<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
> <channel><title>Comments on: Noch ein paar Gedanken zu: Christentum, &#8220;Islamophobie&#8221;, Antisemitismus</title> <atom:link href="http://korrektheiten.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://korrektheiten.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/</link> <description>Ich bin rechts, und das ist auch gut so!</description> <lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 03:19:07 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>By: Der mekkanische Koran: Eine Themenanalyse &#171; Mission Europa Netzwerk Karl Martell</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/comment-page-1/#comment-338</link> <dc:creator>Der mekkanische Koran: Eine Themenanalyse &#171; Mission Europa Netzwerk Karl Martell</dc:creator> <pubDate>Sun, 23 Aug 2009 15:00:02 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/#comment-338</guid> <description>[...] Damit geht die islamische Lehre weit über das Maß an Abgrenzung gegenüber ähnlichen Religionen hinaus, die zur eigenen Profilierung nötig wäre. Islam und Christentum haben zumindest dies gemeinsam, dass sie beide den Monotheismus als solchen bei ihrer Entstehung bereits vorfanden und vor dem Problem standen, sich gegenüber der bzw. den etablierten monotheistischen Religion(en) zu positionieren. Will man die Besonderheiten des islamischen Verhältnisses zu den anderen „abrahamitischen“ Religionen herausarbeiten, so bietet es sich daher an, zunächst einen Vergleich zu ziehen zu der Art, wie das Christentum sich gegen das Judentum profiliert hat (und hier zitiere ich mich selbst): [...] </description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Damit geht die islamische Lehre weit über das Maß an Abgrenzung gegenüber ähnlichen Religionen hinaus, die zur eigenen Profilierung nötig wäre. Islam und Christentum haben zumindest dies gemeinsam, dass sie beide den Monotheismus als solchen bei ihrer Entstehung bereits vorfanden und vor dem Problem standen, sich gegenüber der bzw. den etablierten monotheistischen Religion(en) zu positionieren. Will man die Besonderheiten des islamischen Verhältnisses zu den anderen „abrahamitischen“ Religionen herausarbeiten, so bietet es sich daher an, zunächst einen Vergleich zu ziehen zu der Art, wie das Christentum sich gegen das Judentum profiliert hat (und hier zitiere ich mich selbst): [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Der mekkanische Koran: Eine Themenanalyse &#171; Manfreds politische Korrektheiten</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/comment-page-1/#comment-337</link> <dc:creator>Der mekkanische Koran: Eine Themenanalyse &#171; Manfreds politische Korrektheiten</dc:creator> <pubDate>Sun, 27 Jul 2008 18:12:10 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/#comment-337</guid> <description>[...] Damit geht die islamische Lehre weit über das Maß an Abgrenzung gegenüber ähnlichen Religionen hinaus, die zur eigenen Profilierung nötig wäre. Islam und Christentum haben zumindest dies gemeinsam, dass sie beide den Monotheismus als solchen bei ihrer Entstehung bereits vorfanden und vor dem Problem standen, sich gegenüber der bzw. den etablierten monotheistischen Religion(en) zu positionieren. Will man die Besonderheiten des islamischen Verhältnisses zu den anderen „abrahamitischen“ Religionen herausarbeiten, so bietet es sich daher an, zunächst einen Vergleich zu ziehen zu der Art, wie das Christentum sich gegen das Judentum profiliert hat (und hier zitiere ich mich selbst): [...] </description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Damit geht die islamische Lehre weit über das Maß an Abgrenzung gegenüber ähnlichen Religionen hinaus, die zur eigenen Profilierung nötig wäre. Islam und Christentum haben zumindest dies gemeinsam, dass sie beide den Monotheismus als solchen bei ihrer Entstehung bereits vorfanden