Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
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Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass mit Obama ein waschechter Appeaser ins Weiße Haus eingezogen ist, also ein Ideologe, der glaubt, Frieden durch Unterwerfung unter den Willen gewaltbereiter Feinde erkaufen zu können, und der den Verbündeten der Vereinigten Staaten diesen Kurs aufzwingen zu dürfen glaubt, allen voran natürlich dem Staat Israel.

Offenbar will Obama „forceful(ly)“ mit Israel umgehen, eine Formulierung, die von „energisch“ bis „zwingend“ alles Mögliche bedeuten kann, hier aber darauf hinauslaufen dürfte, Israel zu einer Reihe von Konzessionen zu nötigen, die kein anderes Land der Welt, und am allerwenigsten die USA, in vergleichbarer Lage eingehen würden, z.B. die Aufhebung etlicher Kontrollpunkte im Westjordanland, die Rückgabe der Golanhöhen an Syrien und die Unterwerfung unter den Atomwaffensperrvertrag, sprich der Verzicht auf eigene Atomwaffen.

Dass die Vereinigten Staaten überhaupt nicht daran denken, ähnlich „forcefully“ mit dem Iran umzuspringen, dass sie ihn also nicht an der Fertigstellung seiner Atomstreitmacht hindern werden, wohl aber Israel daran, dieses Problem selbst zu lösen, dürfte sich unter den gegebenen Umständen von selbst verstehen.

Wenn man bedenkt, welche Konsequenzen die nukleare Bewaffnung des Iran auch für den Westen haben müsste, ist es wahrscheinlich sogar irreführend, in Hussein Obama bloß einen Appeaser und irregeleiteten Ideologen zu sehen, wie Jimmy Carter einer gewesen sein mag. Carter hatte wenigstens noch einen Brzezinski, während Obama es systematisch vermieden hat, irgendeinen Hardliner, oder auch nur einen erfahrenen pro-israelischen Politiker in irgendeine strategisch bedeutsame Position zu hieven. Ich halte es für wahrscheinlicher, dass Obama ein Verräter an seinem eigenen Land ist, und dass er deswegen eine Politik des Verrats an Amerikas Verbündeten betreibt.

Da die amerikanische Verfassung dem Präsidenten eine starke, aber nicht allmächtige Stellung einräumt, ist es jetzt an der Zeit, den übrigen Akteuren in Washington klarzumachen, dass die USA bei einer Fortsetzung der jetzigen Politik ihren Status als Hegemonialmacht auch in Europa aufs Spiel setzen.

Wenn wir eine Regierung hätten, die nicht selbst aus Appeasern bestünde, dann würde diese Regierung den Amerikanern sagen:

Liebe Amerikaner, wir müssen davon ausgehen, dass die Prinzipien, die Eurer Nahostpolitik zugrundeliegen, auch Euer Verhältnis zu Freund und Feind in anderen Teilen der Welt bestimmen. In Europa zum Beispiel. Der bisherige Deal lautet: Ihr schützt Eure Verbündeten, also zum Beispiel uns, und im Gegenzug akzeptieren wir Eure Hegemonie.

Wenn Ihr aber einen hochgradig gefährdeten Verbündeten wie Israel zwingt, existenzielle Risiken einzugehen, dann heißt das, dass Ihr die Sicherheit Eurer Alliierten nicht mehr garantiert. Unter diesen Umständen habt Ihr bestimmt Verständnis dafür, dass wir den Deal kündigen und unsere Sicherheit nunmehr in die eigenen Hände nehmen. Wir haben kein Interesse an einem Hegemon, der nur Rechte, aber keine Pflichten zu haben glaubt.

Wenn die Vereinigten Staaten es richtig finden, dass der Iran Atomwaffen besitzt, dann haben sie bestimmt nichts dagegen, dass auch Deutschland welche hat. Natürlich würde Amerika damit aufhören, Vormacht in Europa zu sein – aber warum auch sollte es das sein wollen, wo es doch seine Vormachtstellung im Nahen Osten leichter Hand an den Iran abtritt?

Liebe Amerikaner, würde eine solche Regierung sagen, wenn Ihr verhindern wollt, dass wir den Atomwaffensperrvertrag kündigen, dann bringt Euren Präsidenten zur Vernunft!

