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> <channel><title>Comments on: Warum das Christentum zur Demokratie passt, der Islam aber nicht. Teil I: Christentum</title> <atom:link href="http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/</link> <description>Ich bin rechts, und das ist auch gut so!</description> <lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 03:19:07 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>By: Christlicher Fundamentalismus &#171; Manfreds politische Korrektheiten</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-365</link> <dc:creator>Christlicher Fundamentalismus &#171; Manfreds politische Korrektheiten</dc:creator> <pubDate>Thu, 10 Jan 2008 01:07:10 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-365</guid> <description>[...] Überlegungen herausfordert, und zwar durch seine Kommentare zu meinen Beiträgen über die christlichen Wurzeln der Demokratie und über den Untergang des Römischen [...] </description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Überlegungen herausfordert, und zwar durch seine Kommentare zu meinen Beiträgen über die christlichen Wurzeln der Demokratie und über den Untergang des Römischen [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: al</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-364</link> <dc:creator>al</dc:creator> <pubDate>Thu, 03 Jan 2008 17:17:31 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-364</guid> <description>Es ist ganz einfach:
Demokratie ist Sünde und Torheit. Sie passt zu keiner Religion.
Nur ein König kann ein Volk richtig führen.Es werden Könige emporsteigen und die Demokratien stürzen. Und das ist gut so!</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ganz einfach:<br /> Demokratie ist Sünde und Torheit. Sie passt zu keiner Religion.<br /> Nur ein König kann ein Volk richtig führen.</p><p>Es werden Könige emporsteigen und die Demokratien stürzen. Und das ist gut so!</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Flash</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-363</link> <dc:creator>Flash</dc:creator> <pubDate>Fri, 28 Dec 2007 14:48:30 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-363</guid> <description>Offtopic: Die Kommentar-Maske hat ein Eigenleben (das sonst übliche &quot;Einfügen&quot; ist durch &quot;Überschreiben&quot; ersetzt) - was die Korrektur von Tippfehlern echt behindert. Möchte ich mal so fundamentalistisch behaupten...und mich für den oben schnell heruntergetippten, aber abstoßend fehlerhaften, Text entschuldigen (die Form, nicht en Inhalt). :)</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Offtopic: Die Kommentar-Maske hat ein Eigenleben (das sonst übliche &#8220;Einfügen&#8221; ist durch &#8220;Überschreiben&#8221; ersetzt) &#8211; was die Korrektur von Tippfehlern echt behindert. Möchte ich mal so fundamentalistisch behaupten&#8230;und mich für den oben schnell heruntergetippten, aber abstoßend fehlerhaften, Text entschuldigen (die Form, nicht en Inhalt). <img src='http://korrektheiten.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Flash</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-362</link> <dc:creator>Flash</dc:creator> <pubDate>Fri, 28 Dec 2007 14:44:14 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-362</guid> <description>&quot;und ich halte es für wichtig, dass sich unsere Gesellschaft auf die christlichen Wurzeln ihrer Kultur besinnt. Insofern muss man auch den Kirchen ihren Spielraum lassen.&quot;Das Problem mit dieser Ausage ist, daß es nicht funktionieren kann, sich die Rosinen oder das Genehme (Toleranz, Nächstenliebe, Gleichheit aller Menschen, Arbeitsethik) aus dem Gesamtsystem (der christlichen Lehre) herauszupicken und das Unangenehme, wie zB. den Schöpfungsbericht, zu negieren.Es wäre sicherlich lohnend, einmal von dir erklärt zu bekommen, worin das Schädliche und sogar Denkfeindliche der Schöpfungsgeschichte für die moderne Gesellschaft besteht, lieber Manfred. Das dürfte ein lohnendes, weil brandaktuelles Thema sein.Anderer Punkt: Wenn du das Christentum als persönlichen Glauben von den biblischen Texten lösen willst, wird das nicht gutgehen. Ein &quot;Zentrum des Glaubens in der Person Christi&quot; ohne die biblischen Texte geht nicht. Es sind nämlich NUR diese Texte, die uns überhaupt eine Person und deren Worte, Taten und Handlungsmaximen beschreiben.Es ist definitiv die &quot;Krux&quot; mit dem Schriftgut: wer schreibt, der bleibt. Geschriebenes Wort entfaltet seine Wirkung und ist, bei entsprechendem Inhalt und Anspruch!, nicht mehr &quot;aus der Welt zu schaffen&quot;. Das bedeutet, daß das Bild und die Vorstellung von der Person Jesus im menschlichen Bewußtsein für immer und unkorrigierbar durch die Berichte der vier &quot;kanonischen&quot; Evangelien festgelegt ist. Es könnten sich unzählige begbate menschen vornehemen, neue und andere Thesen über das Leben und Wirken von Jesus schriftlich zu verbreiten - es würde alles verebben und versanden, allenfalls als krude Sekte enden (&quot;Mormonen&quot;, &quot;Zeugen Jehovas&quot;). Das Bild ist da und wird bleiben.Insofern läßt sich die Person und der Glaube unmöglich von der schriftlichen Darstellung trennen, es läßt sich auch dieses gesamte Schriftwerk &quot;Bibel&quot; in seinen Grundausagen und seinen stringenten inneren bezügen und Zusammenhängen nicht umdeuten. Es umdeuten oder Texte selektieren zu wollen, bedeutet, es abzulehnen. Hier liegt eine der Ursachen für den Niedergang des Chrustentums in Europa: Selbstdemontage der jahrhundertelang unveränderten Schriftgrundlage durch bibelkritische Theologie.Insofern ist das eine extrem fundamentalistische Position, die aber nicht &quot;schädlich&quot; oder aggresiv ist, aus dem einfachen Grund, weil eben das zugrundeliegende schriftliche Fundament nicht schädlich und aggressiv ist! Das sollte jeder Fundamentalismus-Kritiker dreimal lesen und auch begreifen. Biblischer Fundamentalismus ist ja eben gerade *pazifistisch, *geschlechterneutral, *gewaltablehnend, *legalistisch, *wissenschaftsfreundlich, *tolerant, *demokratieermöglichend, *bildungs- und