Non veni pacem mittere sed gladium. (Mt 10,34)
Get Adobe Flash player

Sehr geehrter Herr Präsident,

gestatten Sie mir bitte, Ihnen und Ihrer Angetrauten meine aufrichtigen Glückwünsche zu Ihrer Vermählung auszusprechen! Ich kann kaum in Worte fassen, wie ich mich für Sie beide freue, insbesondere für die bisherige Mademoiselle Bruni, für die zweifellos ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen ist – war es doch erklärtermaßen ihr innigster Wunsch, „einen Mann zu kriegen, der über die Atombombe entscheidet“.

Ich fühle auch mit Ihnen und bedaure zutiefst, dass Ihr junges Glück durch die Aufdringlichkeit einer unersättlich neugierigen Öffentlichkeit getrübt wird. Ich selbst werde Sie daher keineswegs mit indiskreten Fragen behelligen:

Ich werde Sie nicht fragen, ob die Trauung in demselben Raum des Élysée stattfand, in dem auch die jüngsten Nacktfotos Ihrer Frau geschossen wurden.

Es interessiert mich auch nicht wirklich, ob ein „Mann, der über die Atombombe entscheidet“, in Unterhosen wesentlich anders aussieht als ein Mann, der nicht über die Atombombe entscheidet. Fetischismus treibt seine eigenen Blüten, und was des Einen Peitsche, ist des Anderen… – nun ja, Atombombe.

Selbstverständlich verkneife ich mir auch, mir plastisch auszumalen, welche Rolle dem präsidialen Atomköfferchen beim präsidialen Liebesspiel zukommt. Erstens möchte ich, dass mein Blog nicht auf dem Index der jugendgefährdenden Schriften landet. Zweitens möchte ich auch weiterhin ruhig schlafen können.

Ich fühle mich aber verpflichtet, Sie darauf hinzuweisen, dass Ihr Glück bedroht ist:

Stellen wir uns vor, eines Tages würde ein – sagen wir: – arabischer Potentat „über die Atombombe entscheiden“, und zwar einer, der auch bereit wäre, sie einzusetzen. Verglichen mit einem solchen Supermann sähen Sie, Herr Präsident, in den Augen Ihrer Frau doch wie ein – pardon – langweiliger Schlappschwanz aus.

Ich bitte Sie also dringend, Ihre gegenüber Ihren arabischen Freunden allzu freigebige Atompolitik zu überdenken. Wenn schon nicht aus Sorge um die Menschheit, so doch wenigstens, damit Ihnen Ihre Frau nicht durchbrennt.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred

[Calamitas teilt bekanntlich meine Schwäche für Sarko; mehr zu Carla und ihrer Atombombe also hier]

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Achtung! Vor Eingabe Captcha lösen! *

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Buchladen
 Meine Bücher können in meinem Netzladen bestellt werden, auch mit persönlicher Widmung:
NEU: Die Besichtigung des Schlachtfelds
manfred-kleine-hartlage_besichtigung-des-schlachtfelds_720x600
Die Sprache der BRD. 131 Unwörter und ihre politische Bedeutung
Die Sprache der BRD
Die liberale Gesellschaft und ihr Ende. Über den Selbstmord eines Systems
Die liberale Gesellschaft
Dschihadsystem kleine-hartlage 30_neue-weltordnung_285x255
 Außerdem verfügbar
Kommentare

Die Kommentarfunktion ist bis auf Weiteres deaktiviert. Normalerweise weise ich auf Facebook und VK.com auf meine Artikel hin. Dort kann auch kommentiert werden. (A propos: Wer noch nicht bei VK ist, sollte sich dort registrieren, da auf Facebook zunehmend die Zensur um sich greift.)