11 Antworten auf Amerikas Verrat und wie man darauf antworten sollte

  • Hallo Manfred,

    ein frueheres und weniger emotionales (weil nicht Israel betreffend) Schluesselerlebnis war die Rakete aus Nordkorea und Japan.

    Am 4. April feuerte Nordkorea trotz aller Warnungen eine Langstreckenrakete ab. Die USA unternahmen Null, ja sie nutzten nicht einmal ihre Radarstation im Pazifik, um den Raketenabschuss zu beobachten und analysieren. http://www.military.com/news/article/April-2009/best-us-radar-not-used-for-nkorea-missile.html

    „One current and two former specialists in strategic defenses said the administration rejected the request because it feared that moving the huge floating radar system would be viewed by North Korea as provocative and upset diplomatic efforts aimed at restarting six-nation nuclear talks.“

    Statt einer Verurteilung Nordkoreas empfahl die UN Gespraeche zwischen Nordkorea und den USA. http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/2916473.stm

    Natuerlich denken Japan und Suedkorea ueber eigenen Atomwaffen nach, nachdem ihnen so plakativ vorgefuehrt wurde, dass sie sich auf die USA nicht verlassen koennen.

    Auch Indien und Israel haben das als Weckruf verstanden.

  • Ja, schade, dass wir so eine Regierung nicht haben und auch in absehbarer Zeit nicht haben werden. Der einzige Lichtblick ist, dass ich es mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass eine von Netanyahu geführte Regierung auf Obama’s Forderungen eingehen wird. Schließlich wurde er gewählt eben auch weil Olmert und Livni keinerlei Durchsetzungsvermögen ggü. Israel’s Feinden und „Freunden“ besaßen.

  • @ Ruth,

    Du darfst gerne auch auf den entsprechenden Artikel in Deinem eigenen Blog verweisen:

    http://beer7.wordpress.com/2009/05/07/besorgte-us-verbuendete-denken-ueber-atomwaffen-nach/

  • Geert Wilders erwähnte bei seiner Amerikareise auch Israel als „den Kanarienvogel im Bergwerk“.

    http://www.pi-news.net/2009/05/geert-wilders-wir-werden-niemals-kapitulieren/

    Geert Wilders‘ These ist im Wesentlichen: Überall auf der Welt ist es der Islam, der die Konflikte gebiert, und Europa würde binnen einer Generation an den Islam fallen. Würde Europa seine elementaren Souveränitätsrechte ausüben, so würde es den kulturellen Relativismus, die totale Toleranz und das Islam-Appeasement beenden. Dazu stellt er einen Zehn-Punkte-Plan auf.

    Ich frage mich nun, warum Wilders, der konsequent aus europäischer Perspektive argumentiert, diese Rede in den USA hält? Muss der aufrechte Europäer zum Bittsteller werden, der demütig um Erlaubnis zu fragen hat, ob es dem Hegemon genehm sei, wenn er sich gegen seinen Todfeind verteidigt?

  • Ich weiss selber, dass das jetzt vollkommen neben der Spur läuft, was ich hier verlinke, ich tu’s trotzdem – viel Spaß:

  • Carter hatte wenigstens noch einen Brzezinski, während Obama es systematisch vermieden hat, irgendeinen Hardliner,

    Nun denn, hier steht aber etwas ganz anderes:
    http://hintergrund.de/index.php?option=com_content&task=view&id=235&Itemid=63

    @ Thatcher

    Sehr interessanter Gedanke, und wohl nicht von der Hand zu weisen.

    @ apokryphe

    Danke für den Link. Schönes Video.
    Ich erlaube mir diesen Link zu setzen:

    entspricht eher meiner Gemütslage. 😉

  • Vielen Dank, Submarine, das hatte ich schon wieder vergessen. Was in diesem Artikel steht, ist aber eher noch beunruhigender:

    „Brzezinski sieht jedoch eine „Zweite Chance“. Diese besteht darin, die unilaterale Politik einzuschränken und verstärkt auf Kooperationen und Absprachen mit Europa und China zu setzen. Auch mit Syrien, Iran und Venezuela sollen Verhandlungen aufgenommen werden. Zugleich soll jedoch Russland isoliert und möglicherweise auch destabilisiert werden.