leistungsfördernd etc. pp.Genau das hast du in deinem Artikel ja selbst festgestellt!Als nächstes gilt es zu unterscheiden zwischen der instituionalisierten Religion und demneutestamentlichen Verständnis von Christsein. Obwohl eine Überführung der christlichen Lehre in ein soziales System unvermeidlich war, wie du sehr schön beschrieben hast, steht dieses System, ob nun in protestantischer oder katholischer Ausprägung, im Widerspruch zu dr undogmatischen, den &quot;Geist&quot; über den &quot;Buchstaben&quot; stellenden Lhre Jesu. Eine &quot;Kirche&quot; im institutionalisierten Sinne kennt Jesus nicht. Sein &quot;Leib&quot; existiert außerhalb jeglicher Sozialstrukturen und außerhalb kontrollierbarer Vorschriften. Er beruht einzig auf einer individuellen Beziehung jedes Gläubigen zu diesem Jesus - ein Kennzeichen, das tatsächlich innerweltlich nicht überprüfbar ist. Dazu passt die Aussage Jesu &quot;Mein Reich ist nicht von dieser Welt&quot; - d.h. es wird nicht hier sichtbar, es wird nicht hier verteidigt. Alle Institutionen sind Ersatzvehikel, ohne die es nicht geht, die aber ganz sicher nicht &quot;das Eigentliche&quot; darstellen. Insofern kann man unmöglich die Behinderung von wisenschaftlichem Fortschritt, die Kreuzzüge o.ä. dem Christentum bzw. dem &quot;Leib Christi&quot; anlasten, sondern höchstens sozialen Systemen, Institutionen, die den biblischen Intentionen widersprechen.Die Grundaussage, daß Demokratie nur auf christlich-jüdischer(!) Wertebasis wirklich machbar ist, unterstütze ich natürlich voll. Indien ist kaum als funktionierende Demokratie einzuschätzen, Japan wäre einige Überlegungen wert, und dann hörts auch schon auf.Ebenfalls zustimmen möchte ich der Ausage, daß religiöse Werurteile und Moralkategorien dem Hndeln der Menschen in allen Bereichen immer zugrundeliegen. das gilt selbst für Atheisten, auch wenn sie sich dessen nicht sehr bewußt sind. Vom Kern her ist der Mensch ein unheilbar rekigiöses Wesen - zur Zeit wieder beweisbar durch die religiösen Züge der Klimadebatte (von M. Horx bestens erläutert).</description> <content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;und ich halte es für wichtig, dass sich unsere Gesellschaft auf die christlichen Wurzeln ihrer Kultur besinnt. Insofern muss man auch den Kirchen ihren Spielraum lassen.&#8221;</p><p>Das Problem mit dieser Ausage ist, daß es nicht funktionieren kann, sich die Rosinen oder das Genehme (Toleranz, Nächstenliebe, Gleichheit aller Menschen, Arbeitsethik) aus dem Gesamtsystem (der christlichen Lehre) herauszupicken und das Unangenehme, wie zB. den Schöpfungsbericht, zu negieren.</p><p>Es wäre sicherlich lohnend, einmal von dir erklärt zu bekommen, worin das Schädliche und sogar Denkfeindliche der Schöpfungsgeschichte für die moderne Gesellschaft besteht, lieber Manfred. Das dürfte ein lohnendes, weil brandaktuelles Thema sein.</p><p>Anderer Punkt: Wenn du das Christentum als persönlichen Glauben von den biblischen Texten lösen willst, wird das nicht gutgehen. Ein &#8220;Zentrum des Glaubens in der Person Christi&#8221; ohne die biblischen Texte geht nicht. Es sind nämlich NUR diese Texte, die uns überhaupt eine Person und deren Worte, Taten und Handlungsmaximen beschreiben.</p><p>Es ist definitiv die &#8220;Krux&#8221; mit dem Schriftgut: wer schreibt, der bleibt. Geschriebenes Wort entfaltet seine Wirkung und ist, bei entsprechendem Inhalt und Anspruch!, nicht mehr &#8220;aus der Welt zu schaffen&#8221;. Das bedeutet, daß das Bild und die Vorstellung von der Person Jesus im menschlichen Bewußtsein für immer und unkorrigierbar durch die Berichte der vier &#8220;kanonischen&#8221; Evangelien festgelegt ist. Es könnten sich unzählige begbate menschen vornehemen, neue und andere Thesen über das Leben und Wirken von Jesus schriftlich zu verbreiten &#8211; es würde alles verebben und versanden, allenfalls als krude Sekte enden (&#8220;Mormonen&#8221;, &#8220;Zeugen Jehovas&#8221;). Das Bild ist da und wird bleiben.</p><p>Insofern läßt sich die Person und der Glaube unmöglich von der schriftlichen Darstellung trennen, es läßt sich auch dieses gesamte Schriftwerk &#8220;Bibel&#8221; in seinen Grundausagen und seinen stringenten inneren bezügen und Zusammenhängen nicht umdeuten. Es umdeuten oder Texte selektieren zu wollen, bedeutet, es abzulehnen. Hier liegt eine der Ursachen für den Niedergang des Chrustentums in Europa: Selbstdemontage der jahrhundertelang unveränderten Schriftgrundlage durch bibelkritische Theologie.</p><p>Insofern ist das eine extrem fundamentalistische Position, die aber nicht &#8220;schädlich&#8221; oder aggresiv ist, aus dem einfachen Grund, weil eben das zugrundeliegende schriftliche Fundament nicht schädlich und aggressiv ist! Das sollte jeder Fundamentalismus-Kritiker dreimal lesen und auch begreifen. Biblischer Fundamentalismus ist ja eben gerade *pazifistisch, *geschlechterneutral, *gewaltablehnend, *legalistisch, *wissenschaftsfreundlich, *tolerant, *demokratieermöglichend, *bildungs- und leistungsfördernd etc. pp.</p><p>Genau das hast du in deinem Artikel ja selbst festgestellt!</p><p>Als nächstes gilt es zu unterscheiden zwischen der instituionalisierten Religion und demneutestamentlichen Verständnis von Christsein. Obwohl eine Überführung der christlichen Lehre in ein soziales System unvermeidlich war, wie du sehr schön beschrieben hast, steht dieses System, ob nun in protestantischer oder katholischer Ausprägung, im Widerspruch zu dr undogmatischen, den &#8220;Geist&#8221; über den &#8220;Buchstaben&#8221; stellenden Lhre Jesu. Eine &#8220;Kirche&#8221; im institutionalisierten Sinne kennt Jesus nicht. Sein &#8220;Leib&#8221; existiert außerhalb jeglicher Sozialstrukturen und außerhalb kontrollierbarer Vorschriften. Er beruht einzig auf einer individuellen Beziehung jedes Gläubigen zu diesem Jesus &#8211; ein Kennzeichen, das tatsächlich innerweltlich nicht überprüfbar ist. Dazu passt die Aussage Jesu &#8220;Mein Reich ist nicht von dieser Welt&#8221; &#8211; d.h. es wird nicht hier sichtbar, es wird nicht hier verteidigt. Alle Institutionen sind Ersatzvehikel, ohne die es nicht geht, die aber ganz sicher nicht &#8220;das Eigentliche&#8221; darstellen. Insofern kann man unmöglich die Behinderung von wisenschaftlichem Fortschritt, die Kreuzzüge o.