und vor dem Problem standen, sich gegenüber der bzw. den etablierten monotheistischen Religion(en) zu positionieren. Will man die Besonderheiten des islamischen Verhältnisses zu den anderen „abrahamitischen“ Religionen herausarbeiten, so bietet es sich daher an, zunächst einen Vergleich zu ziehen zu der Art, wie das Christentum sich gegen das Judentum profiliert hat (und hier zitiere ich mich selbst): [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: Manfred</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/comment-page-1/#comment-336</link> <dc:creator>Manfred</dc:creator> <pubDate>Thu, 24 Jan 2008 13:49:30 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/#comment-336</guid> <description>Flowerkraut, Beer7, danke, dass Ihr quasi eingesprungen seid; Flash hatte auf jeden Fall eine Antwort verdient, ich selbst war aber leider ein paar Tage verhindert.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Flowerkraut, Beer7, danke, dass Ihr quasi eingesprungen seid; Flash hatte auf jeden Fall eine Antwort verdient, ich selbst war aber leider ein paar Tage verhindert.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: flowerkraut</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/comment-page-1/#comment-335</link> <dc:creator>flowerkraut</dc:creator> <pubDate>Mon, 21 Jan 2008 21:31:45 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/#comment-335</guid> <description>&quot;Die mittelalterliche Kirche hat Israel als Volk Gottes nicht aus dem Blick verloren, sondern die These vertreten, dass die Kirche - das Volk Gottes des Neuen Bundes - an die Stelle des ueberholten Volkes des Alten Bundes getreten sei. &quot;Das ist nach einigen christlichen Lehrmeinungen bis heute gültig.&quot;Ich stimme Dir auch nicht zu, dass das Volk Israel sich als einziges eine Auserwaehltheit beansprucht. Das Christentum beanspruchte durch “nur einen Weg zu Gott durch Jesus” ein noch aggressiveres Monopol. “One nation under God”, “God’s own country” (beides USA) vermitteln auch ein gewisses religioeses Sendungsbewusstsein. Und “am deutschen Wesen soll die Welt genesen” ist auch nicht gerade ohne.&quot;Stimmt eindeutig und gilt m.E. unter verschiedenen Bedingungen für alle monotheistischen und einige andere Religionen zumindest in deren fundamentalen/orthodoxen Ausprägungen und für bestimmte, meist größere Völker. Man kann natürlich noch unterscheiden zwischen „auserwählt zu dienen“ „auserwählt zu herrschen/leiten“ und „auserwählt von/durch“, das läßt einiges zumindest theoretisch in einem etwas besserem Licht darstellen. Praktisch/empirisch macht das oft keinen Unterschied.PS:
Das Thema evangelikale „Israelliebe“ wird sich schnell erledigt haben, wenn sich herausstellt, dass der Messias doch nicht sobald wiederkommt. Will lieber nicht darüber nachdenken, was dann passieren könnte.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die mittelalterliche Kirche hat Israel als Volk Gottes nicht aus dem Blick verloren, sondern die These vertreten, dass die Kirche &#8211; das Volk Gottes des Neuen Bundes &#8211; an die Stelle des ueberholten Volkes des Alten Bundes getreten sei. &#8221;</p><p>Das ist nach einigen christlichen Lehrmeinungen bis heute gültig.</p><p>&#8220;Ich stimme Dir auch nicht zu, dass das Volk Israel sich als einziges eine Auserwaehltheit beansprucht. Das Christentum beanspruchte durch “nur einen Weg zu Gott durch Jesus” ein noch aggressiveres Monopol. “One nation under God”, “God’s own country” (beides USA) vermitteln auch ein gewisses religioeses Sendungsbewusstsein. Und “am deutschen Wesen soll die Welt genesen” ist auch nicht gerade ohne.&#8221;</p><p>Stimmt eindeutig und gilt m.E. unter verschiedenen Bedingungen für alle monotheistischen und einige andere Religionen zumindest in deren fundamentalen/orthodoxen Ausprägungen und für bestimmte, meist größere Völker. Man kann natürlich noch unterscheiden zwischen „auserwählt zu dienen“ „auserwählt zu herrschen/leiten“ und „auserwählt von/durch“, das läßt einiges zumindest theoretisch in einem etwas besserem Licht darstellen. Praktisch/empirisch macht das oft keinen Unterschied.