    Die wesentliche Differenz zwischen Brzezinski und den Neokonservativen besteht im Verhältnis zum Islam und zu Israel [Hervorhebung von mir, M]. Brzezinski setzt sich für eine konstruktive Lösung des Israel-/Palästinenser-Konfliktes ein. Denn als klassischem Geopolitiker sind ihm, anders als Bush junior, religiöse Motive fremd. In jüngster Zeit trat er zudem als Kritiker einer Politik auf, die sich auf einen Kampf der Kulturen gründet. Er befürchtet, dass der Kulturkampf zwischen dem Westen und dem Islam langfristig die amerikanischen Interessen im Nahen Osten beschädigen könnte

    Sehr lesenswerter Artikel, aus dem auch hervorgeht, dass das, was im Kalten Krieg ein Hardliner war, heute durchaus eine Taube sein kann, jedenfalls in den Zusammenhängen, die uns interessieren.

    Beunruhigend stimmt auch, dass Brzezinski in Russland den Hauptgegner sieht. Russland! Wenn es wenigstens China wäre, dann hätte ich das nachvollziehen können. Aber Russland? Das deutet für mich darauf hin, dass hier die Welt durch die polnische Brille gesehen wird. Ein Freund Deutschlands wird so einer eher nicht sein.

  • Weiß denn jemand was Genaues darüber, ob Brzezinski nun tatsächlich Einfluss auf Obama hat?

    7/politik/welt/brzezinski-der-mann-von-dem-sich-barack-obama-nicht-beraten-l%C3%A4sst.html

    Der linke Islam-Freund Knut Mellenthin hat ebenfalls einen Artikel im „Hintergrund“ geschrieben (was kein gutes Licht auf den „Hintergrund“ wirft), in dem er argumentiert, Obama werde sich wegen der allmächtigen Israel-Lobby (unerfreulicherweise) hüten, auf B. zu hören. Ganz ohne Einfluss ist ja nun die Israel-Lobby in den USA (erfreulicherweise) nicht, so dass Mellenthin hier in der Sache Recht haben könnte. Denn der fixierte Russenhasser B. ist nun wirklich nicht das, was wir hier in Europa als US-Präsidentenberater brauchen.

    Deswegen kann ich mir auch nicht vorstellen, dass O. den Israelis „forcefully“ Konzesssionen aufzwingen kann – ich kann mir aber eher vorstellen, dass Obama am Ende mehr oder weniger die Politik macht, die ihm die einflussreichste Gruppierung aufzwingt, die eben „ihn zur Vernunft bringt“. Ich denke, dass die Richtung, die die Politik der amerikanischen Regierung schließlich nehmen wird, noch nicht entschieden ist.

    Wie bereitwillig er allerdings gewesen ist, vor dem Herrn des Öls, Wächter der Heiligen Stätten und Nachfahren der arabischen Sklavenhändler in der Hüfte abzuknicken, das ist schon frappierend.

  • @ BeforeDawn

    Unlängst fand ich diesen Kommentar im www:

    „Die Hintermänner sind im Westen – vor allem in den USA (aber natürlich nicht zu verwechseln mit “den Amerikanern”, die auch ein Opfer sind), doch nicht nur dort – beheimatete Globalisierer, die einen Weltstaat errichten wollen, dessen am weitesten fortgeschrittene Regionalverwaltung die EU ist (deshalb auch der Hohn und Hass gegen Vaclav Klaus).
    Sie wünschen die Einebnung aller Nationalstaaten und die totale Kontrolle (Internet-Zensur im Namen des Kampfes gegen den Terror und neuerdings gegen Kinderpornographie). Ihr Weg dazu ist die Zerstörung der gewachsenen Völker, Kulturen, Religionen, Nationalismen durch Einwanderung Fremder (Phase 1) und erzwungene Vermischung/Integration (Phase 2).
    Dass das bei uns zu einem Großteil Moslems sind, liegt einerseits an der geographischen Nähe der islamischen Länder und andererseits sicher auch daran, dass der Islam geeignet ist, das Christentum unter Attacke zu bringen, das sie fanatisch hassen.
    Thomas P.M. Barnett, ein Strategieberater des Pentagonm schreibt in seinem Buch Bluprint for action:
    „Aufgrund seiner schnell alternden Bevölkerung kann es sich Europa nicht mehr leisten, auf ‘Gastarbeiter’ zurückzugreifen, sondern muß dem Beispiel der USA folgen und seine Schleusen für den ungehinderten Einwanderungsstrom öffenen. Rechtsgerichtete und einwanderungsfeindliche Politker müssen zum Schweigen gebracht werden und haben von der Bühne zu verschwinden, und zwar schnell!“ …Unser Planet steckt voller Spinner, die gegen die Vermischung von Rassen und Kulturen wettern und sich der Erkenntnis verschließen, daß die Logik der Ökonomie obsiegen wird und nur sie die Menschen überzeugen kann. Diese Logik erfordert eine Globalisierung, die sowohl multikulturell als auch multirassisch sein muß. Sofern sie nicht von Kräften im Innersten des CORES heraus sabotiert wird, ist ihr Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. „Jawohl“ bekennt Barnett, „ich nehme die vernunftwidrigen Argumente unserer Gegner zur Kenntnis. Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich: Legt sie um!“