ä. dem Christentum bzw. dem &#8220;Leib Christi&#8221; anlasten, sondern höchstens sozialen Systemen, Institutionen, die den biblischen Intentionen widersprechen.</p><p>Die Grundaussage, daß Demokratie nur auf christlich-jüdischer(!) Wertebasis wirklich machbar ist, unterstütze ich natürlich voll. Indien ist kaum als funktionierende Demokratie einzuschätzen, Japan wäre einige Überlegungen wert, und dann hörts auch schon auf.</p><p>Ebenfalls zustimmen möchte ich der Ausage, daß religiöse Werurteile und Moralkategorien dem Hndeln der Menschen in allen Bereichen immer zugrundeliegen. das gilt selbst für Atheisten, auch wenn sie sich dessen nicht sehr bewußt sind. Vom Kern her ist der Mensch ein unheilbar rekigiöses Wesen &#8211; zur Zeit wieder beweisbar durch die religiösen Züge der Klimadebatte (von M. Horx bestens erläutert).</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Warum das Christentum zur Demokratie passt, der Islam aber nicht. Teil II: Islam &#171; Manfreds politische Korrektheiten</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-361</link> <dc:creator>Warum das Christentum zur Demokratie passt, der Islam aber nicht. Teil II: Islam &#171; Manfreds politische Korrektheiten</dc:creator> <pubDate>Sun, 16 Dec 2007 21:10:15 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-361</guid> <description>[...] politische Korrektheiten Hier denkt der Querkopf.      &#171; Warum das Christentum zur Demokratie passt, der Islam aber nicht. Teil I:&#160;Christentum  Zwischendurch ein wenig&#160;Innenpolitik&#8230; [...] </description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] politische Korrektheiten Hier denkt der Querkopf.      &laquo; Warum das Christentum zur Demokratie passt, der Islam aber nicht. Teil I:&nbsp;Christentum  Zwischendurch ein wenig&nbsp;Innenpolitik&#8230; [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Manfred</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-360</link> <dc:creator>Manfred</dc:creator> <pubDate>Wed, 31 Oct 2007 20:09:47 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-360</guid> <description>Da hat sich die CSU mal wieder bei der katholischen Kirche einschleimen wollen. Ich sehe glücklicherweise nicht, dass daraus etwas wird. Das StGB ist ein Bundesgesetz, und keine der denkbaren Koalitionsparteien der Union, schon gar nicht die FDP, würde so etwas mittragen, wahrscheinlich nicht einmal die CDU; und schließlich müsste das Ganze noch in Karlsruhe bestehen.Insofern sehe ich also keine Gefahr. Aber richtig ist, dass man die christlich-konservative Ecke im Auge behalten muss. Wir haben schon vereinzelte Vorstöße, diesen Kreationistenquatsch in die Lehrpläne aufzunehmen (und nicht zufällig wird so etwas von Islamisten unterstützt, ihr habt ja bei Schariagegner und Sägefisch darüber berichtet). Das Gefährliche daran ist, dass hier die geistigen Standards der Aufklärung aufgeweicht werden. Irgendwann kann dann jeder Unsinn propagiert werden, ohne auf Hohngelächter zu stoßen, solange er sich ein religiöses Mäntelchen umhängen kann.Wenn ich sage, dass das Christentum zur Demokratie passt, dann meine ich gerade nicht dessen klerikalen Aspekt, und schon gar nicht eine fundamentalistische Auslegung; soviel ist sicher auch aus meinem Text klar geworden. Wir haben es hier mit einem wirklichen Dilemma zu tun:Auf der einen Seite muss man sich gegen den postmodernen Relativismus wehren, wonach alle Religionen gleichermaßen gut oder schlecht seien - das ist definitiv nicht der Fall, und ich halte es für wichtig, dass sich unsere Gesellschaft auf die christlichen Wurzeln ihrer Kultur besinnt. Insofern muss man auch den Kirchen ihren Spielraum lassen.Auf der anderen Seite zwingt uns der Gleichheitsgrundsatz, jedes Recht, das die Kirchen haben, auch nichtchristlichen Religionsgemeinschaften einzuräumen (Religionsunterricht z.B.). Und wir bekommen es mit christlichen Fundamentalisten zu tun, die nur deshalb gegen den Islam sind, weil sie selber reaktionär und theokratisch denken und handeln, und die nicht für die Trennung von Religion einerseits, Politik, Wissenschaft und Kunst andererseits sind, sondern bloß die &quot;richtige&quot;, d.h. christliche Theokratie wollen. Solche &quot;Verbündeten&quot; kann man ungefähr so brauchen wie einen Kopfschuss.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Da hat sich die CSU mal wieder bei der katholischen Kirche einschleimen wollen. Ich sehe glücklicherweise nicht, dass daraus etwas wird. Das StGB ist ein Bundesgesetz, und keine der denkbaren Koalitionsparteien der Union, schon gar nicht die FDP, würde so etwas mittragen, wahrscheinlich nicht einmal die CDU; und schließlich müsste das Ganze noch in Karlsruhe bestehen.</p><p>Insofern sehe ich also keine Gefahr. Aber richtig ist, dass man die christlich-konservative Ecke im Auge behalten muss. Wir haben schon vereinzelte Vorstöße, diesen Kreationistenquatsch in die Lehrpläne aufzunehmen (und nicht zufällig wird so etwas von Islamisten unterstützt, ihr habt ja bei Schariagegner und Sägefisch darüber berichtet). Das Gefährliche daran ist, dass hier die geistigen Standards der Aufklärung aufgeweicht werden. Irgendwann kann dann jeder Unsinn propagiert werden, ohne auf Hohngelächter zu stoßen, solange er sich ein religiöses Mäntelchen umhängen kann.</p><p>Wenn ich sage, dass das Christentum zur Demokratie passt, dann meine ich gerade nicht dessen klerikalen Aspekt, und schon gar nicht eine fundamentalistische Auslegung; soviel ist sicher auch aus meinem Text klar geworden. Wir haben es hier mit einem wirklichen Dilemma zu tun:</p><p>Auf der einen Seite muss man sich gegen den postmodernen Relativismus wehren, wonach alle Religionen gleichermaßen gut oder schlecht seien &#8211; das ist definitiv nicht der Fall, und ich halte es für wichtig, dass sich unsere Gesellschaft auf die christlichen Wurzeln ihrer Kultur besinnt. Insofern muss man auch den Kirchen ihren Spielraum lassen.