</p><p>PS:<br /> Das Thema evangelikale „Israelliebe“ wird sich schnell erledigt haben, wenn sich herausstellt, dass der Messias doch nicht sobald wiederkommt. Will lieber nicht darüber nachdenken, was dann passieren könnte.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: beer7</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/comment-page-1/#comment-334</link> <dc:creator>beer7</dc:creator> <pubDate>Sun, 20 Jan 2008 13:43:50 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/#comment-334</guid> <description>Flash,nein, niemand kann Christ werden und Jude im Sinn der Religion bleiben: Keine juedische Gemeinde wuerde ihn oder sie noch als Juden akzeptieren. Die &quot;Jews for Jesus&quot; sind Christen und allenfalls als Volkszugehoerigkeit noch Juden.In Beer Sheva war vor ein paar Jahren ein grosser Aufruhr: Das Geruecht ging um, dass an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit  juedische Kinder von Missionaren getauft werden sollten. Mein Mann, dessen Buero in der Naehe war, erlebte dort eine kleine Demonstration. Tatsache war, dass die &quot;juedischen Kinder&quot; die Kinder von solchen Christen waren und in einer gemeinschaftlichen Zeremonie getauft werden sollten. Diejenigen, die das Geruecht lanciert hatten, hatten diesen Zusammenhang wohlwissend verschleiert.Die mittelalterliche Kirche hat Israel als Volk Gottes nicht aus dem Blick verloren, sondern die These vertreten, dass die Kirche - das Volk Gottes des Neuen Bundes - an die Stelle des ueberholten Volkes des Alten Bundes getreten sei. Es gibt genuegend Darstellungen der triumphierenden Ecclesia versus der Synagoge mit Augenbinde und genicktem Stab, z.B. am Bamberger Dom.Ich stimme Dir auch nicht zu, dass das Volk Israel sich als einziges eine Auserwaehltheit beansprucht. Das Christentum beanspruchte durch &quot;nur einen Weg zu Gott durch Jesus&quot; ein noch aggressiveres Monopol. &quot;One nation under God&quot;, &quot;God&#039;s own country&quot; (beides USA) vermitteln auch ein gewisses religioeses Sendungsbewusstsein. Und &quot;am deutschen Wesen soll die Welt genesen&quot; ist auch nicht gerade ohne.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Flash,</p><p>nein, niemand kann Christ werden und Jude im Sinn der Religion bleiben: Keine juedische Gemeinde wuerde ihn oder sie noch als Juden akzeptieren. Die &#8220;Jews for Jesus&#8221; sind Christen und allenfalls als Volkszugehoerigkeit noch Juden.</p><p>In Beer Sheva war vor ein paar Jahren ein grosser Aufruhr: Das Geruecht ging um, dass an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit  juedische Kinder von Missionaren getauft werden sollten. Mein Mann, dessen Buero in der Naehe war, erlebte dort eine kleine Demonstration. Tatsache war, dass die &#8220;juedischen Kinder&#8221; die Kinder von solchen Christen waren und in einer gemeinschaftlichen Zeremonie getauft werden sollten. Diejenigen, die das Geruecht lanciert hatten, hatten diesen Zusammenhang wohlwissend verschleiert.</p><p>Die mittelalterliche Kirche hat Israel als Volk Gottes nicht aus dem Blick verloren, sondern die These vertreten, dass die Kirche &#8211; das Volk Gottes des Neuen Bundes &#8211; an die Stelle des ueberholten Volkes des Alten Bundes getreten sei. Es gibt genuegend Darstellungen der triumphierenden Ecclesia versus der Synagoge mit Augenbinde und genicktem Stab, z.B. am Bamberger Dom.</p><p>Ich stimme Dir auch nicht zu, dass das Volk Israel sich als einziges eine Auserwaehltheit beansprucht. Das Christentum beanspruchte durch &#8220;nur einen Weg zu Gott durch Jesus&#8221; ein noch aggressiveres Monopol. &#8220;One nation under God&#8221;, &#8220;God&#8217;s own country&#8221; (beides USA) vermitteln auch ein gewisses religioeses Sendungsbewusstsein. Und &#8220;am deutschen Wesen soll die Welt genesen&#8221; ist auch nicht gerade ohne.