„Offroader“

Es dürfte allgemein bekannt sein, dass ich kein Freund von Anglizismen bin. Englische Fremdwörter benutze ich nur, wenn sie wirklich sinnvoll oder unvermeidlich sind, oder um Dinge zu bezeichnen, die ich nicht ausstehen kann: „Appeasement“ zum Beispiel, oder „Failed States“, oder „Political Correctness“.

Oder „Offroader“.

Das ist die Art von Fahrzeugen, die man früher „Geländewagen“ nannte, heute aber unmöglich noch so nennen kann: Bei all diesen Cayennes, die mit Tempo 30 über den Ku’damm paradieren, gesteuert von wohlhabenden Blinden mit erschmiertem Führerschein, erkennt man bereits an der Pomade, die aus dem Auspuff tropft, dass sie die sichere Straße nie verlassen haben, und dass selbst diese Straße noch parfümiert gewesen sein muss.

Ich frage mich immer nur eines: Warum haben die Fahrer solcher Autos alle keine Freunde, die ihnen sagen, dass sie sich lächerlich machen?

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