</p><p>Auf der anderen Seite zwingt uns der Gleichheitsgrundsatz, jedes Recht, das die Kirchen haben, auch nichtchristlichen Religionsgemeinschaften einzuräumen (Religionsunterricht z.B.). Und wir bekommen es mit christlichen Fundamentalisten zu tun, die nur deshalb gegen den Islam sind, weil sie selber reaktionär und theokratisch denken und handeln, und die nicht für die Trennung von Religion einerseits, Politik, Wissenschaft und Kunst andererseits sind, sondern bloß die &#8220;richtige&#8221;, d.h. christliche Theokratie wollen. Solche &#8220;Verbündeten&#8221; kann man ungefähr so brauchen wie einen Kopfschuss.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: schariagegner</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-359</link> <dc:creator>schariagegner</dc:creator> <pubDate>Wed, 31 Oct 2007 00:27:51 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-359</guid> <description>Hallo Manfred,wenn du dich über die Lage der Christen in der Türkei, in Arabien, Afrika und Asien informieren möchtest, empfehle ich folgende Quellen:http://www.hagalil.com/archiv/2007/08/christenverfolgung.htm
http://www.csi-de.de/Quellen zur Scharia / Religionsgesetz des Islams (Familien- und Ehestandsrecht; die fünf Säulen des Islams; Strafrecht):http://www.igfm.de/?id=463Quellen zu Fatwas:http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Rechtsgutachten.10.0.htmlMerk - Loyalitätskonflikt oder wirkliche Überzeugung?Blasphemie (Gotteslästerung) ist in Ländern mit einer ‘ staatlich verordneten‘ Religion (Afghanistan), in Theokratien (Iran) und sogar in manchen laizitären Staaten (BRD) von Strafe bedroht. Maßgeblich für Strafbarkeit und Strafmaß ist immer die Verortung religiöser Traditionen, Leitlinien und Idealvorstellungen in der Wertehierarchie der jeweiligen Gesellschaft. In muslimisch geprägten Pseudo-Demokratien (Afghanistan) und islamischen Gottesstaaten (Iran) kann die Kritik an solchen Leitlinien nach dem dort geltenden Religionsgesetz, der Scharia, die Todesstrafe nach sich ziehen.
Die für eine rechtliche Verfolgung zu Grunde liegenden Kriterien können sich in kulturell modernen Gesellschaften ändern. Europa nach der Aufklärung ist ein gutes Beispiel dafür. Ein Prozess gegen einen Wissenschaftler wie Galileio wäre heute undenkbar, die Bundesbürgerinnen sind in der Wahl ihres Bekenntnisses frei, das Prinzip Cuius regio, eius religio galt nach der Reformation, die Religionszugehörigkeit von Bundeskanzlerin Merkel ist ihre Privatangelegenheit.
Auch die individuelle Interpretation von Glaubensinhalten und das persönliche Gottesbild erfüllen bisher den Tatbestand der Blasphemie genauso wenig wie Religionsübertritte und Atheismus. In laizitären Demokratien, die durch ihre säkulare Haltung die weltanschauliche Neutralität des Staates in Glaubensfragen und Weltanschauungen praktizieren (Frankreich), ist Religionsfreiheit, besonders auch die negative, ein verfassungsrechtlich verbrieftes Grundrecht.
In der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst beispielsweise soll die Einstellung einer Bewerberin oder die Eingruppierung in eine höhere Gehaltsstufe nun wirklich nicht von ihrem Glaubensbekenntnis sondern von der Eignung für diese Arbeitstelle abhängig sein. Für viele auch tief religiöse Menschen tragen solche Alltagsbedingungen zur Lebensqualität bei. Dieser eigentlich schon zur Tradition gewordene Umgang mit (negativer) Religionsfreiheit soll nun in Frage gestellt werden. Die in konservativen, kirchennahen Kreisen auf Missfallen gestoßene papst- und religionskritische Satire Pope Town ist dabei sicherlich nur der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
Ginge es nach Justizministerin Beate Merk (CSU), würde zukünftig nicht erst eine Beschimpfung der Religion geeignet sein, den öffentlichen Frieden zu stören, sondern bereits die Herabwürdigung oder Verspottung einer Religion.
Merk befindet weiter, dass der öffentliche Friede bereits dann gestört sei, wenn der Spott das Vertrauen der Betroffenen ihre Religion beeinträchtigen könne.
Sollte die bayrische Gesetzesinitiative den § 166 StGB (Gotteslästerung) zu verschärfen erfolgreich umgesetzt werden, dürfen wir solche “heiligen” Rechtssprüche wie die oben erwähnte neueste Fatwa aus Saudi-Arabien auch hier in der BRD nicht kritisieren. Patriarchale Frauenbilder, vormoderne Ehrbegriffe, Polygamie, Steinigung der Ehebrecherin und Tötung des Apostaten wären religiöse Inhalte, die wir nicht einmal offen in Frage stellen dürften, ohne mit einer Anzeige wegen Gotteslästerung rechnen zu müssen. Denn zweifellos dürfte sich auch in Deutschland immer irgendein Eiferer finden, der sich in seinen religiösen Gefühlen beleidigt fühlt.
Die Anlässe zur Kritik mögen uns MitteleuropäerInnen merkwürdig erscheinen, manchmal auch mittelalterlich oder unmenschlich, im harmlosesten Fall ungerecht. So ist es beispielsweise in ultrakonservativ denkenden und handelnden muslimischen Familien Frauen nicht erlaubt, Männern bei der Begrüßung die Hand zu geben.
Moderate MuslimInnen, Menschen- und FrauenrechtsaktivistInnen, die nicht selten nach der Bedrohung durch Todes-Fatwen oder vor sonstigen koranisch inspirierten Häschern zu uns nach Europa geflohen sind, alle diese freiheitsliebenden Menschen bekämen auch hier in Deutschland einen Maulkorb verpasst, sobald gegen ihre nicht mit der religiösen Doktrin konform gehenden Äußerungen Anzeige erstattet wird. Setzt man den geplanten Gesetzesentwurf tatsächlich konsequent um, hätten Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelec, Serap Cileli, Seyran Ates, Ursula Spuler Stegemann und Christine Schirrmacher auch im angeblich so liberalen Europa nie ihre Bücher schreiben dürfen, der Verkauf sämtlicher im Handel befindlichen religionskritischen Schriften müsste verboten, der Nachdruck solcher Werke untersagt werden. Auch wir bloggenden IslamkritikerInnen dürften beispielsweise den Inhalt der oben genannten Rechtsgutachten und Scharia-Urteile nicht einmal offen in Frage stellen.