    Mehr zu diesem Buch hier:
    http://info.kopp-verlag.de/news/kopp-exklusiv-us-globalstratege-fordert-toetet-die-gegner-der-globalisierung-wenn-sie-widerstand.html
    Mehr Zitate aus “the horses mouth” hier:
    http://www.preferrednetwork.com/NWO_QUOTES.htm
    Des weiteren kann man noch nach dem Kalergi-Plan googeln, wenn man wirklich interessiert ist, was die EU bedeutet.
    Ich weiß, dass es schwer ist, den Blick vom Islam zu wenden – er ist unsympathisch und er scheint das offensichtlichste Problem zu sein. Und ich weiß, dass es noch schwerer ist, sich einzugestehen, dass man falschen Hoffnungsträgern vertraut hat (z.B. jenen, die den “War on Terror” propagieren) und dass ein Großteil der Islamkritiker ebenso “nützliche Idioten” sind wie die Gutmenschen.“

    Es ist sicher eine schmerzliche Erfahrung, festzustellen, dass die Eliten der USA reale geopolitische Ziele rücksichtslos und unverhohlen versuchen durchzusetzen. (Die Türkei muss in die EU usw.)

    AdS hatte vor mehr als einem Jahr eine ähnliches geschrieben.

    Wie war das noch mit der Matrix und der roten Pille 👿

    Nehmen wir ein einfaches Beispiel, die Aussenkommisarin der EU sieht die EU als „“Spielmacher Europa – Die Europäische
    Union als globaler Akteur““
    http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=SPEECH/07/670&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en

    Und was passiert allein in Deutschland. Menschen werden schon jetzt wie Schachfiguren verschoben, heute Job in Berlin, morgen in München, übermorgen wer weiss wo. Bindungslose Singles, ohne wirkliche Freunde, ohne Familie, ohne das, was man allgemein als „soziales Umfeld“ bezeichnet. Und wer ist besser manipulierbar?
    Wer da noch an Zufälle denkt, verursacht durch die sogenannten ständig sich ablösenden Wirtschaftskrisen, ist meines Erachtens etwas einfältig.
    Aus Chaos Neues schaffen! Geld dafür haben die „Eliten“ letztlich auch durch die jetzige „Wirtschaftskrise“ genug.

  • @ submarine:

    Das von Dir genannte Zitat illustriert allerdings auf das Trefflichste die Ideologie und das Selbstverständnis gewisser Akteure der zweiten Reihe: Expertenstäbe, hohe Beamte, Lobbyisten, die oft einflussreicher sind als die auf der offenen Bühne agierenden Politiker, weil sie das Expertenwissen haben, das letzteren fehlt.

    Da wird also die Ökonomie zu einer Art Gottheit erhoben, der man sich unterwerfen muss, weil alles andere sonst „vernunftwidrig“ wäre. „Vernunft“ hat also nichts mit Zweifel zu tun, auch nicht mit Humanität, höchstens mit Ökonomie respektive der Akzeptanz einer bestimmten ökonomischen Theorie. Dass „Vernunft“ in der Ökonomie etwas anderes sein könnte als in der Politik, in der Politik etwas anderes als in der Ethik, in öffentlichen Ethik etwas anderes als in der privaten usw., kommt in einem solchen Weltbild überhaupt nicht vor. Die Utopie, um die es geht, ist die einer restlos ökonomisierten Gesellschaft – ohne Nation, ohne Glaube, ohne Familie, kurz: ohne solidaritätsstiftende Strukturen -, und wer sich dagegen auflehnt, ist sozusagen kein Mensch mehr, weil er ja „vernunftwidrig“ argumentiert.