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>By: flashlink30</title><link>http://korrektheiten.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/comment-page-1/#comment-333</link> <dc:creator>flashlink30</dc:creator> <pubDate>Fri, 18 Jan 2008 01:56:46 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://korrektheiten.wordpress.com/2007/10/04/noch-ein-paar-gedanken-zu-christentum-islamophobie-antisemitismus/#comment-333</guid> <description>Ich kann nicht zustimmen. Die Urchristen haben sich garantiert nicht über die &quot;Abgrenzung vom Judentum&quot; definiert, sozusagen einen Gegenentwurf dargestellt. das war doch völlig unmöglich. Der Religionsstifter begründete seine Legitimation ausführlich mit dem Alten Testament. Er setzte keinen anderen Gott ein als den, der im AT beschrieben ist. Alle seine Jünger waren Juden. Alle seine Jünger missionierten zuerst Juden.Paulus beschreibt das Verhältnis von Judentum und Christentum als &quot;Ölbaum, in den ein Zweig eingepropft ist&quot;, d.h. das gesamte Christentum steht auf der Basis des Judentums. Beide Religionen beten zum selben Gott. Es gibt eine &quot;Aufwärtskompatibilität&quot;, d.h. jeder Jude kann problemlos Christ werden - und Jude bleiben! Es gibt davon einige tausend in Israel.Ich bestreite nicht eine jahrhundertelange Judendiskriminierung vonseiten der Kirche. Hierin konnte sich aber die Kirche mitnichten auf ihre Heilige Schrift berufen!! Auch ein Luther konnte das nicht. Er hat nicht wahrhaben und akzeptieren wollen, daß die Juden nicht ganz freiwillig seinen Jesus als messias akzeptieren, das hat er nicht verkraftet. Keinesfalls konnte er das mit der Bibel begründen, im Gegenteil.Die Wahrnehmung der Juden als &quot;Volk Gottes&quot; ist der Kirche im Mittelalter und danach sicher aus dem Blick geraten, aber genaues Bibelstudium hätte jederzeit gezeigt, daß die Geschichte des Judentums weitergehen würde. Mittlerweile kann man fantastischerweise die Renaissance eines Staates israel besichtigen. Genau deshalb wird auch kein Christ weit und breit mehr auf die Idee kommen, sich als Judenhasser zu betätigen. Es kommen aber sehr viele auf die Idee, sich als &quot;Israel-Unterstützer&quot; zu sehen. Die gesamte evangelikale Szene sieht sich als Freund Israels an.Ganz anders liegt natürlich die Sache im Koran. Dort werden Juden und Christen generell als verwandte und zusammengehörige Gläubige betrachtet und bieten das Feindbild schlechthin. Und für Muslime gilt heute mehr den je: &quot;Am Sabbat töten wir die Juden und am Sonntag töten wir die Christen.&quot; (Graffitis im Gazastreifen).Dementsprechend werden in der Türkei Priester und christliche Buchhändler ermordet und in Israel eben Juden weggesprengt.Das Bewußtsein aller möglichen Völker (und nicht etwa nur der Deutschen!), daß die Juden &quot;die anderen&quot; sind, hat vor allem etwas damit zu tun, daß es das einzige Volk ist, das sich als &quot;Gottes asuerwähltes Volk&quot; sieht. Das ist nun natürlich wieder ein Argument, das im metaphysischen Bereich liegt und wissenschaftlich irrelevant ist. Aber selbst ohne Bibel und Gott, rein naturalistisch gesehen, könnte man eine Menge von Fakten finden, die den Juden eine einmalige und außergewöhnliche Sonderrolle in der Menschheitsgeschichte zuweist. Es läßt sich schwerlich in der Entwicklung der gesamten Moderne, aber auch schon in der Aufklärung, ein Bestandteil finden, wo die Juden nicht die Haupttriebfeder waren. Wissenschaft, Philosophie, sämtliche kulturellen Gebiete, Forschung, Erfindungen etc.pp., ganz abgesehen von der Finanzwirtschaft.Ok, es ufert aus. Christlich legitimierten Antisemitismus dürfte es nicht geben - zumindest für alle Christen, die eine Bibel schon mal gelesen haben. Kirche ist - auch hier wieder! -nicht gleich &quot;Christentum&quot;, Kirche ist Institution und Machtapparat, etwas, was dem Neuen Testament absolut fremd ist. Die Kirche ist niemals mit &quot;Christentum&quot; gleichsetzbar.