An dieser Stelle wird spätestens sichtbar, dass die deutsche Justiz sich als Büttel der hart agitierenden, weltweit vernetzten theokratischen und fundamentalistischen Hardliner missbrauchen ließe. Bücherverbot in der freiheitlich demokratischen Bundesrepublik. Dem restaurativen Denken und Handeln des weltweit erstarkenden christlichen und islamischen Fundamentalismus würden Tür und Tor geöffnet, der individuelle Handlungsspielraum würde extrem eingeschränkt. Wollen wir wirklich auf der Überholspur ins Mittelalter? Ist Justizministerin Merk “Überzeugungstäterin” oder hindert sie ein schwer aufzulösender Loyalitätskonflikt mit dem ehemaligen Ministerpräsident Edmund Stoiber autonom zu denken.Ümmühan Karagözlü
http://schariagegner.wordpress.com/</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Manfred,</p><p>wenn du dich über die Lage der Christen in der Türkei, in Arabien, Afrika und Asien informieren möchtest, empfehle ich folgende Quellen:</p><p><a href="http://www.hagalil.com/archiv/2007/08/christenverfolgung.htm" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hagalil.com/archiv/2007/08/christenverfolgung.htm?referer=');">http://www.hagalil.com/archiv/2007/08/christenverfolgung.htm</a><br /> <a href="http://www.csi-de.de/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.csi-de.de/?referer=');">http://www.csi-de.de/</a></p><p>Quellen zur Scharia / Religionsgesetz des Islams (Familien- und Ehestandsrecht; die fünf Säulen des Islams; Strafrecht):</p><p><a href="http://www.igfm.de/?id=463" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.igfm.de/?id=463&amp;referer=');">http://www.igfm.de/?id=463</a></p><p>Quellen zu Fatwas:</p><p><a href="http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Rechtsgutachten.10.0.html" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.islaminstitut.de/Fatawa-Rechtsgutachten.10.0.html?referer=');">http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Rechtsgutachten.10.0.html</a></p><p>Merk &#8211; Loyalitätskonflikt oder wirkliche Überzeugung?</p><p>Blasphemie (Gotteslästerung) ist in Ländern mit einer ‘ staatlich verordneten‘ Religion (Afghanistan), in Theokratien (Iran) und sogar in manchen laizitären Staaten (BRD) von Strafe bedroht. Maßgeblich für Strafbarkeit und Strafmaß ist immer die Verortung religiöser Traditionen, Leitlinien und Idealvorstellungen in der Wertehierarchie der jeweiligen Gesellschaft. In muslimisch geprägten Pseudo-Demokratien (Afghanistan) und islamischen Gottesstaaten (Iran) kann die Kritik an solchen Leitlinien nach dem dort geltenden Religionsgesetz, der Scharia, die Todesstrafe nach sich ziehen.<br /> Die für eine rechtliche Verfolgung zu Grunde liegenden Kriterien können sich in kulturell modernen Gesellschaften ändern. Europa nach der Aufklärung ist ein gutes Beispiel dafür. Ein Prozess gegen einen Wissenschaftler wie Galileio wäre heute undenkbar, die Bundesbürgerinnen sind in der Wahl ihres Bekenntnisses frei, das Prinzip Cuius regio, eius religio galt nach der Reformation, die Religionszugehörigkeit von Bundeskanzlerin Merkel ist ihre Privatangelegenheit.<br /> Auch die individuelle Interpretation von Glaubensinhalten und das persönliche Gottesbild erfüllen bisher den Tatbestand der Blasphemie genauso wenig wie Religionsübertritte und Atheismus. In laizitären Demokratien, die durch ihre säkulare Haltung die weltanschauliche Neutralität des Staates in Glaubensfragen und Weltanschauungen praktizieren (Frankreich), ist Religionsfreiheit, besonders auch die negative, ein verfassungsrechtlich verbrieftes Grundrecht.<br /> In der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst beispielsweise soll die Einstellung einer Bewerberin oder die Eingruppierung in eine höhere Gehaltsstufe nun wirklich nicht von ihrem Glaubensbekenntnis sondern von der Eignung für diese Arbeitstelle abhängig sein. Für viele auch tief religiöse Menschen tragen solche Alltagsbedingungen zur Lebensqualität bei. Dieser eigentlich schon zur Tradition gewordene Umgang mit (negativer) Religionsfreiheit soll nun in Frage gestellt werden. Die in konservativen, kirchennahen Kreisen auf Missfallen gestoßene papst- und religionskritische Satire Pope Town ist dabei sicherlich nur der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.<br /> Ginge es nach Justizministerin Beate Merk (CSU), würde zukünftig nicht erst eine Beschimpfung der Religion geeignet sein, den öffentlichen Frieden zu stören, sondern bereits die Herabwürdigung oder Verspottung einer Religion.<br /> Merk befindet weiter, dass der öffentliche Friede bereits dann gestört sei, wenn der Spott das Vertrauen der Betroffenen ihre Religion beeinträchtigen könne.<br /> Sollte die bayrische Gesetzesinitiative den § 166 StGB (Gotteslästerung) zu verschärfen erfolgreich umgesetzt werden, dürfen wir solche “heiligen” Rechtssprüche wie die oben erwähnte neueste Fatwa aus Saudi-Arabien auch hier in der BRD nicht kritisieren. Patriarchale Frauenbilder, vormoderne Ehrbegriffe, Polygamie, Steinigung der Ehebrecherin und Tötung des Apostaten wären religiöse Inhalte, die wir nicht einmal offen in Frage stellen dürften, ohne mit einer Anzeige wegen Gotteslästerung rechnen zu müssen. Denn zweifellos dürfte sich auch in Deutschland immer irgendein Eiferer finden, der sich in seinen religiösen Gefühlen beleidigt fühlt.<br /> Die Anlässe zur Kritik mögen uns MitteleuropäerInnen merkwürdig erscheinen, manchmal auch mittelalterlich oder unmenschlich, im harmlosesten Fall ungerecht. So ist es beispielsweise in ultrakonservativ denkenden und handelnden muslimischen Familien Frauen nicht erlaubt, Männern bei der Begrüßung die Hand zu geben.