    Diese Vergötzung der Marktwirtschaft, dieser Totalitarismus der Ökonomie ist genau der Grund, warum ich gelernt habe sehr genau nachzufragen, wenn sich jemand „liberal“ nennt: Geht es ihm um Liberalität oder um eine Ideologie namens „Liberalismus“? Die innere Verwandtschaft zwischen dem Kommunismus und dieser Art von „Liberalismus“ ist jedenfalls unverennbar und liegt in dem totalitären Wahnsinn, der Menschheit ein bestimmtes Lebensmodell aufzuzwingen. Es ist daher nur logisch, dass sehr viele ehemalige Linksradikale den Weg in die Vorstandsetagen der von ihnen früher bekämpften Konzerne gefunden haben. „Liberal“ sind viele von denen geworden, konservativ dagegen nur wenige. Es ist ein grundsätzlicher Irrtum zu glauben, die Bejahung, erst recht die Vergötzung der Marktwirtschaft habe irgendetwas mit Konservatismus zu tun: Als die chinesische KP zur Marktwirtschaft überging, bereitete ihr das überhaupt keine probleme, wo sie sich doch auf Urvater Marx berufen konnte, der die progressive Rolle des Kapitalismus immer betont hat, weil erst der Kapitalismus alle nichtökonomischen Bindungen beseitigt, die Gesellschaft gleichsam verflüssigt und durch Zerschlagung der alten Strukturen die Voraussetzungen dafür schafft, dass die neuen in die Gesellschaft eingebrannt werden können.

    Nur gilt für diese Utopie dasselbe wie für ihr religiöses Pendant, den Synkretismus: Diese Leute haben ihre Rechnung ohne Allah gemacht. Den Islam glauben sie jetzt als Werkzeug der Gesellschaftszersetzung nutzen zu können, und das wird er auch leisten. Aber: Der Islam zerstört nicht nur Strukturen, er prägt – in diesem Sinne dem Kommunismus nicht unähnlich, aber überlegen – der zerstörten Gesellschaft seine eigenen Strukturen auf!

    Der Islam ist ein System, das Gewaltanwendung regelt; diese ganze „Religion“ kreist um kaum etwas anderes als um die Frage der Gewalt; indem er die Gewaltanwendung nicht in einem Staat monopolisiert, wohl aber einen Konsens darüber stiften kann, wann und zu welchem Zweck wer gegen wen Gewalt anwenden kann, und indem er diesen Konsens auch „Ungläubigen“ aufzwingt, leistet er genau das, was sonst ein Staat leistet: Er schafft Ordnung aus dem Chaos. Es ist kein Zufall, dass in amerikanischen Slums oft die Nation of Islam die einzige Ordnungsmacht darstellt, so wie es auch kein Zufall ist, dass Failed States wie Somalia oder Afghanistan den Islamisten in die Hände fallen.

    Die Globalisten haben in ihrem totalitären Größenwahn übersehen, dass ihnen eine Kleinigkeit fehlt, um die Welt zu beherrschen: Sie haben keine Ahnung, wie sie funktioniert. Der Islam dagegen ist als System so intelligent durchdacht, wie seine Anhänger dämlich sind.(Er funktioniert sogar viel besser mit dummen Moslems als mit klugen, weil die Dummen nicht auf die Idee kommen werden zu zweifeln.)Der Islam ist angewandte Soziologie avant la lettre.

  • „Der Islam ist angewandte Soziologie avant la lettre.“

    Oh Manfred, Du sprichst aus, was ich schon immer mal sagen wollte, aber dafür zu doof bin. Ich habe diesen Satz meiner Sammlung von Manfred-Hadithen hinzugefügt ;o)

    Es stimmt leider wirklich: wer auch immer den Islam erfunden hat, war teuflisch genial und ein Kenner aller bösen Seiten des Menschen.

    Wer nur an das Gute im Menschen glaubt, wird das niemals begreifen können – adio Europa.

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