählen, sich in der Türkei für die islamistische AKP entscheiden würden. Da wird wohl mancher politische Großstratege im Konrad-Adenauer-Haus sich ausrechnen, dass auch die CDU dort punkten könne. Angesichts der Sozialstruktur gerade der türkischen Einwanderer halte ich das zwar für eine Milchmädchenrechnung, aber die Milchmädchen sollen in der Politik ja überrepräsentiert sein.

Wenn die Union aber auf türkische Wähler spekuliert, dann ist eine gegen den türkischen Beitritt gerichtete Politik damit selbstredend unvereinbar. Im Gegenteil: Die Union muss es dann besonders darauf anlegen, sich ein islam- und speziell türkeifreundliches Image zu geben.

In diesem Licht müssen wir es wohl interpretieren, wenn der Bundesinnenminister sagt, der Islam sei „in Deutschland angekommen“; wenn der nordrhein-westfälische Integrationsminister beklagt, es würden zu wenige Türken eingebürgert; wenn der bayerische Landtagspräsident sagt, die CSU müsse sich auch für Muslime öffnen (sekundiert von einem Parteifreund, der ein Zahlenverhältnis von 50-50 zwischen Muslimen und Christen als beschlossene Sache behandelt); wenn der hessische Ministerpräsident dem türkischen Premierminister, also einem Islamisten und Djihadisten, den Avicenna-Preis für interkulturelle Verständigung überreicht; wenn der niedersächsische Landesvorsitzende der CDU sagt, man dürfe über türkische Migranten nicht in einer „abgrenzenden“ Sprache sprechen, da die Türken ein „stolzes und starkes Volk“ seien; eine Formulierung übrigens, die gerade in ihrer Widersprüchlichkeit verräterisch ist: Wenn man türkischstämmige Migranten nicht „ausgrenzen“ will, darf man sie nicht a priori der türkischen Nation zurechnen – sie sollen doch Deutsche werden. Oder etwa nicht?

Offenbar stellt sich die Union darauf ein, dass erstens die türkische Wählergruppe ständig anwächst, und dass sie zweitens genau dies auch bleibt: eine türkische Wählergruppe. Das Gerede von der „Integration“ wird damit Lügen gestraft – jedenfalls wenn man unter Integration mehr versteht als die Selbstverständlichkeit, dass auch Muslime das Verbot von Terrorismus akzeptieren.

Der Widerstand der Unionsparteien gegen die EU-Mitgliedschaft der Türkei, von dem bereits jetzt kaum noch die Rede sein kann, wird sich in buchstäblich Nichts auflösen, und zwar in dem Maße, wie die türkische Wählerschaft in Deutschland wächst.

Eines Tages, so lautet meine Prognose, wird eine CDU-geführte Bundesregierung dem EU-Beitritt der Türkei zustimmen und mit Unschuldsmiene darauf bestehen, sie habe nicht etwa ihre Wähler hinters Licht geführt, sondern einem Sachzwang folgen müssen.

Ich erspare es mir, die Argumente darzulegen, mit denen dieser „Sachzwang“ begründet werden wird. Es werden dieselben Argumente sein, gegen die die Union jahrelang gewettert hatte, als sie noch von Rot-Grün vorgetragen wurden.

8 Antworten auf Verrat mit Ansage

  • Bzgl. FDP muss man leider zwingend noch deutlich drastischer formulieren, FDP wird einen
    sehr starken Druck in Richtung Türkei-Beitritt ausüben:
    1. als Industrievertretung wird nach billigen Arbeitsplätzen geschielt, eine Türkei-Mitgliedschaft
    hilft da doppelt: Die Massen nach D einwandernder werden unglaubliches Lohndumping möglich machen,
    und auch in der Türkei sind die Arbeitskräfte ziemlich billig.
    2. Mitglieder: Mazyek, (Ay)Jup Köhler ( http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,406796,00.html ),
    in welcher Richtung die intervenieren, ist ja bekannt.
    In diesem Zusammenhang dürfte sehr interessant sein zu erfahren, wieweit die
    FDP sonst schon Islam-unterwandert ist.
    😯

  • Die Zwänge sind doch noch ganz anderer Art. nationale Politk ist doch schon längst marginalisiert – denn gemacht wird das, was die EU will. Eine größere Partei stellt sich nicht gegen die EU, nicht hier und nicht zu unseren Lebzeiten.

    Wenn daher die EU-Spitze (unlegitimierte Einzelne) den Türkei-Beitritt betreibt, werden ihn auch alle Satrapen in den EU-Staaten betreiben. Man darf nur noch hoffen, daß es etwas länger dauert – aber kommen wird das sehr sicher.

    De facto ist doch sowieso schon eine Freizügigkeit und Vorzugsbehandlung für die Türkei gegeben, wie sie krasser nicht sein könnte.

  • Ich bin auch absolut gegen einen EU-Beitritt der Türkei, und ich glaube auch, dass die Unionsparteien umfallen werden. Letzter Zeit stelle ich mir die Frage, ob es nicht besser ist, als Gegner den EU-Beitritt zu forcieren, in der Hoffnung, dass das System der EU und das Sozialsystem dadurch desto schneller zusammenbricht. Je langsamer der Beitrittsprozess ist, desto mehr wird versucht die Differenzen verwischen und desto länger wird es brauchen, bis das System zusammenbricht. Wenn morgen die Türkei beitritt, ist die Chance, dass die Mehrheit sich (betrachet mit der heutigen Bevölkerungsmehrheit) das ganze zum Fall bringt. Ein Scheitern würde auch ein für alle mal besiegeln und beweisen, dass die Türkei, d.h. der Westen und die Türkei, nicht unter einem Dach leben können und nicht kompatibel sind. Ein zweiter Anlauf würde wahrscheinlich dann für immer vom Tisch sein.

  • @Excel
    Also, ich denke, dass wir hier alle in Bezug auf Türkei und EU-Beitritt wie auch EUDSSR relativ gleicher Meinung sind, vor einiger Zeit habe ich sehr ähnlich gedacht wie Sie, aber nun, unter dem Gescihtspunkt einer sich anbahnenden, weltweiten Finanz- und Systemkrise werden wir schon sehr bald mit unvorstellbaren Problemen konfrontiert.
    Da wird die ganze Thematik EU-Erweiterung wie auch ( ich bin da sehr optimistisch) Lissabon-Vertrag zur Nebensächlichkeit, es wird schon bald ausschlisslich darum gehen, Plünderungen und Bürgerkrieg zu vermeiden, ich rechne schon bald mit einem Totalzusammenbruch der öffentlichen Ordnung, vorstellen kann man es sich nicht, aber die Fakten sprechen leider eine sehr besorgniserregende Sprache.
    Wir brauchen einen Neuanfang, nun bietet sich schon bald die Chance, darauf muss man vorbereitet sein, auch die Verursacher stehen natürlich erneut an der Startlinie, oder noch bösere Gestalten, machen wir uns fit für eine grosse Herauforderung.

  • Ehe wir uns an den Gedanken eines Bürgerkriegs gewöhnen, versuchen wir es doch lieber noch mal mit friedlichem Protest: Nein sagen. Und nochmal nein.

  • @stary arbat
     
    Ich denke, der beschriebene Kollaps lässt noch etwas auf sich warten. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der Knall wird nur noch lauter werden, je länger der Kollaps auf sich warten lässt. Die Ruhe vor dem Sturm.
     
     

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