<br /> Moderate MuslimInnen, Menschen- und FrauenrechtsaktivistInnen, die nicht selten nach der Bedrohung durch Todes-Fatwen oder vor sonstigen koranisch inspirierten Häschern zu uns nach Europa geflohen sind, alle diese freiheitsliebenden Menschen bekämen auch hier in Deutschland einen Maulkorb verpasst, sobald gegen ihre nicht mit der religiösen Doktrin konform gehenden Äußerungen Anzeige erstattet wird. Setzt man den geplanten Gesetzesentwurf tatsächlich konsequent um, hätten Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelec, Serap Cileli, Seyran Ates, Ursula Spuler Stegemann und Christine Schirrmacher auch im angeblich so liberalen Europa nie ihre Bücher schreiben dürfen, der Verkauf sämtlicher im Handel befindlichen religionskritischen Schriften müsste verboten, der Nachdruck solcher Werke untersagt werden. Auch wir bloggenden IslamkritikerInnen dürften beispielsweise den Inhalt der oben genannten Rechtsgutachten und Scharia-Urteile nicht einmal offen in Frage stellen.<br /> An dieser Stelle wird spätestens sichtbar, dass die deutsche Justiz sich als Büttel der hart agitierenden, weltweit vernetzten theokratischen und fundamentalistischen Hardliner missbrauchen ließe. Bücherverbot in der freiheitlich demokratischen Bundesrepublik. Dem restaurativen Denken und Handeln des weltweit erstarkenden christlichen und islamischen Fundamentalismus würden Tür und Tor geöffnet, der individuelle Handlungsspielraum würde extrem eingeschränkt. Wollen wir wirklich auf der Überholspur ins Mittelalter? Ist Justizministerin Merk “Überzeugungstäterin” oder hindert sie ein schwer aufzulösender Loyalitätskonflikt mit dem ehemaligen Ministerpräsident Edmund Stoiber autonom zu denken.</p><p>Ümmühan Karagözlü<br /> <a href="http://schariagegner.wordpress.com/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/schariagegner.wordpress.com/?referer=');">http://schariagegner.wordpress.com/</a></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: beer7</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-357</link> <dc:creator>beer7</dc:creator> <pubDate>Tue, 23 Oct 2007 12:51:34 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-357</guid> <description>Mir ist klargeworden, warum ich so sicher bin, dass Jesus sich auf Lashon Hara bezieht und nicht die Speisegesetze abschaffen will.Das Konzept der &quot;unreinen Person&quot; gibt es im Judentum naemlich. Nur hat es nichts mit Einhaltung der Kashrut zu tun. &quot;Unreinheit&quot; entsteht zum einen aus dem weiblichen Zyklus (Blutfluss) und fuehrt zu einem Verbot von physischer Naehe zwischen den Ehepartner fuer eine definierte Zeit.Vor allem aber ist &quot;Aussatz&quot; die Unreinheit schlechthin und diese Krankheit gilt als Folge einer schweren Suende. Mir ist kein Text bekannt, wonach ein Verstoss gegen Kashruth zu Aussatz gefuehrt haette. Dagegen stammt die Verbindund von Lashon Hara und Aussatz (und damit Unreinheit) schon aus dem Buch Exodus. Miriam wird damit geschlagen, weil sie schlecht ueber ihre Schwaegerin sprach.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist klargeworden, warum ich so sicher bin, dass Jesus sich auf Lashon Hara bezieht und nicht die Speisegesetze abschaffen will.</p><p>Das Konzept der &#8220;unreinen Person&#8221; gibt es im Judentum naemlich. Nur hat es nichts mit Einhaltung der Kashrut zu tun. &#8220;Unreinheit&#8221; entsteht zum einen aus dem weiblichen Zyklus (Blutfluss) und fuehrt zu einem Verbot von physischer Naehe zwischen den Ehepartner fuer eine definierte Zeit.</p><p>Vor allem aber ist &#8220;Aussatz&#8221; die Unreinheit schlechthin und diese Krankheit gilt als Folge einer schweren Suende. Mir ist kein Text bekannt, wonach ein Verstoss gegen Kashruth zu Aussatz gefuehrt haette. Dagegen stammt die Verbindund von Lashon Hara und Aussatz (und damit Unreinheit) schon aus dem Buch Exodus. Miriam wird damit geschlagen, weil sie schlecht ueber ihre Schwaegerin sprach.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Manfred</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-358</link> <dc:creator>Manfred</dc:creator> <pubDate>Tue, 23 Oct 2007 12:28:28 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-358</guid> <description>Das ist sehr interessant; als Christ weiß man ja über solche Gedankenverbindungen in der Regel nicht allzuviel, wenn man nicht gerade Judaistik studiert hat.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Das ist sehr interessant; als Christ weiß man ja über solche Gedankenverbindungen in der Regel nicht allzuviel, wenn man nicht gerade Judaistik studiert hat.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Manfred</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-356</link> <dc:creator>Manfred</dc:creator> <pubDate>Sun, 21 Oct 2007 19:18:32 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-356</guid> <description>Es heißt ganz klar: &quot;Damit erklärte er alle Speisen für rein.&quot; (Mk 7, 19, S.2)Es ist natürlich nicht zu übersehen, dass es sich hier um den Kommentar des Evangelisten handelt, und man kann mit guten Gründen bestreiten, dass diese Interpretation von Jesus tatsächlich gewollt war. Wenn ich es jetzt richtig im Kopf habe, war die Frage der Speisegebote (wie auch der Beschneidung) noch auf dem Jerusalemer Apostelkonzil des Jahres 48 ein strittiges Thema zwischen der Petrusfraktion, die daran festhalten wollte, und der Paulusfraktion, die sie um der Heidenmission willen abschaffen wollte. Wenn Jesus selbst seine Anhänger von der Beachtung dieser Gebote ausdrücklich entbunden hätte, hätte es in diesem Punkt gar keine Meinungsverschiedenheiten geben können. Letztlich hat die Richtung des Paulus sich durchgesetzt und damit die Weichen für die Trennung von der jüdischen Mutterreligion gestellt.Die Entstehung des Markusevangeliums fällt in die Zeit dieser Trennung; der Evangelist hatte also ein Interesse daran, die vom Christentum tatsächlich schon praktizierte Aufhebung der Speisegebote durch Verweis auf Jesus selbst zu legitimieren. Insofern hast Du völlig Recht. Für das theologische und ethische Profil des Christentums war aber die Interpretation des Evangelisten ausschlaggebend, unabhängig davon, ob sie realhistorisch den Intentionen Jesu entsprach oder nicht.