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann nicht zustimmen. Die Urchristen haben sich garantiert nicht über die &#8220;Abgrenzung vom Judentum&#8221; definiert, sozusagen einen Gegenentwurf dargestellt. das war doch völlig unmöglich. Der Religionsstifter begründete seine Legitimation ausführlich mit dem Alten Testament. Er setzte keinen anderen Gott ein als den, der im AT beschrieben ist. Alle seine Jünger waren Juden. Alle seine Jünger missionierten zuerst Juden.</p><p>Paulus beschreibt das Verhältnis von Judentum und Christentum als &#8220;Ölbaum, in den ein Zweig eingepropft ist&#8221;, d.h. das gesamte Christentum steht auf der Basis des Judentums. Beide Religionen beten zum selben Gott. Es gibt eine &#8220;Aufwärtskompatibilität&#8221;, d.h. jeder Jude kann problemlos Christ werden &#8211; und Jude bleiben! Es gibt davon einige tausend in Israel.</p><p>Ich bestreite nicht eine jahrhundertelange Judendiskriminierung vonseiten der Kirche. Hierin konnte sich aber die Kirche mitnichten auf ihre Heilige Schrift berufen!! Auch ein Luther konnte das nicht. Er hat nicht wahrhaben und akzeptieren wollen, daß die Juden nicht ganz freiwillig seinen Jesus als messias akzeptieren, das hat er nicht verkraftet. Keinesfalls konnte er das mit der Bibel begründen, im Gegenteil.</p><p>Die Wahrnehmung der Juden als &#8220;Volk Gottes&#8221; ist der Kirche im Mittelalter und danach sicher aus dem Blick geraten, aber genaues Bibelstudium hätte jederzeit gezeigt, daß die Geschichte des Judentums weitergehen würde. Mittlerweile kann man fantastischerweise die Renaissance eines Staates israel besichtigen. Genau deshalb wird auch kein Christ weit und breit mehr auf die Idee kommen, sich als Judenhasser zu betätigen. Es kommen aber sehr viele auf die Idee, sich als &#8220;Israel-Unterstützer&#8221; zu sehen. Die gesamte evangelikale Szene sieht sich als Freund Israels an.</p><p>Ganz anders liegt natürlich die Sache im Koran. Dort werden Juden und Christen generell als verwandte und zusammengehörige Gläubige betrachtet und bieten das Feindbild schlechthin. Und für Muslime gilt heute mehr den je: &#8220;Am Sabbat töten wir die Juden und am Sonntag töten wir die Christen.&#8221; (Graffitis im Gazastreifen).</p><p>Dementsprechend werden in der Türkei Priester und christliche Buchhändler ermordet und in Israel eben Juden weggesprengt.</p><p>Das Bewußtsein aller möglichen Völker (und nicht etwa nur der Deutschen!), daß die Juden &#8220;die anderen&#8221; sind, hat vor allem etwas damit zu tun, daß es das einzige Volk ist, das sich als &#8220;Gottes asuerwähltes Volk&#8221; sieht. Das ist nun natürlich wieder ein Argument, das im metaphysischen Bereich liegt und wissenschaftlich irrelevant ist. Aber selbst ohne Bibel und Gott, rein naturalistisch gesehen, könnte man eine Menge von Fakten finden, die den Juden eine einmalige und außergewöhnliche Sonderrolle in der Menschheitsgeschichte zuweist. Es läßt sich schwerlich in der Entwicklung der gesamten Moderne, aber auch schon in der Aufklärung, ein Bestandteil finden, wo die Juden nicht die Haupttriebfeder waren. Wissenschaft, Philosophie, sämtliche kulturellen Gebiete, Forschung, Erfindungen etc.pp., ganz abgesehen von der Finanzwirtschaft.</p><p>Ok, es ufert aus. Christlich legitimierten Antisemitismus dürfte es nicht geben &#8211; zumindest für alle Christen, die eine Bibel schon mal gelesen haben. Kirche ist &#8211; auch hier wieder! -nicht gleich &#8220;Christentum&#8221;, Kirche ist Institution und Machtapparat, etwas, was dem Neuen Testament absolut fremd ist. Die Kirche ist niemals mit &#8220;Christentum&#8221; gleichsetzbar.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