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Es heißt ganz klar: &#8220;Damit erklärte er alle Speisen für rein.&#8221; (Mk 7, 19, S.2)</p><p>Es ist natürlich nicht zu übersehen, dass es sich hier um den Kommentar des Evangelisten handelt, und man kann mit guten Gründen bestreiten, dass diese Interpretation von Jesus tatsächlich gewollt war. Wenn ich es jetzt richtig im Kopf habe, war die Frage der Speisegebote (wie auch der Beschneidung) noch auf dem Jerusalemer Apostelkonzil des Jahres 48 ein strittiges Thema zwischen der Petrusfraktion, die daran festhalten wollte, und der Paulusfraktion, die sie um der Heidenmission willen abschaffen wollte. Wenn Jesus selbst seine Anhänger von der Beachtung dieser Gebote ausdrücklich entbunden hätte, hätte es in diesem Punkt gar keine Meinungsverschiedenheiten geben können. Letztlich hat die Richtung des Paulus sich durchgesetzt und damit die Weichen für die Trennung von der jüdischen Mutterreligion gestellt.</p><p>Die Entstehung des Markusevangeliums fällt in die Zeit dieser Trennung; der Evangelist hatte also ein Interesse daran, die vom Christentum tatsächlich schon praktizierte Aufhebung der Speisegebote durch Verweis auf Jesus selbst zu legitimieren. Insofern hast Du völlig Recht. Für das theologische und ethische Profil des Christentums war aber die Interpretation des Evangelisten ausschlaggebend, unabhängig davon, ob sie realhistorisch den Intentionen Jesu entsprach oder nicht.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: beer7</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-355</link> <dc:creator>beer7</dc:creator> <pubDate>Sun, 21 Oct 2007 12:58:45 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-355</guid> <description>Vielen Dank fuer den Text! Bin ebenfalls auf die Fortsetzung gespannt.Ein kleiner Hinweis zur &quot;Aufhebung der Speisegebote&quot;. Jesus hat nicht die Speisegebote aufgehoben, sondern die Prioritaet der Gebote um &quot;Lashon HaRa&quot; (boese Zunge) betont. http://www.jewfaq.org/speech.htm</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank fuer den Text! Bin ebenfalls auf die Fortsetzung gespannt.</p><p>Ein kleiner Hinweis zur &#8220;Aufhebung der Speisegebote&#8221;. Jesus hat nicht die Speisegebote aufgehoben, sondern die Prioritaet der Gebote um &#8220;Lashon HaRa&#8221; (boese Zunge) betont. <a href="http://www.jewfaq.org/speech.htm" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.jewfaq.org/speech.htm?referer=');">http://www.jewfaq.org/speech.htm</a></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Manfred</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-354</link> <dc:creator>Manfred</dc:creator> <pubDate>Sun, 21 Oct 2007 04:31:30 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-354</guid> <description>Ja, schönen Gruß und schönes Wochenende auch zurück! Ich hoffe, Ihr könnt Eure Ungeduld noch ein paar Tage bändigen, ich bin nämlich die nächsten Tage voraussichtlich ziemlich im Stress. Aber bis Ende der Woche spätestens werde ich den zweiten Teil wohl fertig haben.Gruß
Manfred</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ja, schönen Gruß und schönes Wochenende auch zurück! Ich hoffe, Ihr könnt Eure Ungeduld noch ein paar Tage bändigen, ich bin nämlich die nächsten Tage voraussichtlich ziemlich im Stress. Aber bis Ende der Woche spätestens werde ich den zweiten Teil wohl fertig haben.</p><p>Gruß<br /> Manfred</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: schariagegner</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-353</link> <dc:creator>schariagegner</dc:creator> <pubDate>Sat, 20 Oct 2007 21:50:35 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-353</guid> <description>Schönes Wochenende,
Ümmühan Karagözlü
http://schariagegner.wordpress.com/</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Schönes Wochenende,<br /> Ümmühan Karagözlü<br /> <a href="http://schariagegner.wordpress.com/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/schariagegner.wordpress.com/?referer=');">http://schariagegner.wordpress.com/</a></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: schariagegner</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-352</link> <dc:creator>schariagegner</dc:creator> <pubDate>Sat, 20 Oct 2007 21:49:11 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-352</guid> <description>Islam und Individuum zerbrechen ...Starke Frauen: der Wunsch von
Rechtsanwältin Cileli, die auch als
Dichterin, als Sprach-Künstlerin einen
unbestechlichen Anspruch und Stil hat.http://www.serap-cileli.de/Gedicht_12.htm</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Islam und Individuum zerbrechen &#8230;</p><p>Starke Frauen: der Wunsch von<br /> Rechtsanwältin Cileli, die auch als<br /> Dichterin, als Sprach-Künstlerin einen<br /> unbestechlichen Anspruch und Stil hat.</p><p><a href="http://www.serap-cileli.de/Gedicht_12.htm" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.serap-cileli.de/Gedicht_12.htm?referer=');">http://www.serap-cileli.de/Gedicht_12.htm</a></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: sagefisch</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/comment-page-1/#comment-351</link> <dc:creator>sagefisch</dc:creator> <pubDate>Sat, 20 Oct 2007 20:27:05 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/19/warum-das-christentum-zur-demokratie-passt-der-islam-aber-nicht-teil-i-christentum/#comment-351</guid> <description>Lieber Manfred,Weise. Vielschichtig. Das muss ich gleich noch drei mal lesen. Richtig erst einmal, dass es eine 2000jährige Traditionslinie der Judenfeindlichkeit im Christentum gibt, ich glaube Antiochia waren die ersten Nichtjuden-Christen, danach &quot;musste&quot; man den (eher symbolischen?) Juden vorwerfen, den Herrn Jesus nicht anerkannt zu haben (&#039;Verstockt, taub, blind&#039; und ähnliche Frechheiten).Ich sage gerne &#039;wir Christen haben den Juden ... ihren Gott geklaut&#039;, jedenfalls war Jesus zunächst mal Jude.Religionswissenschaftlich überlagerten sich ohnehin Mithras-, AmunRa-, Heros- und Cäsaren-Kult und schufen im 1. vorchristlichen Jahrhundert eine Art Bedürfnis nach einer christusartigen Figur. Christós = gesalbt, aus griechisch chrýso: golden, goldig, der Mensch Jesus sprach aber bloß aramäisch (kein Wörtchen griechisch).Jesusmariajoseph: Isis-Osiris-Horus. Das ist ein Archetyp. Söhnchen ... Erdmutter, Terra Mater. Später Maria = das Keuschheitsmonster (?).Dyónisos wurde mit &quot;Lyáíos&quot; und &quot;Sóter&quot; angerufen, d.h. &quot;Erlöser&quot;, &quot;Retter&quot;. Und die frühen Merowinger / Franken meißelten Jesus als siegreichen Reiter mit Lanze: sehr machistisch, naja, lesen konnten sie ja auch nicht. Konstantin ... Militär-Zeichen zum Siegen.Sehr interessant: Japan schaffte den Sprung in die &#039;offene Gesellschaft&#039; der &#039;kulturellen Moderne&#039;, ja! Bis auf Soko Asahara (!) den Giftgas-Terror-Attentäter sehr manichäisch-extremdualistischer Weltbilder ... legen Japaner keine Bomben in &#039;sündigen&#039; Einkaufszentren.Alice Schwarzer vermutet hinter (je)dem Terrorismus &quot;ein Rückzugsgefecht der Extrem-Patriarchen&quot;.Die Geschlechter-Apartheid im &#039;Islam&#039;, das ist das Problem. Jihad ist eben auch die kranke Jungen- und Mädchenerziehung gemäß Hadithen und Sunna und wohl auch Koran. Pascha versus entrechtetes Heimchen. Macho ... übrigens genau so zwangsverheiratet wie das weibliche, unterworfene Exemplar.Der doch sehr männliche Gott. Ach ja, Bilderverbot. Denkverbot.Kelek fordert ein &quot;Schreiben einer persönlichen Geschichte/Lebensgeschichte&quot;.Dann / so wäre die gesamte Konfrontation ... nicht Orient versus Okzident und auch kaum modern gegen archaisch sondern v.a. neurotisch-maskuliner Größenwahn contra Gleichheitsfeminismus.Daneben das &#039;islamische Kasten-System&#039; der Dhimma (Dhimmitude), diese &#039;sakralen Klassen Höher- und Geringerwertiger&#039;.Wir freuen uns auf Manfreds baldige Wiederkehr / Schreiberei, die Ümmühan und auch ich (Jacques), fast etwas ungeduldig.Mit gutem GrußJacques Auvargne
http://saegefisch.wordpress.com/Ümmühan Karagözlü
http://schariagegner.wordpress.com/</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Manfred,</p><p>Weise. Vielschichtig. Das muss ich gleich noch drei mal lesen. Richtig erst einmal, dass es eine 2000jährige Traditionslinie der Judenfeindlichkeit im Christentum gibt, ich glaube Antiochia waren die ersten Nichtjuden-Christen, danach &#8220;musste&#8221; man den (eher symbolischen?) Juden vorwerfen, den Herrn Jesus nicht anerkannt zu haben (&#8216;Verstockt, taub, blind&#8217; und ähnliche Frechheiten).</p><p>Ich sage gerne &#8216;wir Christen haben den Juden &#8230; ihren Gott geklaut&#8217;, jedenfalls war Jesus zunächst mal Jude.</p><p>Religionswissenschaftlich überlagerten sich ohnehin Mithras-, AmunRa-, Heros- und Cäsaren-Kult und schufen im 1. vorchristlichen Jahrhundert eine Art Bedürfnis nach einer christusartigen Figur. Christós = gesalbt, aus griechisch chrýso: golden, goldig, der Mensch Jesus sprach aber bloß aramäisch (kein Wörtchen griechisch).</p><p>Jesusmariajoseph: Isis-Osiris-Horus. Das ist ein Archetyp. Söhnchen &#8230; Erdmutter, Terra Mater. Später Maria = das Keuschheitsmonster (?).</p><p>Dyónisos wurde mit &#8220;Lyáíos&#8221; und &#8220;Sóter&#8221; angerufen, d.h. &#8220;Erlöser&#8221;, &#8220;Retter&#8221;. Und die frühen Merowinger / Franken meißelten Jesus als siegreichen Reiter mit Lanze: sehr machistisch, naja, lesen konnten sie ja auch nicht. Konstantin &#8230; Militär-Zeichen zum Siegen.</p><p>Sehr interessant: Japan schaffte den Sprung in die &#8216;offene Gesellschaft&#8217; der &#8216;kulturellen Moderne&#8217;, ja! Bis auf Soko Asahara (!) den Giftgas-Terror-Attentäter sehr manichäisch-extremdualistischer Weltbilder &#8230; legen Japaner keine Bomben in &#8216;sündigen&#8217; Einkaufszentren.</p><p>Alice Schwarzer vermutet hinter (je)dem Terrorismus &#8220;ein Rückzugsgefecht der Extrem-Patriarchen&#8221;.</p><p>Die Geschlechter-Apartheid im &#8216;Islam&#8217;, das ist das Problem. Jihad ist eben auch die kranke Jungen- und Mädchenerziehung gemäß Hadithen und Sunna und wohl auch Koran. Pascha versus entrechtetes Heimchen. Macho &#8230; übrigens genau so zwangsverheiratet wie das weibliche, unterworfene Exemplar.</p><p>Der doch sehr männliche Gott. Ach ja, Bilderverbot. Denkverbot.</p><p>Kelek fordert ein &#8220;Schreiben einer persönlichen Geschichte/Lebensgeschichte&#8221;.</p><p>Dann / so wäre die gesamte Konfrontation &#8230; nicht Orient versus Okzident und auch kaum modern gegen archaisch sondern v.a. neurotisch-maskuliner Größenwahn contra Gleichheitsfeminismus.</p><p>Daneben das &#8216;islamische Kasten-System&#8217; der Dhimma (Dhimmitude), diese &#8216;sakralen Klassen Höher- und Geringerwertiger&#8217;.</p><p>Wir freuen uns auf Manfreds baldige Wiederkehr / Schreiberei, die Ümmühan und auch ich (Jacques), fast etwas ungeduldig.</p><p>Mit gutem Gruß</p><p>Jacques Auvargne<br /> <a href="http://saegefisch.wordpress.com/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/saegefisch.wordpress.com/?referer=');">http://saegefisch.wordpress.com/</a></p><p>Ümmühan Karagözlü<br /> <a href="http://schariagegner.wordpress.com/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/schariagegner.wordpress.com/?referer=');">http://schariagegner.wordpress.com/</a></p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
